Ja evtl. wird die einfach wissen, an wen die verkauft. Und wenn ich mir die Rasse anschaue, dann sind das bestimmt sehr oft Ersthundehalter. Wenn dir dann gefuehlt bei jedem Wurf die Leute erklaeren wie krass unruhig der Hund ist, dann gibt man irgendwann einfach den Hinweis mit dem Gitter mit. Das wirklich jeder Kaeufer (unabhaengig von dessen Erfahrung) diesen Hinweis kommt, steht da ja an keiner Stelle.
Beiträge von Murmelchen
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Bei mir hatte es die Züchterin empfohlen und das aus Erfahrung der Welpenkäufer aus den vorherigen Jahren. Da gab es einige Probleme bei denen, die ihre Hunde nicht begrenzt haben.
da liegt für mich ehrlich gesagt der Knackpunkt. Wenn in einer Zucht oder über mehrere Würfe hinweg die Erfahrung gemacht wird, dass gesunde Hunde angeblich nicht zur Ruhe finden können, wenn man sie nicht räumlich begrenzt, dann läuft aus meiner Sicht an einer anderen Stelle etwas gewaltig schief.
Ein gesunder Hund bringt grundsätzlich die Fähigkeit mit, sich hinzulegen, zu schlafen und Pausen zu machen. Das ist kein erlerntes Spezialverhalten, sondern ein biologisches Grundbedürfnis. Wenn das dauerhaft nur durch Gitter, Boxen oder Wegsperren „funktioniert“, würde ich nicht beim einzelnen Halter oder beim einzelnen Hund ansetzen, sondern sehr kritisch hinterfragen, was diese Hunde im Alltag überhaupt lernen und vorleben.
Ich habe nie gezielt darauf „hingearbeitet“, dass meine Hunde sich ablegen. Ich habe normal gelebt, klare Regeln gehabt, aber kein Dauer-Management betrieben. Hunde, die ausreichend ausgelastet sind und deren Umfeld nicht permanent überdreht ist, legen sich irgendwann von selbst hin. Und ja, gerade am Anfang dauert das manchmal, aber das ist Teil des Lernprozesses.
Für mich ist ausreichend Schlaf extrem wichtig, da stimme ich dir vollkommen zu. Aber ich halte es für einen großen Unterschied, ob ein Hund lernt, sich im normalen Leben selbst abzulegen, oder ob er von Beginn an die Erfahrung macht, dass Ruhe nur hinter einer Begrenzung möglich ist. Letzteres verhindert aus meiner Sicht genau das, was man eigentlich möchte.
Oder aber die Menschen bekommen es nicht hin, dem Hund weder zu viel noch zu wenig Input zu bieten. Da wird der Wecker gestellt, weil 'man muss alle 2 Stunden raus!', der Welpe wird ununterbrochen kontrolliert ('er macht alles kaputt!'), usw.
Ja so kann auch der Welpe aus den tollsten Eltern und der besten Aufzucht eben keine Ruhe finden. Ohne das da jemand Mist gezuechtet hat..
Ich wuerd das Gitter noch stehen lassen, aber einfach mal gucken, ob der Hund auch zur Ruhe kommt, wenn er ausserhalb ist. Also nicht, weil 'es ist 13 Uhr, er MUSS jetzt runterfahren', sondern einfach mal schauen ob er sich ohne Gitter hinlegt (nachdem alle Beduerfnisse befriedigt sind!)
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Der fragt aber aus voellig anderen Gruenden. Der will seine Gewalt als passend hinstellen und das es anders geht, wird jeden Tag bewiesen. Ja auch mit solchen Hunden.
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War bei Chicco doch nicht anders. Zig tausend Leut haben im Netz gross rumgetoent, sie wuerden dieses Schaetzchen ja nehmen. Manchmal kam ein 'aber geht leider leider nicht, weil blablablubb', oft kam nicht mal das.
99,9% dieser Grossmaeuler werden niemals einen Hund aufnehmen, der nicht nur kuscht. Von einem Hund, der bereits gebissen hat, mal ganz zu schweigen.
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Darüber wurde noch gar nicht nachgedacht. Es sollte allerdings schon eine Rasse sein, die nicht überzüchtet und allein deswegen ein Kandidat für die goldene Tierarztkarte ist.
Und dennoch koennt ihr Pech haben und einen erwischen, der staendig was hat oder etwas hat, was wirklich teuer wird. Wir haben einen Thread zu den Kosten verschiedener Dinge beim Tierarzt. Evtl. lest ihr da mal rein. Und dann wuerde u.U. eine Versicherung Sinn machen. Wobei da eben das Alterndes Hundes ein Problem sein kann..
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Und wenn es nur jede Woche in einer (Groß-)Stadt ein Biss ist, der ärztlich versorgt werden muss, finde ich das persönlich einfach erschreckend.
Woher weisst du, dass da eine Versorgung stattfinden musste? Es gibt genug Leute, die sowas auch einfach aus Vorsicht anschauen lassen, z.B. weil sie nicht wissen, wie ihr Impfstatus bzgl. Tetanus ist. Oder weil sich die Verletzung spaeter dann entzuendet hat, weil was-auch-immer.
Oder sind das ausschliesslich Bisse, die zur Anzeige gebracht wurden? Wenn nein, koennen das teilweise auch einfach dumme Unfaelle sein. Ja, sollte nicht sein, aber es passiert einfach auch, dass es durch 'bloed gelaufen' im Spiel Wunden gibt. Ich schreib mit Absicht 'Wunden' und nicht 'Loecher'.
Und nein, ich finde es nicht gut, wenn Menschen durch Hunde verletzt werden. Wenn der Prozentsatz aber so gering ist, dann laeuft da mAn nicht allzu viel falsch.
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Ja genau. Hier sind manche Sachen teurer.
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Kommt drauf an. Wir liegen bei 45 bzw. 55 Euro bis 110 Euro pro Stunde.
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Wenn man schaut, dass 2025 ~17000 Hunde in Bremen gemeldet waren, dann waeren 50 Vorfaelle grad mal 0,29%
150 Vorfälle, nicht 50.
Ich hab jetzt nicht nachgerechnet, ob deine Prozentzahl stimmt.
Ich finde, da nur ein Bruchteil von Bissverletzungen jemals gemeldet wird, das ist viel.
Danke, ich kann lesen. 150 in 3 Jahren, macht im Durchschnitt 50 pro Jahr

Und eine Dunkelziffer ist egal, wenn man meint xyz sei aber was-auch-immer und sich auf offizielle Zahlen beruft.
Abgesehen davon geht es mir auch mehr um die absoluten Zahlen, nicht runtergerechnet auf die gesamte Hundepopulation oder sonstiges.
Das macht aber keinen Sinn! Will ich wissen, wie gefaehrlich z.B. in die Hunde in Bremen sind (btw. hat dieses kleine BL mWn die 2. hoechste Dichte an Hunden pro Einwohner in ganz Deutschland!), dann muss ich das zwingend in Relation setzen.
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Das neue Hundegesetz von Bremen enthält generell noch ein paar interessante Punkte, aber das gehört eigentlich nicht hierher. Dafür finde ich diese Aussage doch sehr erschreckend:
ZitatInnensenator Ulrich Mäurer: "Hunde sind für viele Menschen nicht nur treue Begleiter, sondern auch Familienmitglieder. Die Haltung eines Hundes bringt jedoch auch eine große Verantwortung mit sich. In den meisten Fällen gehen Hundehalterinnen und Hundehalter dieser Verpflichtung verantwortungsvoll nach. Doch leider gibt es auch Situationen, in denen Hunde nicht angemessen gehalten oder erzogen werden. Dies kann zu einer Gefährdung von Mensch und Tier führen." Allein in den Jahren 2021 bis 2023 wurden in Bremen insgesamt 150 Beißvorfälle registriert, bei denen Personen verletzt wurden.
Innerhalb von 3 Jahren (2021/22/23) gab es 150 Beißvorfälle, bei denen Menschen verletzt wurden? Da sind ja dann die ganzen Vorfälle mit Fremdhunden oder Wildtieren noch gar nicht dabei. Finde ich schon echt viel.
Wenn man schaut, dass 2025 ~17000 Hunde in Bremen gemeldet waren, dann waeren 50 Vorfaelle grad mal 0,29%
Und wenn man bedenkt, dass da sehr sicher jede Verletzung zaehlt, die der Hund mit seinen Zaehnen verursacht hat (ergo auch dumme Spielverletzungen, Verletzungen weil man zw. die Hunde gepackt hat,...) und eben versorgt wurde (und sei es nur aus Vorsicht), dann finde ich (!) diese Zahl nicht wirklich hoch
