Beiträge von Anirac

    Heute war ich mit picasso mal wieder alleine unterwegs. Huuuuuiiii, es herbstet 😅

    Von Anfang an war er ganz schön zackig drauf. Wir sind dann recht bald getrabt und das ging überraschenderweise ohne sich festzumachen, damit hatte ich bei der Grundanspannug gerechnet.

    Aber er war heute echt ein Hasenfuß. Oh mein Gott, ein umgefallen Baum, oh Hilfe, ein Baumstamm, uäääähhhh was war das? Achso, nur ne Maus.

    Also entspannt ausreiten gehn ist anders, aber er ließ sich gut managen. Ganz am Anfang wollte er ne kleine Buckeleinlage starten (im Schritt, keine ahnung was ihn da geritten hat 😂), da gab's schimpfe und dann wars gut.

    Galoppi war okay, abgesehen davon, dass man nicht durchgelopieren konnte, weil uuuäääh, eine Kurve und wer weiß, was dahinter lauert! Und "oh mein Gott! Ein liegender Baumstamm am Wegesrand!"

    Einmal bin ich abgestiegen. Der Weg war sehr schnell und macht eine Kurve und man konnte nicht sehen, was dahinter ist.

    Und genau in der Kurve im Wald waren Leute und haben wohl Laub gesammelt. Es hat immer "schschschsch" gemacht und Picasso konnte es GAR nicht einordnen, man hat auch nix gesehen. Sein Herzklopfen kam bis in meine Hose an und er war kurz davor zu paniken 😅 Also bin ich erstmal runter und hab dann gerufen, ob sie bitte kurz aufhören können. Dann war alles gut, Picasso hat abgekaut und wir konnten ohne Probleme dran vorbei.

    Dann gab's noch ne Situation mit Radfahrern. Die sind eigentlich kein Problem. Sie kamen in unsere Richtung gefahren, haben auch nicht langsamen gemacht, in der Mitte des Weges und die vordere fährt über einen großen Stein im Weg und das Rad hüpft vorne hoch.

    Da ist Picasso einfach umgedreht und hat gesagt" alles klar, ich geh heim" 😂

    Habe ihn dann direkt in ne volle geholt, die Radfahrer haben etwas langsamer gemacht und somit haben wir auh diese sehr kritische Situation überlebt.

    Foto: Prinz Hasenherz. Hat überlebt. Aber nur knapp, sagt er.

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    Ich wollte eigentlich heute mal schön lange unterwegs sein, aber bei so viel Pädagogik auf dem Ausritt haben wir es dann dabei belassen und sind dann doch früher nach Hause. Ich denke der schläft gut heut Nacht 😅

    d.h. Aber ihr würdet ihn lieber einschläfern als ins Tierheim zu geben, wo er eine chance hätte, wieder einen Platz zu finden, weil IHR damit nicht leben könntet?

    Das macht mich etwas sprachlos ehrlich gesagt. Also so ein bisschen " wenn wir ihn nicht behalten dürfen, bekommt ihn auch kein anderer mehr". Und ihr würdet ihn nicht "erlösen", ihr würdet ihn töten lassen.

    Liebe Foris,

    nachdem ich letztens auf Arte den Beitrag über die ArchaeoDogs gesehen habe, dachte ich: Jaaa!! Das will ich auch machen!

    Es finde aber irgendwie nur den einen Verein und die sind vor allem in Bayern.

    Gibt es jemanden bei euch, der sowas macht? Wenn ja: Berichtet bitte!

    Vielleicht findet sich auch jemand irgendwo näher an Halle, wo ich wohne, wo ich mir das mit angucken könnte? Oder hat jemand Lust, mit mir da was aufzubauen...?

    Genau, ich habe vor ein paar Wochen die Ausbildung im Saarland angefangen. Die gibt es allerdings nur in Bayern und im Saarland.

    So etwas privat aufzuziehen ohne den entsprechenden beruflichen Background kann ich mir allerdings nicht vorstellen 😅

    So einfach kommt man ja auch nicht an menschenknochen 😅

    Also es gibt den bundesverband der archaeodogs, vielleicht da mal nachfragen.

    Aber meines Wissens gibt es nur diese 2 teams. Bzw. Bei uns gibt es 2: wir machen nur noch cold cases und die archaedogs haben sich da abgespalten. Zu denen findet man aber auch im Internet nichts.

    Bei uns wird im dunkeln um die Wohnung rum selbst auf andere Hunde viel Wachsamer reagiert, die ihm am Tag mehr oder weniger schnuppe sind. Auch Menschen werden dann kritischer beäugt. Also die Wachsamkeit ist hier im Dunkeln deutlich höher. Da hat Theo am Waldrand sogar mal einen schwarzgekleideten Jogger angegrummelknurrt (das hat er ja noch nie gemacht!)

    Ich habs am Anfang auch ohne sattel gemacht und am kappzaum. Einfach nach dem longieren mal drauf, immer, wenn ich ein gutes Gefühl hatte (klugerweise meistens dann, wenn sonst keiner zuhause war, aber mein gefühl hat mich nie getrügt). Bin da immer mir so nem klapprigen Trier als Aufsteighilfe hoch. Meine Trainerin hat die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, als sie das gesehen hat 😄

    Aber mein Gefühl war immer richtig und es war immer entspannt. Meine Stute hat mich da einfach viel gelehrt bzgl. Ich höre auf mein Gefühl.

    Später dann mit pad, dann mal mit sattel von meiner stute zum drauflegen. Und als es dann ernsthafter ans einreiten ging mit 5, hab ich bei Sommer nen sattel für ihn in Auftrag gegeben.

    Ich hab recht ehrlich gesagt, allerfrühstens mit vier, bis dahin wird am Boden darauf hingearbeitet. Hab dann aber zum glätten der Wogen (und um wie du sagst höchst beschäftigt zu wirken :pfeif: ) ihre vollen Mistkarren weggeräumt, weil sie Rücken hat :nicken:

    Ich hab Picasso auch erst mit 4 angeritten, richtig angefangen erst mit 5.

    Ehrlich- der ist zwischen 8 und 9 noch 2 cm gewachsen. Das Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht und er war bei allem ein spätzünder, Kopf wie Körper.

    Bis dahin haben wir anlongiert, Doppellonge gemacht, sind spazierengegangen, Sattelgewöhnung, zügelhilfen. Und es hat sich gelohnt.

    mja, und ich bin dann so hin und hergerissen, wie ich reagiere, ohne unhöflich zu sein oder eine Diskussion anzuzetteln, weil "seit 30 Jahren Pferdewirtin11elf!!1" und Hauptpächterin und ich will's mir mit ihr halt auch nicht direkt vermiesen.

    Ich hab dann immer ne floskel hingeworfen und dann getan als sei ich total bedvhäftigt. Oder einfach verständnisvoll genickt, wenn ich keine lust auf diskussion hstte.

    Ein stallbesitzer meinte mal es sei total verantwortungslos nur am Halfter spazierenzugehn. Da müsste ein Gebiss rein (ich reite ja nichtmal mit Gebiss 😅)

    Er hat mir dann ne predigt gehalten wegen Sicherheit und was weiß ich und ich hab dann freundlich gesagt: "ja, im Grunde haste da schon recht" und bin spazierengegangen. Am Halfter :ka:

    Nicken, lächeln und weiter so machen wie man es selbst für richtig hält. Da hat sich niemand einzumischen. V.a. nicht, wenn man nicht um Rat fragt