Beiträge von Anirac

    Bei mir wurde sich auch mal beschwert, weil mein Hengstfohlen wohl nach hinten ausgekickt hat, als ein Kind es beim fressen von hinten streichelte, weil Baby und süß und so (ich war zu der Zeit nicht am stall). Der war da 3 Monate alt und war gerade der König der Welt. Was soll man dazu sagen.

    Lasst Halt die Finger davon.

    Bei Ställen, die nicht speziell abgeriegelt sind, finden es die Leute wohl normal, einfach auf den Hof zu gehen und "mal zu gucken". Irgendwie ist Hof da oft gleichbedeutend mit öffentlichem Gelände (egal ob Schild oder nicht). Wenn die Kette unten ist, fühlt sich jeder eingeladen

    Bei mir darf auch, wer fragt, das Pferd streicheln. Hatten das aber auch schon, dass Leute beim vorbeigehen einfach ihr Kind hochgehoben haben, um es draufzusetzen, als wir spazieren waren. Konnten gar nicht verstehen, warum ich da etwas empört reagiert hab. Wollten doch nur mal kurz das kind draufsetzen, ich lauf da ja eh vorbei.

    Und es kommen auch öfter Leute auf den Hof, meistens natürlich mit kleinen Kindern, die teilweise sogar durch die Litzen gehen.

    Haben Anweisung der SB, die vom Grundstück zu zitieren. Ist halt auch Privatgrund. Manche kommen auch, um zu fragen, ob man hier reiten kann und oft verstehen die nicht, dass man das bei uns nicht kann. Sind doch Pferde da.

    Letztens hatten wir grad wieder eine schöne Situation, junges Pferd steht angebunden mit Futtereimer am Putzpkatz nah am Eingang. Besitzerin ist kurz rein was holen Eltern kommen mit Kleinkind. Kleinkind rennt direkt auf das Pferd zu, Pferd erschreckt sich grad vor was anderem (es ist windig) und dreht sich blitzschnell um 180 grad richtung kind.

    Erst auf mein rufen haben sie dann das Kind eingesammelt, das fast am Pferd angekommen ist. Die Eltern konnten die Situation gar nicht einschätzen und dass sowas gefährlich ist. Wäre das Kind früher am Pferd gewesen, hätte das Pferd es umgepokt.

    Oder es kam recht regelmäßig ein Mann mit Kleinkind und Karotten und übers Gatter haben sie gefüttert. Endete gerne mal in einer keilerei zwischen den Pferden. Ich dachte ich seh nicht richtig, als ich das gesehen habe. Tut mir dann auch leid, aber die werden halt gebeten, zu gehen. Wer ne Führung will, soll die SB anrufen. Aber wir sind weder Streichelzoo noch Ponyhof.

    Und wenn bei uns die Kette nicht vor ist, scheint das, trotz Schild, dass es Privatgrundsrück ist, die Leute einzuladen, einfach mal auf den Hof zu kommen. Offensichtlich werden Pferde oft noch als "gemeingut" betrachtet und nicht als "Privatbesitz". Noch schlimmer als beim Hund

    Wenn Verhalten so lange ausgelebt wurde, brennt sich das sozusagen im Hirn ein und ist oft nicht über Kastration wieder auszulöschen.

    Das war so ein bisschen die frage.

    Das mit der Individualdistanz ist ihm klar. Das hat er auch getestet, um die persönliche Distanz seines Hubdes rauszubekommen (also mit anderen Hh, abgesprochen- wie nah kann man kommen, was ist okay, wann beginnt er zu knurren ).

    Die Situation mit dem Rottweiler z.v. war blöd. Die waren idraußen in nem cafe- Hund entspannt, waren auch schon mehrere Hunde vorbeigekommen, alles tutti. Die Frau mit Rottweiler kam von hinten, er konnte sie nicht sehen, der Rottweiler an längerer Leine ist dann direkt an seinem Hund vorbei und da ist er ausgetickt. Hat sich aus dem halsband rausgewunden und ist auf ihn los.

    Seine Frau gerät dann auch total in Panik, er ist da sehr überlegt, bleibt ruhig und hat auf den Moment gewartet, wo er den Hund sicher abpflücken konnte. Der Rottweiler selbst war wohl so perplex, der hat kaum reagiert.

    Trauen tut der HH dem nicht mit anderen Hunden, wobei das eben nur unkastrierte betrifft. Die anderen ignoriert er einfach.

    Der HH ist auf jeden Fall sehr verantwortungsbewusst, war jahrelang mit ihm auch auf dem Hundeplatz (witzigerweise sogar da, wo ich bin) und trsiniert sehr viel (er hat beispielsweise anderthalb Jahre mit dem.hund geübt, in den fahrradanhänger zu steigen- kein witz). Und mittlerweile kennt er ihn auch gut genug und versucht, solche Hundebegegnungen zu vermeiden. Ist da, wo viele Hunde sind, halt auch nicht immer ganz so einfach.

    dass ein shiba grundsätzlich nicht gut verträglich ist, ist bekannt. Auch alle anderen rassetypischen Eigenschaften :hust:

    Nur, weil es sich bei ihm auf intakte Rüden beschränkt und er nicht alle Hunde doof findet. Also spielen tut er nicht, eine große Hundeliebe existiert da nicht, dass sich das nicht ändert, ist klar 😅

    Trainieren tut er wirklich viel mit ihm, er ist da sehr gewissenhaft und konsequent.

    Noch dazu, dass er keinen Hund wollte und wenn doch, sich sicher keinen shiba ausgesucht hätte 😅

    (Der, wenn er keinen Bock mehr auf Training hat, ihm das Leckerli vor die Füße spuckt 🤣)

    Hunde-Eier-Frage.

    Einer meiner Schüler (ü70) hat "unverschuldet" einen shiba inu geerbt, der ist nun schon 8. Er hat ihn jetzt glaub ich auch schon seit Junghund.

    Der ist wohl recht aggressiv gegen andere intakte Rüden und kennt da nix. Ist letztens, weil nicht gut aufgepasst wurde, auf nen Rottweiler los. Wird seine Individualdistanz nicht unterschritten, geht es wohl.

    Er überlegt jetzt, ihn noch kastrieren zu lassen, da seine Frau sich nicht mehr traut, mit ihm rauszugehen. Weibchen und kastrierten rüden gegenüber ist er wohl nicht aggressiv. Ich habe keine ahnung davon- kann ne Kastration (bzw. Er würde es vielleicht erstmal mit nem Chip versuchen) das Verhalten noch verändern?