Beiträge von Murmelchen

    Ich fände es sinnig, wenn der VDH da mit gutem Beispiel vorangänge. Irgendwo muss man ja anfangen

    Und das darf er eben nicht. Nicht solange er Mitglied der FCI ist und nicht, wenn der Gesetzgeber in DE da nicht ganz klar was definiert.

    Abgesehen davon will der VDH es mAn eh nicht. Also selbst wenn er es koennte, wuerde nix passieren. Leider.

    Ah so geht das. Dankeschön!

    Ich hab mich tatsächlich nämlich immer gefragt, wieso da nicht angesetzt wird beispielsweise bei Kurznasen. Da einfach die Schnauzenlänge muss XY haben und fertig. :ops:

    Aber klar, wenn das dann weltweit gilt auch wieder schwer. Ich meine das wäre doch die einfachste Lösung. Da bereits Qualzuchtenmerkmale zu eliminieren statt zu fördern...

    Jup, waere am einfachsten (wenn man es denn aendern will). Ist aber eben nicht machbar. Das selbe bzgl. einem kompletten Zuchtverbot.

    Was anderes ist es, wenn der Gesetzgeber eines Landes sagt 'die Zucht von Rasse X ist verboten'. Wuerde das der Gesetzgeber in DE z.B. durchsetzen, darf (muss) der VDH die Zucht dieser Rasse ausschliessen, weil die Landesgesetze natuerlich ueber allem anderen stehen (siehe Stoppring in der Kette in Oesterreich (oder war es die Schweiz?) , obwohl die PO der FCI das eigentlich verbietet).

    Den Standard schreibt das standardfuehrende Land. Von dort geht er zur FCI (auch wenn was geaendert werden soll, etc.), uebernimmt die den Standard/die Aenderungen gilt er fuer alle Mitglieder der FCI. Also weltweit.

    Wenn z.B. Frankreich das standardfuehrende Land fuer Rasse X ist, kann ein VDH gar nix am Standard dieser Rasse aendern.

    Was anderes sind Gesundheitsdinge. Davon steht nix in den Standards. Gewisse Dinge sind Vorgaben der FCI, andere sind Sache der Dachverbaende (VDH, etc.)

    Oh, ich haette gar kein Thema mit einem absoluten Verbot von z.B. Hunden, deren Schnauze eine gewisse Laenge usw. unterschreitet. Ich persoenlich glaube, dass es anders nicht (mehr) geht.

    Ich sehe nur einfach Probleme in der Umsetzung. Allein schon Bestandsschutz und das kontrollieren...

    Anderer Bereich, zeigt aber mAn das Problem:

    Wir haben seit zig Jahren ein Importverbot von Welpen unter 15 Wochen und ohne TW-Impfung. Und dennoch werden tgl. solche Hunde nach DE gebracht. Manche werden erwischt, viele nicht. Und das ist mAn noch recht einfach zu kontrollieren im Vergleich zu 'ist eine verbote QZ, hat aber evtl. Bestandsschutz'.

    Warum sollten nur gewerbsmässige Züchter betroffen sein?

    Weil das der aktuelle Stand ist.

    Nicht die evtl. Loesung fuer irgendwann mal. Sobald man gewerbsmaessig zuechtet, ist das Vet-Amt 'da'. Vorher fliegt man unter dem Radar. Aktuell geht es also nur wenn man eben gewerbsmaessig unterwegs ist. Fuer alles andere fehlen die Mitarbeiter, es fehlen Anzeigen, usw. usf.

    Gaebe es ein Verbot (Haltung, Zucht, Import) saehe es anders aus. Theoretisch. Praktisch wuerde sich mAn nicht viel aendern, weil...Personalmangel usw.

    Ja das glaube ich in der Tat, nachdem ich in eurem Zecken-Vergiftungs-Thread nach Erfahrungen zu nem vermeintlich weniger giftigem Naturzeugs gefragt habe, und nicht mal einer darauf geantwortet hat, bzw es versucht hat. Ich lese nur Bravecto, Simparica und Co. Und dann wundern, warum die Hunde krank sind, wenn ich das drauf, oder noch viel schlimmer in den Hund gebe...

    Frau Ziegler kann dir da sicher helfen.

    Schon mal einen Hund mit Zeckenkrankheiten gehabt? Oder gesehen, wie ein Hund mit Hirnhautentzuendung leidet? FSME ist zwar selten bei Hunden, aber wenn ich dran denke wie beschissen es meiner Huendin mit ihrer Hirnhautentzuendung ging (andere Ursache), reicht mir ein 'sehr selten' nicht aus um es drauf ankommen zu lassen.

    Ja, ich hatte auch schon neg. Erfahrungen mit TAe. Und viel viel mehr positive. Gerade o.g. Huendin waere ohne TAe mit ca. 15 Monaten elendig verreckt und dann mit 9,5 Jahren und mit etwas mehr als 10 Jahren nochmal.

    Die eine TAe hat nachts (!) mit mir telefoniert um zu besprechen, wie wir weitermachen. Sie sass am Ende stundenlang mit uns da und hat meine Huendin eingeschlaefert. Nach ihrer Nachtschicht! Damit es kein fremder TA in der Notfallsprechstunde machen muss, in der einfach keine Zeit ist (was logisch ist).

    Eine TAe und die Menschen in ihrer Bubble (u.a. auch TAe) haben sich den Hintern aufgerissen um meiner Huendin zu helfen (bevor ich sie einschlaefern lassen musste). Ohne einen einzigen Cent dafuer zu bekommen!

    Aber natuerlich...TAe sind alle geldgeile Idioten, die Tiere vergiften und sich fuer Goetter halten.

    Was fuer eine ekelhafte Meinung.