Beiträge von Grenouille

    Schlaumeier?

    Du Frechdachs.

    Ich wollt damit doch nur bisschen helfen, dass du im Nachhinein dich vielleicht erinnern kannst, ob es in die Vene gegeben wurde.
    Dass es 10 Jahre her ist, wusste ich nicht (hab ich das überlesen?).

    Die Narkosen haben sich seitdem auch ein bisschen verändert :roll:

    Wenn es in die vene gespritzt wird, bekommst du es eigentlich schon mit. Das geht nicht mal eben so "piek in Po" und gut.

    Eine Vene muss gefunden werden, meist an Vorderbein oder Hinterbein (unterm Knie) und dann wird per Finger oder Stauschlauch gestaut, die Vene genau getroffen...

    Das nur mal dazu. :smile:

    Na, aber sicher ist die Narkose vor dem Einschläfern genau so eine Narkose, wie vor dem Operieren.Im Idealfall.

    Sie wird bloß stärker dosiert, klar.

    TS, wurde deinem Hund die Narkose in die Vene gegeben? Wann genau hat er danach gekrampft und wie sah das aus? Waren es immer die gleichen Narkosemittel?

    "Dumm gelaufen"s fallen mir nun massenhaft ein :muede: (Ich muss aber sagen 4/5 dieser Masse fanden hier zuhause im eigenen "Rudel" statt)

    Ernsthafte Beißereien außerhalb:

    Corey wurde mal von einer Landseerhündin, die sich auf der anderen Straßenseite losriss, fast zerhackt, ich hab ihn auf mein Autodach geschmissen und wurde schlussendlich dann auch in den Bauch gebissen. Wir mussten zur Tierklinik mit Corey.

    Monty wurde mal von nem Rotti verprügelt, der über den Zaun kam...da musste Montys Auge tierärztlich versorgt werden, war nicht klar ob er das Augenlicht behält.

    Corey hat letztens seinen Erzfeind arg verhauen, mitten in der Stadt. Der brauchte danach eine Hodenplastik.

    Eine Labi-Hündin hat Corey mal in den Kopf gebissen, dass der Schädel ein bisschen kaputt war und etwas Hirnflüssigkeit austrat. (Ging um nen Futternapf, der zwar leer war, aber dennoch heiß begehrt)

    Ansonsten hab ich Corey leider schon ab und an mal von Fremdhunden pflücken müssen :/
    Damit nix weiter passiert.


    Edit: Zum Vertrauen...Also, ich vertraute speziell Corey, der ja schon immer ne garstige Natter war, dennoch immer. Denn ich konnte ihn immer lesen, als ich ihn dann endlich gut kannte.
    Seit er Medikamente dauerhaft nehmen muss, hat sich das leider geändert, da blick ich nun nicht mehr immer durch, weswegen ich vorsichtiger bin.

    Ja, so einen Gallentest gibt es (lasse ich auch machen, hab ich nämlich auch schon dran gedacht). Und nein, in meiner Klinik gibt es keine Möglichkeiten für ein Angiogramm oder Ähnliches. Nur geschallt und geröntgt haben wir.

    Erworbene Shunts sind so gut wie nie operabel...und wenn, dann stehen die Chancen auch eher schlecht für die Genesung etc.

    Corey gehts ja an sich echt gut, ich hoffe halt, dass es bei sehr wenigen Anfällen bleibt.
    Er bekommt gutes Biofutter, abgestimmt auf eine Leberschonung, damit wächst ihm sogar wieder ein bisschen Flaum an den Bauchseiten :smile: Echt erstaunlich.

    Heute hat Corey echt den Bock abgeschossen :muede:

    Ich war mit ihm mitm Rad unterwegs und zurück an unserem Grundstück hielt ich an, um in den Briefkasten zu schauen. Die Leine hat sich leider im Rad hinten verfangen und war nicht mehr raus zu bekommen.
    Also wollt ich sie schnell durchziehen, mache den Karabiner am Geschirr auf...in dem Moment kommt der Kater meines Nachbarn auf uns zu.
    Jagdschrei, Corey weg, Kater weg.
    Man sah auf dem Grundstück immer mal Laub und Erde aufwirbeln (ist ein großes Grundstück mit vielen Bäumen) und schlussendlich ist der Kater zum Glück auf ne Mauer gesprungen, vor der Corey dann schutzdienstreif hochsprang und immer bellte, wenn er oben war^^

    Ich war dezent angesäuert. :ugly:

    Ja, eventuell hat er einen. Wie gesagt, Angiogramm ist nicht drin zur Zeit...

    Vielleicht geb ich Lactulose wirklich wieder...wenig halt. Mal sehen...seufz. Ich mag Corey auch nicht immerzu pieken um Ammoniak zu überprüfen.
    Zumal der Wert auch schwanken kann.
    Aber wenn bald wieder ne Blutkontrolle ansteht, dann wird das mit untersucht.

    Hier gibts auch deutlich weniger Zecken nun...ich kokosiere die Hunde trotzdem noch, aber nur noch alle 2 Tage.

    Vor 2 Tagen hatte Corey, der ja nun teils kein Fell aufm Rücken hat, ein paar Dreckkörnchen auf der Haut. Hab ich weggewischt und eines blieb. Daran hab ich dann mit den Fingernägeln gezogen und es abbekommen.

    Da das Ganze auf der Arbeit war, hab ich das Körnchen mal unters Mikroskop gelegt, weil es soooo arg in der Haut feststeckte.
    Siehe da: Eine Zecken-Nymphe mit noch nur 3 Beinpaaren. Winzig klein, so wie ein Fineliner-Punkt.


    Das wars aber auch schon...für die letzten Wochen.

    Danke an euch alle... =)

    Sabine, ich weiß, dass es auch unter Medikamenten zu Anfällen kommen kann. Ich hatte so gehofft, dass wir verschont bleiben.
    So ein Anfall holt einen schon irgendwie wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Aber nach dem ersten Schreck kam auch schon ein bisschen die Wut auf die doofe Krankheit und dann wiederum schnell die Akzeptanz.
    Es ist, wie es ist.
    Ich kann mir sowas wie ein CT nicht leisten, zumal ich ja schon die verschiedenen möglichen Diagnosen durchdacht hab und bei keiner so wirklich die Möglichkeit sehe, was zum Positiven zu ändern...sprich, ich lasse die Diagnostik in der Richtung.

    Schilddrüse wurde getestet, so wie vieles andere auch. Und ja, die Leberwerte waren nicht so gut (sind jetzt aber dank der Fütterung wieder ok), der Ammoniakgehalt ging brav wieder runter...
    Da Ammoniak ja nun mit dem Kotabsatz in Verbindung steht, habe ich anfangs Lactulose zum Abführen gegeben und das langsam ausgeschlichen. Seit einiger Zeit schon bekommt Corey es nicht mehr. Er setzt auch ohne mindestens 3x täglich Kot ab.

    Gestern allerdings hat er mittags um 13 Uhr zuletzt gehäufelt und abends dann nicht mehr, weils geregnet hat :roll: und vielleicht liegts ja daran...dass der Kot zu lange im Darm war und sich dadurch wieder zuviel Ammoniak gebildet hat.
    Etwas weit hergeholt, aber ganz vielleicht wars das ja.

    Ansonsten...weitermachen :smile: Ich kann immer noch Kaliumbromid addieren, aber erstmal wird weiter beobachtet. Wenn Corey alle halbe Jahre einen Anfall hat, kann man es durchaus so lassen.
    Allerdings weiß ich ja auch nicht, was so los ist, wenn die Hunde allein sind :/

    Stress hat Bohne definitiv weniger als zB Anfang Juni, als ich wieder angefangen habe, zu arbeiten. Mittlerweile hat er sich an den Rhythmus und die Umstände von früher wieder weitestgehend gewöhnt.


    Noch etwas seltsames war, dass er gestern die neue Arbeitskollegin nach bisschen Bellen dann ok fand und sich entspannt in ihrer Gegenwart aufhielt...
    Heute Morgen jedoch (nach der Nacht des Anfalls), keifte er sie an, schnappte in die Hose und kurz darauf war wieder alles "ok".
    Ich muss nach Anfällen wirklich sehr aufpassen, er scheint dann selbst bei (flüchtig) Bekannten nicht sicher zu sein, wer das ist und da er ja eh Fremde auf Abstand halten will, geht er dann nach vorne.

    Merke: niemals in Sicherheit wiegen.

    Wäre Corey ein großer Hund, würde er nicht mehr leben. Er hat Glück im Unglück, dass er so klein ist... das muss ich echt sagen.


    Cat , Meike und alle anderen: übrigens...es ist ganz egal, ob ihr fachlich etwas beitragen könnt...(im Grunde bin ich, was das angeht, ja "versorgt") Anregungen sind gern gesehen, aber doch kein Muss! Es hilft total, sich einfach Luft machen zu können.
    Ich habe weitestgehend gelernt, hart aber notwendig, mich nicht verrückt zu machen, nicht mitzuleiden (denn ICH bin gesund, der Hund ist krank!), gewisse Dinge als gegeben zu nehmen und einfach mein bestmögliches für Corey zu tun...

    Aber: das kann ich nur, indem ich mir nützliche Ventile suche. Die sind zB, mal ohne Hund zu sein, sprich er geht ab und an zu meinen Eltern...und auch das Forum, um mir alles von der Seele zu schreiben.
    Andere machens anders, ich mach es so. :smile:

    Es hilft.

    In diesem Sinne, vielen Dank nochmal und euch allen einen schönen Abend, drückt eure Hundis...
    liebe Grüße, Miri