Beiträge von Grenouille

    Vielen Dank euch...
    Gestern war ja ein langer Tag und aus verschiedenen Gründen hab ich dann doch nicht auf Arbeit übernachtet.
    Es gab scheinbar keinen Anfall gestern.
    Heute hatte ich nur knapp 6 Stunden Dienst, hab in der Zeit 2x nach Corey geguckt und er hat sich jedes Mal vor mir versteckt :/ Das gab es auch noch nie.

    Als ich dann Feierabend hatte, fand ich ihn still liegend auf meinem Kissen und er wollte partout nicht aufstehen.
    Hab ihn vorsichtig gestreichelt, da hat er aufgeschrien und seinen Kopf immer mal kurz geschüttelt.
    Zudem fand ich 2 Kotzhäuflein, halb wieder aufgeleckt.
    War bestimmt ein Anfall.

    Hab ihn dann kurz meinem Chef gezeigt, ich dachte Corey tut am Hinterteil was weh...wir fanden aber nix.
    Später hab ich dann in seine Ohren schauen wollen wegen dem Kopfschütteln und kaum berührte das Otoskop die Ohrmuschel, schrie er wieder.
    Ich hab es dann gelassen und gemerkt, dass er seinen Kopf nicht nach rechts drehen kann.
    Wenn er zu mir sehen will und sich dafür rechts rum drehen müsste, dreht er den ganzen Körper wie ein Brett.
    Testweise hab ich "Tanz" gesagt, das ist der Trick wo er sich um die eigene Achse dreht (rechts rum)und das machte er sonst immer rasend schnell...
    Nun dreht er sich Schritt für Schritt, das kann man gar nicht mit ansehen :omg:

    Hab ihn dann geröntgt, zunächst die Lendenwirbelsäule (da fällt mir erstmal nix auf) und als ich dann die Halswirbelsäule auch noch röntgen wollte, hat er sich 1. versteift und gezittert, 2. stimmte die Belichtung irgendwie nicht und somit hab ich auch das auf morgen verschoben.
    Hab einen Termin um 10 Uhr ca.

    Gassi an der Flexi ging ganz gut, aber jetzt, wo ich so drauf achte, sehe ich schon, dass er staksiger läuft und gewisse Bewegungen vermeidet.

    Übrigens, gejammert hat er auf Arbeit allein wieder nur die erste Zeit, aber schon weniger.
    Nur, alles in Allem finde ich den Zustand jetzt auch nicht viel besser :dead2:

    Was ist momentan bloß los? Pechsträhne? Oder hängt das alles vielleicht zusammen?
    Als würde es nicht schon ausreichen, rutscht Corey mit dem Po immerzu über den Boden. Er hat versucht, sich dort zu putzen, kommt aber nicht dran (war schon immer schwierig, weil er ja länger als hoch ist^^), wahrscheinlich weil ihm ja was im Nacken weh tut...

    Morgen ist also röntgen dran, das ist jetzt das Wichtigste.
    Wenn seine Nerven dann noch mitmachen, nehme ich auch Blut wegen der Leberwerte.

    Schade, dass ich nichts besseres berichten kann...ich hätts Bohne so gewünscht.
    Mein kleiner Mr. Bean... :herzen2:

    Danke an euch...

    Cat, du hilfst doch schon mit deinen lieben Worten!

    Also, Herz wurde ja nach dem ersten Anfall geschallt und ein halbes Jahr später. Es ist in Ordnung.

    Den Kennel hatte ich nicht mit und ich hab auch irgendwie das Gefühl, dass das nicht so gut wäre. Denn ich setze darauf, dass die Hunde ja früher 5 Jahre lang jeden Tag mit dort waren und ich wollte es so halten, wie immer.
    Sofa, meine Decke drauf und mein Kopfkissen (weil ich ja eh ab und an dort penne, drum ist das alles dort).
    Radio an, DAP-Stecker drin und mich dann umziehen und runtergehen.
    Dazu kommt, dass sein Kennel nun leider auch kaputt ist und ich in absehbarer Zeit kein Geld für einen neuen haben werde.
    Ich muss erstmal zusehen, sein Futter und die Medis an Land zu bekommen.

    Ich hoffe, weil er es eben schon kennt, dass es sich bald einpendelt.
    Es muss einfach. Durch den Stress wird alles nur noch schlimmer.
    Antiepileptika bekommt er nun wieder. Sein Spiegel wird eh noch nicht auf Null gewesen sein.

    Aber ich kann sie einfach nicht weglassen, da er ja scheinbar (wenns kein großer Zufall war) mit den Antiepileptika von Februar bis vor kurzem fast komplett anfallsfrei war.
    Ich kann es ihm und mir nicht zumuten, zumal es nun innerhalb 24 Stunden wieder zuviele Anfälle waren.

    Hoffentlich gewöhnt er sich wieder... :verzweifelt:


    Heute ging alles gut, morgen früh werde ich eher aufstehen und um 5 ne Runde mitm Rad machen mit den Hunden.
    Nicht so, dass Corey überdreht ist...aber vielleicht so, dass er dann doch eher müde wird wenn er dann später auf Arbeit liegt. Und dann gibts Futter mit Doppelzylkene. Ich fütter erst auf Arbeit, aber kann Zylkene ja vorher mit paar Brocken schon geben.

    Und da ich morgen von früh bis spät (mindestens 20 Uhr) arbeite, schlafe ich vielleicht auch auf Arbeit, könnte ja gut für Corey sein (dort wohnlich fühlen), ich spare mir 2 Fahrten und zu guter Letzt hab ich dann, falls was ist, nen TA im Hause.

    Ich hab heute mal 2 Stunden abgeschaltet, Björn hat auf Corey aufgepasst und ich war mit der behinderten Frau im Regen spazieren. Das tat mir gut :smile: Sie ist so toll und witzig^^

    Jetzt schläft Böhnchen gerade :herzen2:


    Ich danke euch allen nochmal fürs Mitlesen, falls es stille Mitleser gibt...fürs Mut machen, einfach nur Zuhören...

    Liebe Grüße, Miri

    Mal was anderes...ist doch auch unlogisch mit dem "Inzest vermeiden". Wenn man sich mal die Katzen-Wurf-Pyramide anschaut, wird klar, dass die ganzen Nachkommen sich dann auch wieder teils untereinander vermehren.
    Und so geht es dann immer und immer weiter...

    Und noch ein Anfall, diesmal doller, er fiel auf die Seite und versuchte den Kopf oben zu halten, welcher schlackerte. Und die Hinterbeine krampften Richtung Bauch seitlich hoch. :sad2:
    Nur weil es Futter geben sollte.

    Das kann doch nicht wahr sein, warum ist jetzt alles, was früher kein Stress war, scheinbar ein Auslöser?

    Er tut mir so leid, und ich bin auch noch so doof hin und hergerissen, weiß nicht was richtig ist...
    Doch wieder Phenobarbital geben? Damit war alles ok, außer eben das Brüllen, aber halt kein Anfall...obwohl es unterdosiert war und er paradox reagierte.

    Ich sprech das morgen aber ab, nicht dass es da zu Wechselwirkungen kommen kann...

    Tut mir leid, dass ich nicht ausführlich antworte, ich versuchs morgen mal...dann beantworte ich eure Beiträge und Fragen.
    Ich kann gerad nicht so sehr gut klar denken.


    Liebe Grüße, Miri

    Ja, Bibi, der Anfall dauerte 10 Minuten und danach hatte er noch eine ca 3minütige Schmatz und Leckphase und lief eierig.
    Aber er konnte laufen.


    Der Katzenbuckel...naja, was ist normal? :sad2:
    Er hat den immer bei seinen Anfällen.
    Wie gesagt: erst Vorderbeine hoch (meist über den Kopf, heute auf Halbmast), dann bzw währenddessen auch schon: Katzenbuckel und schließlich streiken die Hinterbeine, manchmal heben sie sich auch an. Und ganz am Schluss biegt sich die Rute neben einen Oberschenkel.

    Heute war der erste Arbeitstag mit den Hunden.
    Morgens um 5 war ich mit den Jungs Gassi, dann sind wir zur Arbeit gefahren und dort gab es Futter, für Böhnchen mit 2x75mg Zylkene.
    Corey hat anfangs fast 2 Stunden gebrüllt :omg: , dann war er still und bellte nur noch, wenn jemand am Raum vorbeiging. (Das war früher auch so)

    Naja, ich wusste nicht so recht, wie ich das finden sollte...im Endeffekt entschied ich mich dafür, es gut zu finden.

    Und eben, paar Stunden nachem wir zuhause waren, erbrach er und dann kam auch schon ein Anfall :verzweifelt:
    Diesmal ist er einfach umgefallen, weil die Vorderbeine halb hoch krampften (diesmal nicht über den Kopf). Danach gings dann weiter Richtung Rücken (Buckel) und Hinterbeine.

    Ich konnte leider erst die Endphase filmen, mit zittriger Hand. Aber ich bin während eines Anfalls viel ruhiger als ganz zu Anfang.
    In der Phase konnte ich ihn auch loslassen, er fiel nicht um.

    Seht selbst:

    http://www.youtube.com/watch?v=FiIPWAhTavs&feature=youtu.be


    Mein armer Wurm...
    Nun ist er Antiepileptika-frei, aber muss mit Stress auf der Arbeit leben...vielleicht legt sich das ja noch *hoffe so sehr*

    Übrigens ist er nach dem Anfall (insgesamt 10 Minuten) in seinen Kennel gegangen und hat die dort liegende Kotze dann aufgefressen :lol: Da musste ich dann doch schmunzeln...so ist er eben, mein Mr. Bean.

    [youtube]

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    [/youtube]

    Also, mal zu der Toilettengeschichte:

    Ich geh tatsächlich 8-10 Stunden oft nicht aufs Klo.
    Zumindest wenns stressig ist auf Arbeit. Und ich hab ne trainierte Blase, ich kann das gut.

    Sicher kann ich nicht pauschal von meinen Hunden verlangen, was ich selbst kann.
    Aber andersrum kann ich auch nicht pauschal sagen: das können meine Hunde nicht, weil ichs nicht kann.

    Achso, Hecuda...zum Thema Epilepsie:

    Schwierig. Wohl ist mir dabei nicht, nein. Andererseits hatte er bisher keine dramatischen Anfälle mit Bewusstseinsverlust und kam bisher auch ohne Diazepam (zB) selbst wieder raus.

    Die Hunde sind ja mit auf Arbeit, heißt ich kann schon paar mal in dem Raum gucken gehen, wo sie sind.
    Aber natürlich bleibt ein Restrisiko für die ganze andere Zeit.

    Ich suche weiter einen Sitter, ich hoffe einfach, dass sich noch jemand meldet oder ich über die Arbeit jemanden finde (Tierklinik).

    Zitat

    Hm, wozu brauche ich dann noch einen Hund? :???:
    Für mich war immer der Spaziergang nach der Arbeit genau das, was den Tag abrundete. Wenn meine Hunde groggy sind vom Tag in einer Pension, dann fehlt mir ja der Ausklang des Tages. :???:


    Gute Frage, Bibi. Wenn ich von 7.30-15 Uhr arbeite, geht das auch. Aber 2x die Woche hab ich von 7.30 bis mindestens 20 Uhr. Danach bin ich dann doch tatsächlich groggy und gerade im Winter bleibt da einfach nur die Mittagspause, um mit den Jungs überhaupt was zu machen.

    Nach über 12 Stunden unter Hunden auf Arbeit reichts dann auch^^
    Nee, im Ernst...klar mach ich gern was mit denen, aber auch nach nem Tag mit anderen Hunden (die sie mögen) wären sie abends noch bereit für nen schönen Spaziergang von einer Stunde.
    Heißt ja nicht, wenn ich Corey entspannt von meinen Eltern abhole, dass ich dann mit ihm nicht mehr rausgehe...verstehst du?