Ja, Sabine...am Freitag waren die Krämpfe so schlimm (und die Zeit danach ja auch, wo er gar nicht mehr zurechkam), dass ich etwas tun musste.
Ganz ehrlich, in dem Zustand in dem er war, hätte ich ihn sonst einschlafen lassen, wenn keine Aussicht auf Besserung bestehen würde.
Das hat mich nun dazu gebracht, erst einmal mit dem Phenobarbital zu beginnen, in der Hoffnung dass es ihm hilft bei den Anfällen.
Auch die TiHo und der Tierarzt aus der Bremer Klinik haben mir dazu geraten.
Ein Angiogramm der Leber kann ich mir beim besten Willen nicht leisten. Und schon gar keine OP (2000 Euro nur die OP, zumal da die Chancen auch so schlecht für ihn wären). Bedeutet: selbst wenn es ein Shunt ist, werden die Anfälle symptomatisch bekämpft mit AE. Und die Leber unterstützt.
Denn mit den Anfällen würde er so oder so nicht mehr lange leben, zumindest befürchte ich das.
Mit den Mitteln, die ich habe, hat er eben nur diese Chance. Das muss ich einfach realistisch sehen.
Eine ganz liebe Bekannte greift mir ein bisschen unter die Arme, so kann ich wenigstens das Leberdiätfutter kaufen und die neurologische Untersuchung in Hannover dann bezahlen. Dort will ich auf jeden Fall hin, schon allein um mich vernünftig beraten zu lassen und eben ne zweite (bzw dritte ) Meinung zu bekommen.
Danke, Cat und Lisa...nein, die Hoffnung wird nicht aufgegeben. Er ist eine zähe Bohne.
Und er selbst weiß ja nicht, wie es um ihn steht. Ich versuch normal zu ihm zu sein und nicht alle 3 Sekunden nach ihm zu gucken, wenn er sich im Kennel selbst zugedeckt hat. Das verwirrt ihn noch mehr.
Heute gehts ihm ganz gut, wir waren spazieren mit allen Hunden und sind auf die zugefrorene Wiese gegangen. Corey war zwar recht langsam unterwegs und teils verwirrt. Aber er hat später dann ein Stöckchen getragen und wollt sich im Schnee wälzen.
Jetzt schläft er viel und träumt 