Beiträge von Nari137

    Ich habe als Monatsmotto nun das Buch „Achtsam morden“ von Karsten Dusse gelesen. Es geht um einen Mann, der aufgrund von Achtsamkeitsübungen es schafft, seine Probleme auf achtsame Art und Weise zu „beseitigen“. Ich empfand das Buch als durchaus unterhaltsam und habe dadurch sogar etwas über Achtsamkeit gelernt. Manchmal empfand ich die Handlung als zu gewollt, aber der Schreibstil ließ sich für mich wirklich gut lesen.

    @san94 :

    Ich finde, du machst das schon super mit deinen Mitbewohnern. :gut:Vor allem das du ihnen Zeit und Ruhe gönnst und sie nicht bedrängst.

    Meinen schwarzen Kater Shadow habe ich auch aus dem Tierheim. Er war damals 6 Monate alt und ein Fundtier. Er wurde im Alter von ca. 3 Monaten mehr tot als lebendig von Spaziergängern gefunden. Sein Schwanz klemmte in einer Tierfalle und musste zum Großteil operativ entfernt werden. Danach kam er in eine Pflegestelle, wo er aufgepäppelt werden sollte. Dort lebten aber noch andere Katzen, 1 Hund und Kinder. Er kam damit gar nicht klar und wurde nach 4 oder 5 Tagen ins Tierheim zurück gegeben, weil er sich auch weigerte zu fressen, sich die ganze Zeit verkroch und dort auch hinmachte. Als ich ihn nahm, wusste ich bereits, dass er ein scheues, ängstliches Tier sein sollte. Ich quartierte ihn dann vorerst bei mir ins Schlafzimmer (2-Raum-Wohnung) ein mit Katzenklo etc. und verbrachte selber die erste Zeit vorwiegend im Wohnzimmer mit meiner anderen Katze. Er bekam erstmal viel Ruhe. Ab dem 2. Tag setze ich mich für eine gewisse Zeit aufs Bett und lass ein Buch. Ich warf auch mal Leckerlis auf den Boden, die Shadow aber nur in meiner Abwesenheit frass. Ab dem 3. Tag lass ich dann auch mal laut vor und bot eine Spielangel an, die ich vom Bett herunterbaumeln ließ. Ich glaube, an Tag 4 war Shadow dann soweit, auch mal unter dem Bett hervor zu kommen, wenn ich darauf saß. Ich ignorierte ihn da aber weiterhin erstmal. An Tag 5 fummelte ich mit der Angel dann umher, nach der Shadow begann zu schnappen. Irgendwie brach das dann das Eis und er ließ sich vorsichtig streicheln. Dennoch dauerte es Jahre, bis er mal nicht vor Panik floh, wenn der Postbote mit dem Auto vorfuhr und man dies dank geöffnetem Fenster (im 3. Stock) hörte. Ich habe zudem nur selten Besuch, wodurch er viel Ruhe und Freiraum erhält. Mittlerweile ist Shadow 10 Jahre alt und hängt sehr an mir. Er ist ein richtiges Kuscheltier geworden, welches sich dank Umzug vor 3 Jahren auch mal über Freigang freut. Wobei ich dann aber zu Hause bin, da er schnell in Panik gerät und die Möglichkeit braucht, schnell wieder ins Haus zu gelangen.

    Das Leben ist mit Shadow nicht immer einfach, weil er bestimmte Macken hat, aber ich liebe ihn sehr und will ihn nicht missen. Man merkt, dass ihm ein ruhiges Umfeld gut tut. Ich hoffe nur, dass er damit auch klar kommen wird, wenn unser Sohn demnächst geboren wird.

    Ich merke gerade, wie schön es ist, mit unserem Hund mal eine Baustelle nicht zu haben :tropf:. Milow kann weitestgehend gut alleine bleiben. Klar, manchmal jammert er kurz am Anfang mal, aber das kommt eher selten vor. Derzeit jammert er manchmal kurz, wenn mein Mann den Raum verlässt, obwohl ich doch noch da bin. Tja ich bin halt für ihn nicht so wichtig. Aber dafür gibt es auch kaum Gemecker, wenn ich den Raum dann verlasse. Wobei ich doch letztens überrascht war, dass Milow freiwillig von sich aus den Raum verlassen hatte, obwohl wir beide geblieben sind. Das zeigt uns, dass auch ein Hund mal seine Ruhe braucht und alleine sein will.

    Waldii:

    Magst du mir den Link von Waldhörnchens Shop mal schicken? Das würde mich sehr interessieren.

    Byte:

    Ich mache es ähnlich wie Cooper510. Man kann ja bei den Babygläschen auch pure Gemüsegläschen nutzen, falls es Unverträglichkeiten mit gewissen tierischen Proteinquellen geben sollte. Manchmal befülle ich Kong und Schleckmatte mit einer Mischung aus Karottenbrei (aus dem Babygläschen), Quark und Hundeleberwurst. Milow liebt diese Mischungen zum Beispiel sehr gerne.

    Milow hatte auch vor einigen Monaten noch gebellt, wenn er andere Hunde im TV sah. Vor allem dann wenn diese auch noch gebellt haben. Nun mit 20 Monaten macht er das kaum noch. Wobei er scheinbar in eine neue Spooky-Phase hinein kommt. Ist das mit 20 Monaten überhaupt noch möglich? Gerade bei der Löserunde im Garten hat er eine Schaufel von uns angebellt :roll:.

    Milow hat diese Woche beim Absetzen von Kot versucht, dies im Stehen an einem Baum zu machen. Also mal Abwechslung ins Markierverhalten zu bringen. :ugly: Ansonsten habe ich das Gefühl, dass die aktuelle pubertäre Phase so langsam nachlässt. Auf Spaziergängen ist er nun wieder uns gegenüber aufmerksamer. Das lässt uns sehr hoffen. Stellenweise ist er aber immer noch massiv am sabbern und lecken.

    Oh und trotz seiner 20 Monaten hat er diese Woche in der Dämmerung den bösen Sonnenschirm von uns plötzlich angebellt. Ich musste mit Milow direkt dorthin gehen und den Sonnenschirm anfassen und damit zeigen, dass dieser keine Bedrohung darstellt, damit Milow sich endlich wieder beruhigen konnte.