Beiträge von Murmelchen

    Ich koennte dir jetzt z.B. aufschreiben, wie ich es hier mache mit einem Welpen, der sehr von sich ueberzeugt ist und z.B. auch knurrt wenn er korrigiert wird (und das ganz sicher nicht aus Unsicherheit oder gar Angst). Aber da man sieht/liest wie ihr das mit Hausleine/Auslauf umgesetzt habt, will ich nicht beschreiben, wie ich es mache.

    Ich bin noch immer der Meinung, dass ihr einen faehigen Trainer braucht. Und wenn ein Trainer meint, es sei passend den Hund anzuleinen und halbherzig mit zig verschiedenen Arten zu korrigieren, dann passt dieser Trainer nicht zu euch. Ist eigentlich ganz einfach.

    Ich red ja selten mit anderen Menschen wenn ich mit den Hunden unterwegs bin. Aber bisher kam immer ein 'Was? SO alt? Dafuer ist er (oder sie) aber total fit' wenn sie Pans Alter erfahren haben. Allerdings haben die Leute ihn auch nicht gesehen als es ihm echt schlecht ging. Und wenn es ihm nicht schlecht geht, wirkt er auch echt deutlich juenger. Bis auf das graue Gesicht..

    Der Opa (mit seinem neuen Projekt)

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    Gehen wir einmal von Urlaub oder Wochenende aus. Keine Arbeit, kein Büro. Das Leben spielt im Wohnzimmer/ Küche statt. Küche ist ein eigener Raum, da ist kein Platz für einen Laufstall.
    Würde ihn nun im Wohnzimmer aufbauen. Gehe ich dann in die Küche, beginnt sein Fordern. Nehme ich ihn raus und zu mir, ist er nur auf uns fixiert und bekommt seine Aufmerksamkeit.
    Lasse ihn gar nicht fordern, nehme ihn gleich mit, fängt direkt sein betteln nach essen in der Küche an. Oder, wenn er von uns nicht beachtet wird, weil wir grad essen, fängt er an die Fronten hochzuspringen. Wir korrigieren ihn, er empfindet es als Spiel und es ist eine Spirale.



    Wo ich euch recht mit gebe, er kommt raus und bekommt Action. Also fordert er dies. Ist nachvollziehbar.

    Ja und nochmal: Wie ist der Plan? Wann und wie soll er es lernen? Oder soll er es nicht lernen?

    Auslauf muss nicht in die Kueche... Aber auch da: wann und wie soll der Hund lernen nicht zu betteln? Wann und wie soll der lernen Frust auszuhalten? All das lernt er nicht, wenn er weggepackt wird und nur existieren darf, wenn es gerade passt.


    Ich hab hier einen Mali-Welpen sitzen. Eine andere Nummer als ein Labrador. Nein, ich warte nicht, bis sich gewisse Dinge verwachsen (Spoiler: das tun sie nie!). Der lernt von Anfang an, dass man kein Essen klaut, er nicht betteln soll, er seine Zaehne nicht in Menschen hauen soll, Menschen und andere Hunde nicht automatisch Action bedeuten, er manche Sachen nicht bekommt (Frust aushalten lernen), usw. Ein Grossteil davon wird uebrigens nicht aufwaendig und kleinschrittig trainiert/aufgebaut. Das ist schlicht verboten.

    Das sind die Grundlagen. Auf diesem Fundament baut alles andere auf. Wenn ihr das nicht angehen wollt, ok. Euer Ding. Aber dann seid euch bewusst, dass die naechsten Jahre sehr sicher sehr aetzend werden.

    Natürlich hätten wir ihn auch lieber im Homeoffice bei uns, aber wie gesagt, er kommt dann nicht zur Ruhe. Und wenn er 4 Stunden spielen will, dann können wir nicht arbeiten.
    Ignorieren wir ihn, fordert er das Spielen ein.

    Hast du einen Plan, wie er das lernen soll? Oder ist der Plan, dass er fuer den Rest seines Lebens weggepackt werden soll?

    Ich mein die Fragen ernst! Er kann das nicht lernen, wenn er es nicht erleben und in der Situation lernen darf.

    Hier wird auf das reagiert, was du schreibst. Also schieb die Schuld nicht anderen zu.

    Wenn ihr zufrieden mit dem Trainer seid, dann ruft doch einfach an und fragt nach Tipps. Sollte ja machbar sein.

    Ihr habt dem Hund beigebracht 'meine Menschen kommen, es passiert was'. Er tzt genau das, was ihr ihm fein saeuberlich beigebracht habt. Das sollte euer Trainer aber erkennen und euch dabei helfen koennen (ausser ueber wegsperren/anbinden).

    Zum barfen sag ich nix. Soll jeder machen, wie er meint. Wenn er dabei die wichtigsten Dinge beachtet, leidet der Zwerg auch nicht drunter. Wenn man sie nicht beachtet, wird es aetzend...


    Das Problem mit ihm ist, er ist charakterlich sehr stark und ein Dickkopf. Er nimmt Korrekturen nur schwer an, selbst von anderen Hunden. Was wir beim Welpenspielen mit den anderen Trainern sehr gut sehen.

    Und jetzt? 1. ist das ein Labbi und 2. solls ja auch andere Welpen geben, die so sind. Ist jetzt nichts ach-so-besonderes.

    Seit ihr das auch, wo es nervt mit dem Kleinen nachts rauszugehen?

    Ja.


    Er muss es eben lernen und er muss es lernen duerfen! Hunde ziehen nicht als Welpen ein und koennen schon alles. Das bringt man ihnen bei. Aber sicher nicht, indem man sie gefuehlt staendig anbindet/wegsperrt. Ja, eine Begrenzung hilft. Aber halt nicht wenn sie gefuehlt staendig da ist..

    Ich arbeite mit Kindergittern. Mein Zwerg (15,5 Wochen) lernt von Anfang an, dass das auch zu ist und er nicht 24/7 Zugriff auch mich hat. Aber! Das bedeutet nicht, dass er nur 1 oder 2 Stunden mit mir zusammen ist/sein kann. Auch (aber nicht nur) damit er lernt mein rumlaufen usw. zu ignorieren.