Man eckt permanent an, wenn man nicht der Stereotyp ist.
Ist das wirklich noch so extrem? In meinem persönlichen Umfeld merke ich davon zum Glück nichts (ich trag halt auch immer Jeans, Hoodie und Sneaker und hab kurze Haare...).
In meinem persönlichen Umfeld merke ich davon auch nichts. Aber ja, je nachdem in welches Umfeld man kommt, ist das noch so.
Ich hab mich als Kind übrigens auch immer viel mehr als Junge gefühlt und wollte lieber ein Junge sein. Ich fand es furchtbar, wenn ich Röcke oder Kleider anziehen sollte und das schlimmste war ein Badeanzug
Da ich auch wohl jungenhaft aussah (weil kurze haare..) kam es dann auch schnell mal zu "guck mal, der Junge im Badeanzug!".
Ich hab lieber mit Jungs gespielt, hab lieber Jungssachen getragen. In der Schule bin ich damit ziemlich angeeckt und war oft erstmal ein Außenseiter (bis es mir alles egal wurde, ich aufgehört habe zu versuchen, so zu sein wie die anderen Mädchen und Punk wurde, ab dann wurde alles besser. Da war das geschlecht dann egal).
Später mit brüsten war ich dann potentiell lesbisch. Ich hab mich aber auch später, auch heute nicht) nie über meine Weiblichkeit definiert. Andere schon (aber da sind wir dann wieder in meinem Beruf bei unterschiedlichem Ungang mit Frau-Mann) Manchmal frage ich mich, was passiert wäre, wenn das früher schon so aktuell gewesen wäre wie heute. Ob das bei mir ein Thema gewesen wäre. So weiß ja niemand davon. Also außer ihr jetzt 😆
Also wirklich spannendes Thema.