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Beiträge von Weserle

    Hi,


    meine Jette hatte schon ein "echtes" Schmierauge und "kleines" Schmierauge als ich sie als Junghund bekommen habe. Ich habe dann mit Hilfe des TA die Tränerei fast ganz wegbekommen, aber so 100%ig gefiel mir das immer noch nicht. Ich habe dann von einer Bekannten, die schon seit ewigen Zeiten Jagdhundeprüfungen richtet und auch selber Jagdhunde züchtet und ausbildet, den Tip bekommen dem Hund Möhren/Karotten zu füttern.


    Und zwar sagte sie, daß man früher geglaubt hätte, daß Hunde Vitamin A nicht richtig verarbeiten könnte. Das heute aber erwiesen wäre, daß das sehr wohl geht, wenn man dem Hund die Faser des Vitamin-A-haltigen Gemüse "aufschließen" (also Möhren reiben oder anblanchieren) würde. Seitdem erhält Jette jeden Tag mindestens eine Möhre gerieben oder anblanchiert in ihr TroFu und mampft das auch gerne weg ;-)). Schon seit über 2 Jahren hat sie nie wieder Problem mit "Tränaugen" gehabt.


    Ich habe diese Aussage nie nachgeprüft und weiß daher nicht ob sie stimmt. Allerdings glaube ich inzwischen fest daran und geriebene Möhre kann für meine Begriffe dem Hund sogut wie nie schaden.


    Liebe Grüße.

    Hi,


    Nein, ich halte mich nicht daran. Mein Hund läuft immer frei (ohne Leine), ob im Wald, in den Feldern oder im Dorf. Zum Glück sehen die meisten Jäger und Förster das hier nicht so eng und ich bin ja auch meistens nur mit einem Hund unterwegs.


    Allerdings jagt meine Jette auch nicht, und selbst wenn mal Hase oder Reh vor uns aufspringen kann ich sie bisher mit 100% Trefferqoute wieder von der Fährte abrufen.


    Viele Grüße
    Weserle

    Hi zusammen,


    also wenn fast alle anderen Hunde gerade Deinen Hund soooo interessant finden, dann hätte ich dafür eigentlich nur 2 Erklärungen parat. Die eine ist schon genannt, Kastraten riechen manchmal einfach anders und darum interessant für andere Männlein UND Weiblein.
    Die zweite Erklärung könnte eine unentdeckte Blasenentzündung sein. Es kommt durchaus vor, daß eine Blasenentzündung bei einem Hund vorliegt und nicht erkannt wird, da das Tier nicht übermäßig Wasser lassen muß. Die Entzündung riecht aber für fast jeden Hund interessant.


    Gib doch mal einen Urinprobe bei Deinem Tierarzt ab, dann kannst Du sicher sein ob Blasenentzündung oder nicht.


    Bis denne.
    Weserle

    hallo zusammen,


    jetzt will ich auch noch meinen Senf dazugeben... :? Also auch ich bin der Überzeugung, dass es besser ist, als ersten Hund einen etwas älteren Hund und keinen Welpen zu nehmen. Ich arbeite jeden Sonntag in einer Hundeschule. Ich sehe also wöchentlich immer ca. 15-20 Welpen mit den dazugehörigen Herrchen/Frauchen und Familien. Nach meiner Einschätzung, sind alle, bis auf ganz wenige Ersthundbesitzer, mit einem älteren Hund besser beraten als mit einem Welpen.


    Als Ersthundbesitzer kann man von einem älteren Hund jede Menge lernen. Man kann anfangen "Hundesprache" verstehen zu lernen. Diese Sprache ist so individuell und reich an Ausdrucksformen, dass sie auch Menschen, die schon Ihr ganzes Leben mit Hunden verbringen, immer wieder neu überrascht.


    Ich selber habe bisher 3 Welpen gehabt, und trotzdem ich schon mein ganzes Leben lang Hunde habe, habe ich bei jedem Welpen Fehler gemacht. Und bei jedem Welpen waren es wiederum andere Fehler. Da kann man Bücher lesen, "schlaue" Hundler fragen, usw. Die tagtägliche Realität mit einem Welpen, bringt einen ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurück. Auch heute noch, höre ich fast jeden Sonntag einen neue Variante vom Verhalten eines Welpen, die ich so zuvor noch nie gehört habe.


    Es ist super wenn man versucht sich vorher "schlau" zu machen. Aber bitte niemals in den Glauben verfallen, dass wenn man theoretisch viel getan hat, die Praxis "schon klappen" wird.


    Es gibt auch erwachsene Border in Not, wenn es denn unbedingt ein Border sein soll.


    Gruß
    Weserle

    Hallo,


    auch hier habe ich etwas bei Country Dog gefunden. Ich selber habe das Problem nicht, da ich auch keinen Katzen habe. Ich denke mein Border-Mädchen jagt Katzen lieber als das sie sie hütet.... :roll:


    "Unser Border Collie hütet unsere Katze. Darf ich ihm das erlauben?"


    "Nein, auf keinen Fall. Erstmal ist es für die Katze nicht besonders schön, gehütet zu werden, und auch für den Border Collie ist das äußerst unbefriedigent und frustrierend. Andererseits muß der Hund auch lernen, das er nicht einfach so darauf loshüten darf.
    Noch kritischer als bei anderen im haus lebenden Haus-und Kleintieren, verhält es sich mit Kindern. Anfangs mag das noch lustig erscheinen, jedoch spätestens wenn der Border seinem Vorhaben mit Schnappen und Wadenzwicken Ausdruck verleiht, ist die Situation an einem nicht tragparen Punkt angekommen.
    Das Hüten von allen selbsternannten Ersatzobjekten sollte also konsequent unterbunden werden; gegebenenfalls einfach das Verhalten mit einer Klapperbüchse unterbrechen, oder besser noch, dem Hund eine Alternative als Ablenkung bieten."



    Ließt sich recht einfach, aber das Katzenhüten dauerhaft zu unterbinden erfordert glaube ich viel Zeit und Konsequenz. Na ja, vielleicht hilft Dir diese Aussage ja doch ein wenig.


    Viele Grüße
    Weserle

    Hallo zusammen,


    sobald ich mich irgendwo hinbewege, folgt meine Jette mir in Windeseile. Einige "Hundeexperten" folgern aus solch einem Verhalte, daß der Hund den Menschen kontrollieren möchte. Ich sehe das anders (zumindest bei meinem sehr unterwürfigen Wauzi). Meine Meineung geht mit der von Country Dog überein und lautet wie folgt:


    "Ständig ist er Zuhause um mich herum, läuft mir hinterher, wenn ich nur den Raum wechsel und möchte sogar mit auf die Toilette:"


    Fast alle Borders sind Schattenhunde, d.h. wie ein Schatten immer dabei ist, möchten auch sie ihr Frauchen/ Herrchen nicht aus den Augen lassen. Es könnte ja sein, das man etwas spannendes verpaßt.
    Wenn ich aufstehe, und den Raum verlasse, stehen mit mir 5 Border Collies auf und kommen mit. Für viele ist das gewöhnungsbedürftig, manche nervt es sogar. - Sehen Sie es einfach als eine Art Liebeserklärung!


    Zitat aus Contry Dog.


    Gruß
    Weserle

    Hi zusammen,


    also hier im Weserbergland (weißer Fleck auf Landkarte :D ...) zahle ich 50 Euro pro Jahr für meine kleine. Niedersachsen ist ja ein Flächenland und in dieser Gegend auch extrem dünn besiedelt..... In der "Stadt" (Holzminden, Hameln oder Hannover) würde ich die Hinterlassenschaften von meinem Mädchen auch immer wegmachen. Aber hier auf dem Land habe ich das noch nie gemacht.... Sie ist allerdings auch so erzogen, dass sie nur im Garten oder in der Feldmark/Wald ihr Geschäft erledigt.
    Wofür diese Hundesteuer überhaupt erhoben wird ist mir ein Rätsel :roll:


    lg
    Weserle

    Hallo zusammen,


    bin ganz neu hier, und will mal eben Hallo sagen. Ich habe ein fast 2-jähriges Border Collie-Mädchen namens Jette. Jette ist aus einem "Unfallwurf" und war die letzte von 7 Welpen. Da sie sonst niemand haben wollte, sollte sie ins Tierheim. Also habe ich sie genommen, obwohl ich eigentliche keinen Border haben wollte.... Damals war sie schon 16 Wochen alt und ließ sich nicht anfassen (genau wie ihre Mama...). Inzwischen (war viel Liebe und Arbeit nötig) bin ich sehr glücklich mit ihr. Bis auf das sie immer ein Ball-Junky bleiben wird, ist sie ein toller Hund geworden, mit dem man sogar Kampf-schmusen kann :D


    Wir machen Apportiertraining, ein bißchen Agility, ein bißchen Dogdance, ein bißchen Obedience, gehen immer noch gerne selber zur Hundeschule usw. ......


    Ich selber bin 35 Jahre alt und lebe mit meinem Freund zusammen im schönen Weserbergland (nähe Hameln). Sonntags mache ich in unserer Hundeschule die Welpengruppe und leite 2 Junghundegruppen. Freitags abends gehe ich immer noch selber mit Jette in meine "alte" Gruppe. Es macht einfach Spaß sich zu treffen, die Hunde spielen miteinander und man lernt oft noch neue Dinge hinzu.


    Viele Grüße und bis bald
    Weserle

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