Beiträge von sapphire

    Gleichzeitig gibt es aber wegen der Größe eine Menge Probleme - der kofferraum von meinem auto ist sehr klein, die Box da drinnen ist schon etwas knapp für einen mittelgroßen statt kleinem Hund. Sie muss mit ins Büro und zwar ab übermorgen, also 10 Tage nach Ankunft und ich weiss nicht ob das gut geht weil sie eben größer ist, das ist bei den kolleginnen evtl nicht so gut und man kann sie auch nicht einfach in so einen Welpenlaufstall packen wie einen kleinen Hund damit sie nicht überall im Büro herumläuft oder aus der Türe raus läuft. Sie ist zu schwer um sie eben mal länger zu tragen, ich weiss auch nicht ob es eine gute Idee ist bei der Größe sie auf die Couch oder ins Bett zu lassen, was ich früher immer erlaubt habe. Eine Freundin die Urlaubsbetreuung macht ist sich unsicher ob sie das dann auch so machen kann wie immer.

    Da ich deinen Post so lese, dass du eine Entscheidungshilfe brauchst, ob du sie behälst oder nicht:

    1. Kannst du eine größere Box für den Kofferraum besorgen oder sie auf der Rückbank transportieren?

    2. Kannst du herausfinden, was die Kolleginnen denken, evtl. schonmal jetzt vorbeischauen? Ist der Geruch, von dem du am Anfang gesprochen hast, möglicherweise das größere Problem für sie?

    2.1 Wenn es für die Kolleginnen ein Problem ist, kannst du dann eine Betreuung organisieren, die während deiner Abwesenheit auf sie aufpasst, evtl. sogar dauerhaft?

    3. Kannst du einen größeren Welpenlaufstall organisieren?

    4. Welche Alternativen fallen dir ein, um das Problem mit dem Tragen zu lösen (z. B. Buggy)?

    5. Wieso ist Couch oder Bett für dich bei der Größe ein Problem? Was sind da deine Bedenken?

    6. Hat die Freundin den Hund schon kennengelernt?

    7. Hättest du ein Problem damit, teurere Tickets beim Bahnfahren zahlen zu müssen und in Museen, etc. nicht die Möglichkeit zu haben, den Hund in einer Tasche mitzunehmen?

    Wenn eine der Sachen für dich gar nicht geht, dann gib sie lieber ab. Dann würde ich an deiner Stelle aber auch eher einen ausgewachsenen Hund aus dem Tierheim nehmen, den du vorher ausgiebig kennenlernen kannst.

    Was hier viele vermutlich irritiert, ist, dass du sagst, dass die Größe das einzige Problem ist, aber es hinsichtlich der Büromitnahme ja viel schwieriger sein könnte (Hund bellt die ganze Zeit, hat Durchfall, ist die ganze Zeit gestresst, etc.).

    Wäre das mit den disqualifizierenden Fehlern für die Zucht denn bindend? Beim Standard vom Mops steht ja auch so einiges, was sich nicht in der Realität auf den Ausstellungen wiederfinden lässt...

    Das Risiko bei Versicherungen ist für mich auch nicht, ob ich mehr einzahle als ich rausbekomme. Sondern dass die Versicherung mir nach 10 Jahren einzahlen kündigt (oder die Beiträge auf 200 € pro Monat erhöht, keine Ahnung, ob es da aus rechtlicher Perspektive eine Deckelung gibt - wenn dem so wäre, wird das auf jeden Fall nicht beworben), ich dann schon ca. 10.000 Euro eingezahlt habe (oder vielleicht sogar mehr mit Altersanpassungen) und dann noch die richtig teuren Erkrankungen mit 10.000 € (oder 20.000 €, oder noch mehr) hinzu kommen. Und da wäre es dann im Zweifelsfall einfach günstiger, einen Kredit aufzunehmen.

    Außerdem zahlt die Versicherung vermutlich bei sowas wie mind. 30.000€ Herz-OP in Österreich wegen Mitralklappen sowieso nicht (nicht, dass ich mir das ohne Versicherung leisten würde - aber da denke ich dann zumindest drüber nach, ob es sich lohnt). [wobei das ein Punkt ist, auf den ich auch gut verzichten könnte, wenn ich ansonsten Sicherheit hinsichtlich der Beitragshöhe und Kündigung hätte]

    Und wie die Lage ist, wenn in jungen Jahren ne chronische Erkrankung festgestellt wird, für die ständig Medikamente und Blutbild, etc. benötigt werden, ist mir auch nicht ganz klar - falls man da gekündigt wird, wird vermutlich auch nur die aktuelle Rechnung bezahlt und nicht alle kommenden plus mögliche Folgeerkrankungen für die nächsten x Jahre.

    Nicht falsch verstehen - ich hätte total gerne ne Versicherung, auf die ich mich verlassen kann. Aber aktuell ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis für mich einfach nicht gegeben...

    Ich würde auch für Spitz stimmen. Mich hat auch richtig überrascht, wie rauh das Fell von Shelties im Vergleich ist.

    Manche Pudel, oder generell Bichons, können aber auch richtig flauschig sein.

    Hat jemand mal einen Coton de Tulear gestreichelt? Da würde mich ein Vergleich zu anderen Rassen echt interessieren, aber ich habe noch nie einen gestreichelt.

    Aber ich wasche jede Woche 2 Maschinen bei 60Grad, sonst immer bei 40. Nie Kurzprogramme sondern meist den Eco Mode der ja auch Recht lange wäscht.

    Daran, dass du den Eco Mode verwendest, wirds liegen. Der wäscht deswegen länger, weil er nicht wirklich bei 60 Grad wäscht, sondern mit niedrigerer Temperatur. Dadurch wird verschmutzte Wäsche dann so sauber wie bei 60 Grad. Aber Keime werden natürlich nicht abgetötet (zumindest habe ich das immer so verstanden). Deswegen wasche ich die hohen Temperaturen immer im Kurzprogramm, weil man den Gradangaben sonst nicht trauen kann...

    Oder hat sich das inzwischen geändert?

    Für eine Tasche hat Ole mMn zu lange Beine - die muss ja wenn, dann so sein, dass der Kopf auch nicht mehr rausguckt. Bzw. muss man sie zumindest schließen können, wenn das gewünscht wird.

    Aus unserer praktischen Erfahrung mit etlichen Bahnfahrten im ICE, IC und Regionalverkehr hat sich noch nie ein*e Schaffner*in beschwert, wenn man die Tasche oben offen lässt (und das mit einem Japan Spitz, der manchmal gerne das Zugpersonal anbellt). Im ICE/IC suchen wir uns dann je nach Zugauslastung einen 2er Sitz (hier vermeidet man, dass sich ein*e Sitznachbar*in beschweren kann, wenn man zu zweit fährt) oder 4er Sitz (bei geringer Zugauslastung). Auch alleine fahrend ohne Reservierung habe ich bisher nahezu immer einen Platz gefunden, bei dem die Sitznachbar*innen nichts gegen Hunde hatten. Falls es dazu käme, könnte man sich dann immer noch überlegen, ob man zur Sicherheit einen Maulkorb mitnimmt und dann im Zweifelsfall ein Ticket nachlöst.

    Wir haben aber auch eher als sehr süß wahrgenommene Hunde (Japan Spitz und Blue Merle Sheltie), kann sein, dass das die Meinung der Personen auch beeinflusst.

    Und Afghanen bspw werden für die Ausstellung geschoren weil dort durchaus sowas wie ein "Bart" stehen kann.

    Kann dann bspw so aussehen

    https://hundefunde.de/wp-content/upl…de-Kinnbart.jpg

    Ich habe sogar noch einen Afghanen mit einem ungünstigeren Bart gefunden - da hat man einen Hund mit wenig Bart im Gesicht, und dann wächst der genau an den Vibrissen: http://www.dogwallpapers.net/wallpapers/afg…-the-forest.jpg

    Das wirkt für mich jetzt so, als ob langes Fell (i. S. von langem Deckhaar) an den Pfoten und möglicher Bartwuchs im Gesicht ggfs. korreliert sein könnten. Aber egal, wenn das keine interessante Diskussion für die anderen hier ist, muss das von meiner Seite auch nicht vertieft werden - vielen Dank corrier, du hast eigentlich alle meine Fragen dazu beantwortet.

    Und da mir jetzt auffällt, dass mein erster Beitrag von einigen möglicherweise auch anders gelesen werden konnte: Ich meinte mit den Beispielen (nicht ausrollbare Rute beim Spitz [und ja, ich kenne VDH-Spitze, die das nicht können], Schlappohren) jetzt nicht, dass das aus meiner Sicht verboten gehört (im Gegensatz zu kurzschnäuzigen Rassen). Sondern das sollten einfach Beispiele für harmlosere Sachen sein (also wie Vibrissen abschneiden), über die ich persönlich mir Gedanken mache, bevor ich mir einen Hund von einem:einer Züchter:in hole. Damit klar ist, dass ich nicht dafür bin, die Zucht von Hunden mit Bart zu verbieten (und es für mich auch nicht unbedingt ein Ausschlusskriterium bei der Rassewahl wäre). Hat wohl nicht geklappt...

    Kannst du erläutern, was du damit meinst und inwieweit das für die Frage der Vererbung relevant ist? Bezeichnest du als Haare, alles an Deckhaar, was am Hund eine Mindestlänge (welche?) erreicht und weniger schnell ausfällt als anderes? Oder muss es auch eine gewisse Struktur haben? Ist das Fell vom Pudel Haar, aber das vom Papillon/Coton de Tulear/Afghanen nicht? Gibt es wissenschaftliche Studien dazu? Oder möchtest du mir einfach sagen, dass es für manche Menschen wichtig ist, beim Pudel von Haar statt von Fell zu sprechen?

    Die Frage, die für mich eigentlich dahinter steht: Ist das Pudelfell jetzt genetisch ein total anderes Fell als das von z. B. einem Papillon, oder ist einfach nur ein Fell, dass länger und lockiger ist (aber, wie bei den anderen Rassen, nicht am ganzen Körper länger und lockiger sein muss)? Davon hängt ja ob, ob es theoretisch möglich wäre, Pudelfell am Gesicht kürzer zu halten.