Danke an euch alle... 
Sabine, ich weiß, dass es auch unter Medikamenten zu Anfällen kommen kann. Ich hatte so gehofft, dass wir verschont bleiben.
So ein Anfall holt einen schon irgendwie wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Aber nach dem ersten Schreck kam auch schon ein bisschen die Wut auf die doofe Krankheit und dann wiederum schnell die Akzeptanz.
Es ist, wie es ist.
Ich kann mir sowas wie ein CT nicht leisten, zumal ich ja schon die verschiedenen möglichen Diagnosen durchdacht hab und bei keiner so wirklich die Möglichkeit sehe, was zum Positiven zu ändern...sprich, ich lasse die Diagnostik in der Richtung.
Schilddrüse wurde getestet, so wie vieles andere auch. Und ja, die Leberwerte waren nicht so gut (sind jetzt aber dank der Fütterung wieder ok), der Ammoniakgehalt ging brav wieder runter...
Da Ammoniak ja nun mit dem Kotabsatz in Verbindung steht, habe ich anfangs Lactulose zum Abführen gegeben und das langsam ausgeschlichen. Seit einiger Zeit schon bekommt Corey es nicht mehr. Er setzt auch ohne mindestens 3x täglich Kot ab.
Gestern allerdings hat er mittags um 13 Uhr zuletzt gehäufelt und abends dann nicht mehr, weils geregnet hat
und vielleicht liegts ja daran...dass der Kot zu lange im Darm war und sich dadurch wieder zuviel Ammoniak gebildet hat.
Etwas weit hergeholt, aber ganz vielleicht wars das ja.
Ansonsten...weitermachen
Ich kann immer noch Kaliumbromid addieren, aber erstmal wird weiter beobachtet. Wenn Corey alle halbe Jahre einen Anfall hat, kann man es durchaus so lassen.
Allerdings weiß ich ja auch nicht, was so los ist, wenn die Hunde allein sind :/
Stress hat Bohne definitiv weniger als zB Anfang Juni, als ich wieder angefangen habe, zu arbeiten. Mittlerweile hat er sich an den Rhythmus und die Umstände von früher wieder weitestgehend gewöhnt.
Noch etwas seltsames war, dass er gestern die neue Arbeitskollegin nach bisschen Bellen dann ok fand und sich entspannt in ihrer Gegenwart aufhielt...
Heute Morgen jedoch (nach der Nacht des Anfalls), keifte er sie an, schnappte in die Hose und kurz darauf war wieder alles "ok".
Ich muss nach Anfällen wirklich sehr aufpassen, er scheint dann selbst bei (flüchtig) Bekannten nicht sicher zu sein, wer das ist und da er ja eh Fremde auf Abstand halten will, geht er dann nach vorne.
Merke: niemals in Sicherheit wiegen.
Wäre Corey ein großer Hund, würde er nicht mehr leben. Er hat Glück im Unglück, dass er so klein ist... das muss ich echt sagen.
Cat , Meike und alle anderen: übrigens...es ist ganz egal, ob ihr fachlich etwas beitragen könnt...(im Grunde bin ich, was das angeht, ja "versorgt") Anregungen sind gern gesehen, aber doch kein Muss! Es hilft total, sich einfach Luft machen zu können.
Ich habe weitestgehend gelernt, hart aber notwendig, mich nicht verrückt zu machen, nicht mitzuleiden (denn ICH bin gesund, der Hund ist krank!), gewisse Dinge als gegeben zu nehmen und einfach mein bestmögliches für Corey zu tun...
Aber: das kann ich nur, indem ich mir nützliche Ventile suche. Die sind zB, mal ohne Hund zu sein, sprich er geht ab und an zu meinen Eltern...und auch das Forum, um mir alles von der Seele zu schreiben.
Andere machens anders, ich mach es so. 
Es hilft.
In diesem Sinne, vielen Dank nochmal und euch allen einen schönen Abend, drückt eure Hundis...
liebe Grüße, Miri