Beiträge von Grenouille

    So mancher hat eben Glück, dass er sich nur im Internet mit sowas auseinandersetzen muss.
    Aber das Internet gehört ja nun auch irgendwie ein wenig mit zum Leben heutzutage.
    Und ja, man muss lernen, damit umgehen zu können, wenn man angemacht und/oder provoziert wird.

    Ich muss/te es in der realen, sowie in der virtuellen Welt lernen.
    Und zwar für mich. Wenn La_Bella es in der realen Welt nicht kennt, ist das eine ganz andere Geschichte, mal als Beispiel.
    Es gibt tatsächlich Menschen...oder besser gesagt Situationen, wo man einen Konflikt nicht sofort lösen kann.
    Früher oder später, hier oder da, steht da jeder Mal mit offenem Mund vor.

    Ich mag an dieser Stelle mal loswerden, dass ich gar nicht finde, dass sich die Köpfe hier eingeschlagen werden :???:
    Ich bin ein ziemlich sensibler Mensch (Kreeebs durch und durch :lol: ), aber ich finde, hier wird "heftig duskutiert" und auch ein wenig Luft abgelassen.
    Aber: Ich finde auch, das gehört zum Menschen und zu einer Gesellschaft dazu.
    Genau wie gewisse Aggressionen zu Hunden dazugehören.

    Sicherlich muss man aufpassen, dass es nicht ausartet, klar. Worte können ziemlich verletzen und hinter jedem Bildschirm sitzt ein Mensch!
    Dafür gibt es Moderatoren (sogar Berufskritiker etc sitzen im TV mit Moderatoren am Tisch!) und ja, manchmal braucht auch jemand vielleicht ein ernstes Wörtchen, wenn er aus impulsivem Temperament (und vielleicht auch weil er/sie mal nen schlechten Tag hat) überreagiert und jemandem zu sehr weh tut.

    Denn: Es darf nicht in Mobbing ausarten.

    Bisher habe ich immer versucht, mein Gegenüber zu verstehen. Aber, niemand ist unfehlbar. Bestimmt bin ich auch schon jemandem auf die Füße getreten.
    Wichtig finde ich, dass sich das nicht zu lang erstreckt, aus Antipathie wird teils eben aufgrund der Anonymität des Internets tatsächlich Mobbing und da muss eingegriffen werden.

    Ansonsten finde ich, muss jeder, der austeilt an sich arbeiten. Aber eben auch der, der einsteckt. Denn: Das gehört zum Leben.
    Wege zu finden, miteinander umzugehen.


    Ich war letztens auf einem Spaßtag mit der behinderten Frau, die ich betreue.
    Dort wurde ein Lied aufgeführt, das ich sehr gut fand.
    Der Haupttext lautete in etwa:
    Aufstehen, aufeinander zugehen
    von einander lernen
    miteinander umzugehen.

    Erst fand ich das ein wenig zu sülzromantisch. |)
    Aber, so im Nachhinein...wenn ich nicht gerad allein im Wald in Rumänien lebe, muss ich genau das aus dem Liedtext, um zurechtzukommen.

    Gutes Thema, wenn auch sehr schwierig...jeder hat eine eigene Vorstellung von Toleranz und eine eigene Meinung.
    Klar, dass viel Verschiedenes in Foren aufeinandertrifft.
    Erinnert mich manchmal an diese Nacht-Talkrunden im TV :lol: (Nur, dass in einem Forum wenigstens das Nicht-Ausreden-Lassen zwangsläufig wegfällt) Manchmal stelle ich mir alle User an einem Runden Tisch mit einem verzweifelten Moderator vor^^


    Ich finde es an sich gut, wenn jeder hier seine Meinung sagt. Deswegen bin ich ja in einem Forum.
    Schade finde ich, dass es oft auf einen eeewigen Schlagabtausch hinausläuft und jemand anderen wegen einer (in meinen Augen) Nichtigkeit als völligen Trottel/Loser darzustellen, finde ich absolut nicht ok.
    Man muss nicht den anderen um jeden Preis überzeugen, egal wie lange es dauert. Zumal das eh nicht klappt, wenn man so gar nicht auf einer Wellenlänge ist.

    Zu mir:
    Ich bin absolut kein perfektes Frauchen. Wobei ich meine Hunde ja nicht fragen kann, was ich unbedingt ändern sollte. Sie zeigen mir aber in ihrem Verhalten, dass durchaus etwas änderungswürdig ist.
    Wenn mich jemand darauf aufmerksam macht, bin ich zunächst vielleicht geknickt oder gar sauer^^ aber ich denke drüber nach. Sollte ich dann immer noch der Meinung sein, dass es ok ist, so wie ich es mache, dann ist es so.
    Von anderen Meinungen und auch von gewissen Sticheleien in einem Forum geht meine Welt nicht unter.

    Insgesamt, und das ist mir ganz wichtig, versuche ich von allem zu profitieren. Seien es schlechte Beispiele, andere Meinungen, Seitenhiebe und auch freundliche Diskussionen.

    Momentan bin ich ein wenig am Knabbern an mir selbst. Meine Hunde kommen nicht mehr (öfter und länger) raus, nur weil ich arbeitslos bin. Das wundert mich, denn ich hab eigentlich ja mehr Zeit.
    Ich merke auch, dass Corey massiv Stress hat, weil seit einem Jahr hier noch ein Rüde wohnt.
    Unter anderem deswegen ziehen wir nun in eine größere Wohnung, da ist aufgrund der Möglichkeiten, sich auch mal aus dem Weg zu gehen, der Stressfaktor gemindert und Hundi kann viel besser lernen.
    Und ich hab auch weniger Stress.
    Das lassen wir uns jeder nun auch einfach mal 100 Euro mehr monatlich kosten *schluck*

    Das ist etwas, was ich persönlich mir nun als Priorität gesetzt habe.
    Ausziehen soll hier kein Hund. Nun gibts eben Sparmaßnahmen, das zeigt sich nicht nur bei uns Menschen, sondern auch bei der Fütterung der Hunde. Nur EINER bekommt Barf, die anderen werden günstiger ernährt.
    Bald haben wir mehr Platz und das war es uns wert, bzw ist es.


    Das ist nur ein kleiner Auszug aus unserer Situation hier, ich könnt noch viel mehr schreiben :D
    Darf man das, oder sollte ich mich eigentlich auf deinen Post beziehen, Manu?

    Ich habs mit Corey einfach geclickert, als er sich morgens immer Gestreckt hat. Er geht dann zuerst mit dem Vorderkörper runter und das hab ich immer geclickt. Ging ganz gut, weil ich immer eher wach bin als meine Hunde :lol:
    Jetzt verbeugt er sich super, allerdings, und das ist ultra süß:
    Er zuckt dabei mit dem Rückenfell (weil er das beim Strecken auch immer macht) :D

    Zur Not hast du immer noch die Kosten "in der Hand", für die die Exbesitzerin aufkommen müsste, wenn sie ihn wiederhaben wollen würde.
    Sprich: Für knapp 2 Jahre Hundesteuer, Versicherung, Tierarztkosten, Futterkosten.

    Außerdem meine ich, dass nach einer gewissen Zeit eine stillschweigende Duldung des Besitzerwechsels erfolgt ist (seitens der Exbesi), wenn sie nicht gerad eine Anzeige erstattet hat zu gegebener Zeit.
    Aber da kann dir ein Anwalt sicher schnell weiterhelfen, mit einer einfachen Beratung.

    Irgendwie sind es ja zwei Themen:
    Einmal: siehe Überschrift...ist es per se unwürdig?
    Und zum anderen: Kann der Besitzer die Hilfe für den Hund leisten (aus verschiedenen Aspekten)

    Eigentlich baut das aufeinander auf: Gesetzt dem Fall , er kann es leisten, ist es dann unwürdig und es sollte dennoch auf einen Rolli verzichtet werden?

    Kann der Besitzer es nicht leisten (oder möchte nicht) akzeptiere ich persönlich diese Entscheidung.
    Die muss jeder für sich selbst treffen und ich selbst sage ja auch, bei meinem Mo bin ich mir nicht sicher. Bei Corey hingegen bin ich mir jetzt schon sicher, dass ich es machen würde.


    Im Übrigen: Vielen vielen Dank, Chris, dass du deine Erfahrungen so ausführlich geschrieben hast.

    Hm, also ich könnt nicht gut ohne meine Hunde leben.
    Wobei ich sagen muss, wenn wir mal ein Kind bekommen sollten, solange Corey noch lebt, wird er höchstwahrscheinlich zu meinen Eltern ziehen (wo er jetzt auch alle paar Wochen mal ein paar Tage ist). Dort hat er es gut und es sind nur 15 Autominuten dorthin.
    Er ist mein Seelenhund und ich MUSS ihn gut versorgt wissen und sehen können, wenn ich es mag.

    Monty ist hingegen mein Herzhund, wenn man das so sagen kann. Ihn hab ich auch irrsinnig lieb, aber die Bindung ist nicht so irre tief wie bei Corey.
    Monty kann aber auch immer hierbleiben, auch wenn mal ein Kind kommt :D
    Mit ihm und Kind würde ich es mir zutrauen.

    Wegen Job etc trennt sich unsere kleine Familie hier nicht. Dazu zählen: Freund, ich, unsere drei Hunde und meine Katze.

    Ich denke auch, dass dein Hund seine Erstbesitzerin zwar erkannt hat, aber sich aus bestimmten Gründen für ein Nicht-Begrüßen entschieden hat.
    Das muss ja nichtmal heißen, dass er dort Schlechtes erlebt hat. Viele Hunde freuen sich trotz schlechten Erfahrungen (schlagen o.Ä.) über ihre Exbesitzer. Oder eben auch nicht. Kommt auf den Hund an.

    Ich habe vor kurzem meine Ex-Pflegehündin besucht, um ihr Lebeweohl zu sagen. Sie ist mittlerweile über 14. Ich bin früher 6 Jahre lang jeden Tag mit ihr 2-3 Stunden unterwegs gewesen.
    Nun haben wir uns fast 7 Jahre lang nicht gesehen!

    Sie lag auf dem Hof, als ich kam. Ich rief sie ein paarmal laut (sie hört schlechter^^), sie legte den Kopf schief und die Stirn in Falten, blieb aber liegen.
    Ich wollte schon enttäuscht sein, rief aber ein paar weitere Male.
    Nach einigen Minuten, wo sie mich weiterhin anstarrte, stand sie auf, ihr Körper entspannte sich sichtlich wieder und sie strich mir leicht wedelnd mit der Schnauze an der Hand entlang.
    Da wusste ich,jetzt hats click gemacht :lol:

    Genau, Terrorfussel :gut:

    Mein Dackelmix is sone coole Sau, der fährt auch Skateboard, überhaupt macht er alles mit :D
    Ich denke, er würde nen Rolli auch gut annehmen.

    Bei Monty, dem Größeren, hingegen weiß ich es nicht genau. Da würde ich es ausprobieren.
    Man kann an Problemen und Hindernissen wachsen, das gilt nicht nur für Menschen :smile:

    Ich habe mir für meinen Struvit-geplagten Zwerg eine Diät zusammenstellen lassen (Pferde- und Lammfleisch, Kartoffeln, Möhren, Nudeln, Reis sind Hauptbestandteile, dazu bekommt er abgesehen von einer Mineralstoffmischung auch Hagebutten->Vitamin C) und damit ist sein Urin endlich mal in Ordnung!
    Seit Juni bekommt er das nun. Vorher hatte er 5 Jahre lang Probleme :/

    Die Diät wurde mir von "privat" zusammengestellt.
    Man kann aber auch Anlaufstellen finden, die das anbieten.
    Leider hab ich mir keinen Link gespeichert, aber mit ein wenig suchen im Forum oder allgemein im Netz kann man sowas bestimmt finden. Oder jemand meldet sich hier noch im Thread, der sowas kennt.

    Falls ich was finde, meld ich mich natürlich :smile:

    Edit: gefunden habe ich nun in einem anderen Thread die Uni München.