Beiträge von Grenouille

    Ich warte mal auf ne Antwort, bevor ich mit Punkt-und-überhaupt um mich schmeiße.
    Ich selbst bin nämlich auch sehr eigen, was meine Hunde angeht. Zumal sie auch ne Gefahr in manchen Situationen darstellen.

    Ich bin der Meinung: Wenn ich als Sitter zum Besitzer sage: Ihr Hund zieht arg, was machen wir da?
    Und ich bekomm ne Antwort a la: Is mir egal...
    Dann frage ich nach, ob es in Ordnung ist, wenn ich in der Zeit, wo mir der Hund anvertraut wurde, mit dem Hund genau das übe.

    Gespräche helfen viel und wenn ich dann meine Antwort habe, kann ich handeln.
    Sagt der Besitzer allerdings nein, muss ich mir überlegen, ob ich das so weiterhin will.

    Edit: Also hat die Besitzerin ja gesagt, so versteh ich das nun. Dann is ja alles gut :D Das meinte ich, Manu. Kannste mit dir gar nicht vergleichen^^

    Zitat


    Mein Hund, mein Geld - meine Regeln

    was bringts mir, wenn mein Hund nachher nur noch meidet, weil der Gassigänger einmal zu hart angefasst hat?

    und genau daher lasse ich meine Hunde nicht in ner Gruppe mitgehen, sondern wir haben eine "exclusive" Gassigängerin, die auf Kundenwünsche eingeht


    Mir ist aber nicht ganz klar, ob ihr da nicht aneinander vorbeiredet?
    Björn hat die Besitzerin drauf angesprochen.
    Aber sie will nix ändern.
    Nun weiß ich nicht, ob er ihr gesagt hat, dass er dann das Ziehen in der Zeit, wo er die Hündin hat, eindämmen will?
    Bjöööörn :D

    Manus Post veranlasst mich, klarzustellen, dass ich hiermit:

    Zitat

    Björn, an deiner Stelle würde ich mit den Hunden (wo die Besitzer eben nicht auf dich zukommen, es ihnen aber auch egal ist) schon üben, ordentlich zu laufen. Wie du schon sagst, es ist ja für dich dann auch einfacher.
    Es sei denn du hast den betreffenden Hund nur paar Tage, dann wärs mir persönlich wumpe

    meine, dass du bereits das Gespräch gesucht hast. :smile:

    Zitat


    Das klingt so als ob jeder Sittinghund ne Vollbaustelle wäre :lol: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die meisten Hunde recht umgänglich sind. Der eine zieht vielleicht, der andere hört nicht so gut auf Abruf, der nächste pöbelt, aber bisher hatte jeder der Hunde die ich betreut habe neben seinen Schwächen auch Stärken.


    Tja, und dann haste aber von jeder Sorte einen und noch 5 nette dazu :D

    Also, im Endeffekt ists ja so: Hundesitter sein ist Arbeit, das musste ich selbst auch schon erfahren :lol:
    Sei es, dass ich mit 4 Hunden durch die Pampa gestiefelt bin, wovon einer angstaggro ist und eine mit ihren 84cm ständig auf der Suche nach etwas Jagdbarem ist (und auch schon Erfolg hatte, die weiß wie das geht), ich eine uralte Ridgebackdame den Mantel im Winter 5x am Tag anziehen musste und sie mich dafür gern aufessen wollte, ich der alten Dame Hühnerherzen anbraten und aus der Hand geben musste damit sie überhaupt noch fraß, Medikamente verabreichen,
    Riiiesendoggendurchfallhaufen wegmachen (von der Wand kratzen) musste...
    Magnetfeldtherapieeinlagen gab es auch, sowie Wundversorgung.
    4 intakte Rüden, zwei Kastraten, eine Hündin in der Standhitze und ich in einem Haus war auch anstrengend...

    Ach, tausend Dinge^^

    Meine Eltern haben mich mal beim Hund- und Haussitting besucht und haben hinterher ihre Meinung ("das ist doch easy") revidiert :lol:

    Es war ein Fulltime-Job. Tags, nachts, nach Wünschen der Besitzer, aber eben auch nach vorheriger Absprache.

    Nun ist das ja etwas anderes, als 10 Hunde täglich für einen Spaziergang abzuholen. DAS traue ich mir nicht unbedingt zu.
    Die Hunde, die ich bisher hatte, habe ich durchaus erzogen, zumindest soweit es mit den Besitzern abgesprochen war. Haben vorher zwei Trainingsspaziergänge gemacht, da wurde mir erklärt, was ich wie machen kann und ich hab dann gesagt, wie ich das wohl umsetzen werde.
    Bei 4 Hunden kann man aber auch an jedem feilen.

    Björn, an deiner Stelle würde ich mit den Hunden (wo die Besitzer eben nicht auf dich zukommen, es ihnen aber auch egal ist) schon üben, ordentlich zu laufen. Wie du schon sagst, es ist ja für dich dann auch einfacher.
    Es sei denn du hast den betreffenden Hund nur paar Tage, dann wärs mir persönlich wumpe.

    Ich kann nur meine Erfahrung mit meinen Hunden beisteuern.
    Meinen Hunden hilft es wesentlich besser, wenn sie weiterlaufen.
    Scheint zum einen eine Art Stressabbau zu sein (Bewegung), zum anderen sind sie irritiert und bewerten die Situation ganz anders, wenn ich "extra" anhalte.

    Besonders gemerkt habe ich das mit Monty am Fahrrad.
    Am Rad laufend pöbelt er fast gar nicht, sondern legt nur einen kleinen Zahn zu :D

    Zitat

    Ich habe hier, bis auf Murmelchens Pepper, wirklich noch keinen einzigen wirklich untergewichtigen Hund gesehen. Keinen.

    Ich ergänze einfach mal durch meinen Pflegepinscher, siehe hier 5. Beitrag von oben:
    https://www.dogforum.de/gewichts-figur…15352-1540.html


    Übrigens geht es mit ihm nun bergauf dank Erhöhung der Barfration (3,5-3,8% ca) und Zufütterung von Kohlenhydraten.
    Bald kann ich mal neue Bilder zum Vergleich einstellen, er nimmt sehr langsam zu, aber immerhin :smile:

    Das ist alles richtig, was ihr sagt.
    Aber, und das ist es, was ich ausdrücken will mit meinen Posts, man muss auch selbst sehen, wo man bleibt, bevor man andere ändern will. Ich kann jemand anderen nicht ändern. Zumindest nicht, wenn ich ihn nicht persönlich kenne.
    Verletzen kann ich aber sehr wohl bei den Voraussetzungen. Denn es lässt sich immer jemand finden, der sich verletzen lässt.

    Nun steh ich da, hab meine Vorstellungen von einem Miteinander, aber egal was ich tu, es zieht nicht.
    Ich kann nun meckern, was der andere Böses tut und auf Hilfe von außen hoffen, oder aber ich ändere etwas an meinem Denken.
    Da sitz ich einfach am nächsten dran ;)

    Ich denke, dieser Thread ist schon gut, auch wenn wir abschweifen.
    Er zeigt vielleicht so manchem, mir übrigens auch, wie verletzlich das "Gegenüber" doch teils ist, auch hier im Netz.
    Aber es darf auch nicht verachtet werden, dass man gewisse Dinge nicht ändern kann, auch wenn man es möchte. Die Sicht darauf zu verändern, kann einem selbst aber schon sehr helfen.

    Das sage ich als eine sehr verletzliche Person. :smile:


    Achso, noch was zum Thema :D
    Ich hab ja auf einer der ersten Seiten schon was geschrieben, möchte aber noch etwas hinzufügen.
    Ich habe meine Laster und Lücken. Und als ich meine Hunde geholt habe, habe ich gearbeitet. Die Hunde konnten zwar mit (mussten auch, ich hatte 12-13-Stunden-Tage mit 2 Stunden Pause), mussten aber in einem separaten Raum warten und mittags hab ich ne große Runde mit ihnen gedreht.
    Meine Oma hat mich einmal sehr dafür angefahren und glaubt mir, das tat wirklich weh.
    Es war ein ganz schlimmes Gespräch für mich, voller Vorwürfe.
    Aber: Ich habe nach reiflicher Überlegung wieder zu meinem ganz persönlichen Grundsatz gefunden und den dann auch meiner Oma dargelegt, egal wie sie es nun findet.

    Ich habe mir Hunde aus dem Tierschutz (Monty) bzw schlimmen Verhältnissen (Corey) geholt, weil ich selbst dann mit dem schlechten Gewissen des Alleinlassens besser zurecht komme.
    Es geht den Hunden auf jeden Fall bei mir besser als dort, wo sie vorher waren.
    Das war einer der Gründe, warum gerade diese Hunde eingezogen sind.
    Natürlich ist das Ganze viel komplexer, ich möchte nun aber auch nicht alles ausführen, ich denke, das könnte ich nun nicht mal eben schaffen und habe ich auch keine Lust zu.

    Ich habe meinen Seelenfrieden mit den Hunden (und hatte ihn auch damals), als der aufgrund meiner Oma geschwankt hat, war ich traurig und auch gekränkt.
    Aber ich hab ihn wiedergefunden und bin mir sicher, das Richtige zu tun, das konnte ich ihr dann auch freundlich vermitteln.