Beiträge von Nari137

    Ich hatte heute eine richtig schlimme Begegnung mit einem anderen Hund und seinem Halter. Leider ist Milow seit Beginn der Pubertät artgenossenunverträglich geworden. Er ist nun 16 Monate alt, 60 cm Schulterhöhe und wiegt um die 30 kg. Ich bin derzeit im 5. Monat schwanger. Wir waren gerade auf dem Rückweg vom Spaziergang und ein älterer Herr ist mit seinem Jack-Russel-Mix auf uns zugekommen. Ich kenne Hund und Halter, aber im Moment der Begegnung konnte ich beide für mich gedanklich noch nicht einordnen. Mir war nur wichtig, meinen Hund gut abzusichern. Milow trägt beim Spaziergang Geschirr und Halsband. In wichtigen Situation mache ich die Leine am Halsband fest und stelle sie kurz ein. Zudem kann ich Milow dann am Rücken am Geschirr festhalten. Erst lief es noch gut und man begrüßte sich von weitem. Ich wies auf Milows Problem mit anderen Hunden hin, wenn diese ihn anpöbeln. Kaum hatte ich es gesagt, ist der andere Rüde knurrend in die Leine gesprungen. Milow tat ihm daraufhin gleich. Ich also Hund am Geschirr gepackt und nach wenigen Sekunden besser mit ihm auf die Seite gepackt, so dass er gar nicht zum anderen Hund hin konnte und gesichert war. Der Weg ist recht schmal und wird von einem steilen Hügel auf der einen Seite und einem herabfallenden bestelltem Feld auf der anderen Seite gezäumt. Dummerweise hatte der andere Halter (ein älterer Rentner) seinen maximal 15 kg-Hund nicht im Griff. Dieser zerrt ihn zu uns hin und fing an, nach uns zu schnappen. Ich bin so froh, dass Milow sich von mir abhalten lassen hat und mich nicht noch selber biss. Aber sein Kopf knallte unschön gegen mein Gesicht und die Brille. Ich habe also versucht mit rundem Bauch meinen 30 kg-Hund auf die andere Seite und damit weg vom schnappenden Hund zu bekommen. So lag ich dann also zwischen den beiden Hunden. Der Halter war durch seinen Hund selber hingefallen, konnte ihm dann aber an Halsband und Leine zurückzerren. Milow hatte sich dann tatsächlich beruhigt, als der andere Hund nicht mehr dicht neben mir schnappend saß. Ich habe mich dann sofort mit Milow aufgerappelt, am Geschirr festhaltend neben mir weggebracht, gefühlt tausendmal für meinen Hund entschuldigt (warum eigentlich?) und noch einen schönen Tag gewünscht. Mir tut es so Leid, dass Milow sich so schnell provozieren lässt. Auf der anderen Seite weiß ich, dass nix passiert wäre, wenn der andere Halter seinen Hund gehalten bekommen hätte. Dennoch bin ich immer noch total fertig von dieser Begegnung und frage mich gerade, wie ich überhaupt noch mit Milow Spazierengehen kann. Ich gehe schon extra den recht verlassenen Plattenweg lang, um solche Situationen zu vermeiden. Aber man merkt auch, dass das Wetter schöner wird und man dann eher anderen Leuten begegnet. Vorhin ist Milow z. B. super an einer Mutter mit Kleinkind (natürlich mit genügend Abstand) vorbei gegangen. Gestern bin ich mit ihm relativ gut am pöbelnden kleinen Terrier, der sich aber hinter einem Zaun befand, gut vorbei gekommen. Wir üben so viel mit ihm und ich sehe auch die Fortschritte. Aber solche Begegnungen wie heute lassen mich zweifeln, ob ich überhaupt jemals Milow in den Griff bekomme. Wobei er den restlichen Rückweg mustergültig an meiner Seite lief. Da ich den Rückweg nur noch geheult hatte, wurde er erst am Ende kurz vor dem Haus für seine Leinenführigkeit gelobt. So als hätte er gemerkt, dass es nun gut wäre, wenn er sich benimmt (wobei mir bewusst ist, dass dieser Gedanke totaler Quatsch ist, da Milow nun mal ein Hund und kein Mensch ist). Nun liegt er seit gut 2 Stunden brav neben mir auf der Couch und scheint der liebste Hund auf der Welt zu sein.

    Im übrigen haben wir mittlerweile 5 verschiedene Maulkörbe aus Metall anprobiert und noch immer will keiner so recht passen. Hier gibt es leider keinen Shop in der Nähe, wo man mit Hund hin könnte, um dort direkt vor Ort einen Maulkorb anzupassen. Wir haben einen da, der für Milow viel zu groß ist. Da wird er definitiv nicht reinwachsen. Gestern ist ein Maulkorb per Post gekommen, der auch nicht ideal passt. Ich überlege, diesen aber nun trotzdem zu behalten und Milow daran zu gewöhnen. Wobei ich weiß, dass ich damit nur absichern kann, dass mein Hund niemanden verletzt. Aber das ist mir schon mal sehr wichtig.

    Wie geht ihr mit solchen Begegnungen um? Hattet ihr schon ähnliche Situationen? Hat sich Training bei euch irgendwann bezahlt gemacht?

    Und natürlich sind wir mit Milow bei einer Trainerin, regelmäßig noch zusätzlich auf dem Hundeplatz und er bekommt durch seine Ausbildung zum Rettungssuchhund eine für seine Rasse entsprechende Auslastung.

    Milow hatte am Anfang auch seine Probleme damit, wenn er seinen Kopf beim Geschirr durchstecken muss. Wir haben daher dann ein Geschirr von Curli gekauft, bei dem der Hund seine Vorderpfoten durchstecken musste und das Geschirr dann hinten am Rücken geschlossen wurde. Damit kam er dann wesentlich besser zu recht, da es ihm nicht über den Kopf gezogen wurde. Als er dann etwas ruhiger wurde, haben wir ihn langsam an ein Geschirr gewöhnt, bei dem er den Kopf durchstecken muss. Wobei ich ihm dann das Geschirr hinhalte, „Anziehen!“ sage und er ein Leckerchen dabei sieht. Er hat auch nicht immer Lust auf das Geschirr, aber dank dem Leckerli scheint es okay für ihn zu sein. Wobei Milow kein Problem mit dem Halsband hat. Jedoch muss er sich an jedes neue „Kleidungsstück“ erst gewöhnen.

    Ich bin gerade total überrascht, wie schnell die Salbe bei meiner Katze wirkt. Ich werde sie natürlich trotzdem die vorgeschriebenen 14 Tage anwenden, aber ich hätte nicht mit einem so schnellen Ergebnis gerechnet.

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Das Foto ist vom 2. April. So sah der Nasenrücken von Nari auch noch gestern Vormittag aus. Und so sieht er nach den 2 Behandlungen von gestern nun heute aus:

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Milow hat eine Zeit lang gar keine Decken und Kissen mehr bekommen, weil er diese gerne kaputt gemacht hat. Nach einigen Monaten wurden er dann soweit vernünftig, wenn man so will, dass er zumindest wieder eine Decke haben darf, auf der er nun ab und zu schläft.

    Scharren eure Rüden auch so hingebungsvoll beim Markieren? Manchmal wufft und knurrt Milow sogar dabei, obwohl weit und breit außer uns niemand in der Nähe zu sein scheint. :tropf:

    Valez:

    Surolan enthält Prednisolon, ein Immunsuppressiva. Es senkt somit die Funktionsweise des Immunsystems. Wobei das wahrscheinlich bei einer Salbe nicht so stark wirken wird wie z. B. bei einer Tablettenvergabe oder wenn es gespritzt wird. Ich habe daher vorsichtshalber gerade beim Tierarzt telefonisch nachgefragt, ob Nari während der Salbennutzung dann überhaupt raus darf. Laut Tierarzt soll sie die ersten 7 Tage drin bleiben.

    Der Tierarzt meinte auch, dass es ein Mittel sei, welches gegen eine Verletzung als auch gegen den Hautpilz helfen könne und er selber nicht genau sagen kann, was es nun genau ist.

    P.S.: Danke für den Hinweis, dass das Mittel Cortison enthält. Dann wird Nari erstmal 2 Wochen drin bleiben. Also so lange, wie sie das Medikament bekommt.

    Moin. Wir waren heute mit Nari beim Tierarzt, endlich. Hätte ich gewusst, dass ich sie tatsächlich im Transportkorb lassen kann und das Anschauen von Außen ausreichend ist, wäre ich schon am Mittwoch alleine mit ihr zum Tierarzt gefahren. Da Nari aber beim Tierarzt zu einer fiesen Beißerin mutiert (schon als Kitte hatte sie eher gebissen, als gekratzt) und ich derzeit schwanger bin, wollte ich unbedingt, dass mein Mann mitkommt, um sie bei Bedarf festhalten zu können. Letztendlich meinte der Tierarzt, dass es entweder eine Verletzung oder ein Hautpilz sein könnte. Ihr Nasenrücken soll nun 2 x täglich für 14 Tage mit „Surolan“ eingecremt werden. Das Mittel sei ein Antibiotikum, welches auch bei Hautpilzbefall helfe. Da sie nur diese eine kleine Stelle hat, müssen wir die Umgebung nicht zusätzlich desinfizieren. Tatsächlich scheint die Stelle bereits kleiner zu werden, was mich hoffen lässt, dass es bald ausgestanden ist.

    Ach Nari hat tatsächlich die Möglichkeit, auch raus zu dürfen. Sie macht es jedoch nicht mehr so oft. Vor allem bei Kälte und Nässe liegt sie lieber im Haus irgendwo rum. Jedoch hatte der März hier ein paar schöne Tage, so dass sie da an einigen Tagen mal für ca. 20 min bis 30 min draußen war.