Beiträge von Anirac

    Ich denke das ist ein ganz gutes beispiel. Der Hund kann eure sätze nicht verstehen.

    Dass er kein Deutsch spricht, ist schon klar. ;) Ich dachte halt, Tonfall und Wahrgenommen-werden hülfen eventuell.

    Nein, wieso auch. Er kannte euch ja noch gar nicht.

    Mein Hund kennt mittlerweile ein "alles gut". Weil wir nun schon ein paar Jahre miteinander leben. Und manchmal hilft es und manchmal auch nicht, wenn es zu schlimm für ihn ist.

    Also er war gefrustet und hat das gezeigt, dann bekommt er Aufmerksamkeit und wird angesprochen, hofft vielleicht kurzzeitig, aus seiner für ihn unangenehmen lage begmfreit zu werden und wird dann wieder ignoriert. Dann kann man schonmal ungehalten werden.

    Ein Hund reagiert wie ein Hund und aus seiner Sicht erstmal immer richtig. V.a. Wenn es noch keine Beziehung gibt und das Leben des Hundes sich gerade völlig verändert hat. Der Hund verhält sich nicht "falsch", er verhält sich nur. Und Angst und Unsicherheit können eben viele Verhaltensweisen auslösen, die aus unserer Sicht falsch sind. Aber nicht für den Hund. Die probieren auch sicher aus, wo die Grenzen sind (wenn sie die Regeln kennen, die er nach 1 tag noch nicht kennen kann). Aber gerade in der Situation des anbindens hat der Hund sich nicht falsch verhalten. Es ist auch im Grunde egal, warum genau er sich so verhalten hat. Er hat sich so verhalten und damit gezeigt, dass diese Situation für ihn so nicht funktioniert.

    rübergeschaut und in freundlich-tröstendem Ton gesagt: “Ist ja gut, wir sind doch hier.” Trotzdem steigerte sich ja seine Unzufriedenheit

    Ich denke das ist ein ganz gutes beispiel. Der Hund kann eure sätze nicht verstehen. Und konnte die Situation nicht einschätzen. Und nach einem Tag zu sagen "er kennt doch die Umgebung, er war ja schonmal da" ist auch eine falsche Annahme. Es war alles neu und er war garantiert überfordert. Zu sagen "ich sag dir doch es ist alles gut" sagt dem Hund gar nichts, egal wie nett man es sagt.

    Und wenn ein Hund es nicht kennt, angebunden zu werden und die wichtigsten Personen, von denen er hofft, dass sie ihm in dieser neuen Situation halt und Sicherheit geben, lassen einen alleine (auch wenn sie in Sichtweite sind), ist das keine normale Situation und kann Ängste oder Unzufriedenheit auslösen. Das muss man üben.

    Das ist wie nem ängstlichen Hunde zu sagen "na du brauchst doch keine Angst zu haben" und sich dann wundern, dass er doch weiterhin Angst hat. Das zeigt halt einfach den Hundeanfänger. Was nicht schlimm ist- jede/r hat mal angefangen und muss lernen. Aber das zeigt auch dass ich da einfach mit falschen Erwartungen und falschen Annahmen drangegangen seid.

    Hunde verstehen schon alles, oder?

    Theo hat seit Monaten sein Zelt nicht mehr benutzt.

    Mann und ich reden vor 2 Wochen darüber, dass wir das Zelt dann ja auch mal wegpacken können bzw. Im Haus auch nicjt mehr aufstellen müssen.

    Jetzt ratet mal, wer seit dem Tag nach dieser Unterhaltung wieder regelmäßig im Zelt liegt. Es ist doch unheimlich...

    Es ist ja auch mein testjahr dieses Jahr. Ich hab jetzt 3 tomaten im Hochbeet, die anderen in Kübeln, teilweise unter Schutz, teilweise draußen. Ich guck jetzt einfach mal wie sich das bei wem entwickelt (wenn nicht eh die schnecken alles fressen 😅).

    Ich habe eine Hunde-Verhaltensfrage.

    Einer meiner Schüler hat einen 9jährigen Shiba-Inu, der seine Beschreibung sehr genau gelesen hat. Andere Hunde sind kacke, er hat deutlich die Tendenz nach vorne, fremde Menschen braucht er nicht.

    Nun hat mir der Schüler von einem.neuen Verhalten erzählt, das er sich nicht erklären kann.

    Der Hund frisst nicht mehr, wenn der Mensch nicht in der Nähe ist.

    Also der HH stellt das Futter hin und geht, der Hund frisst nicht.

    Erst wenn der HH wieder in die Nähe kommt, knurrt er und fängt dann an zu fressen. Geht der HH wieder, hört er wieder auf.

    Es wurde wohl geübt, dem Hund auch mal was wegnehmen zu können, aber das wurde die letzten Jahre beim Futter nicht gemacht. Das Verhalten ist auch völlig neu und der HH hat nichts geändert.

    Er hat ihn mittlerweile auch mal einen Tag nicht gefüttert, aber am nächsten Tag war es das gleiche. Hund frisst nicht, bis der HH in die Nähe kommt. Dann wird geknurrt und gefressen. Ich meine das knurren und fressen ist ja nicht schwierig zu verstehen.

    Warum auch immer er jetzt so reagiert. Aber dass er gar nicht mehr frisst, wenn er seine Ruhe hat? (Darauf wurde auch immer geachtet, dass er seine Ruhe hat beim fressen).

    Irgendwie scheint er sich die Provokation selbst zu suchen- denn selbst wenn der HH näher kommt, will er ja gar nicht an seinen Napf und war da auch schon Jahre nicht mehr dran, wenn der Hund gefressen hat. Der Hund ist eh sehr speziell 😅, aber das gibt dem HH echt Rätsel auf.

    Statt spachtelei hab ich heute das Gemüse rausgepflanzt. Mal schauen, wer überlebt...

    Tomaten, Zucchini, Gurken, Minigurken, Paprika.

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