Beiträge von Anirac

    Fußgänger werden im Schritt, bei einer Reitgruppe hintereinander, passiert. So hab ich das zumindest noch gelernt. Hier gibt es keine Reitwege.

    So hab ich das auch gelernt und so machen wir das auch immer. Alles andere ist für mich ein absolutes Nogo.

    Aber wie immer, es gibt solche und solche. Beim Ausritt kam auf schmalem Weg mal eine auf uns zugaloppiert. Wir sind mit unseren Pferden schnell in eine Nische im Wald rein, die da gott sei dank war und sie ist haarscharf an uns vorbeigaloppiert mit "sorry- der muss mal laufen!" Da steht man dann da mit offener Kinnlade.

    Oder von hinten kommen plötzlich Reiter angetrabt und traben einfach Zentimeter an einem vorbei ohne einen Ton zu sagen.

    Da wundert man sich dann manchmal nicht darüber, was für einen Ruf Reiter teilweise haben. Weiß nicht, ob das an mangelnder Ausbildung liegt (lernt man ja spätestens beim Reiterpass, sollte einem aber auch sonst jede/r reiterlehrer/in beibringen und alleine der reine Menschenverstand sollte da eigentlich hilfreich sein, aber wie das immer so ist... ich vermute diese leute sind auch als Radfahrer nicht rücksichtsvoller).

    Ich hatte früher 2 Pferde und weiß heute nicht mehr, wie ich das jetzt noch stemmen könnte finanziell. Für mich ist momentan auch klar, dass es nach dem.Pferd keins mehr gibt (schauen wir dann mal).

    Einen 2. Hund wird es aber auch wohl nicht geben, solange das Pferd noch da ist.

    Denn da hab ich beim ersten Hund schon gelernt wie teuer der sein kann (4 Tage Klanik Hund kosteten genausoviel wie 4 Tage Klinik Pferd 😅). Aber klar- im Normalfall ist der Hund natürlich günstiger.

    Auch wenn ich -normalerweise- im Monat fürs Pferd bei unter 500 bleiben kann (liegt aber auch an dem moderaten Stallpreis, den ich zahle, trotz -für mich- Luxusstall). Fällt dann mal was an, ist man aber auch ganz schnell über den 500

    super Sparflamme und depressiv

    Ist es das oder einfach entspannt? ;-)

    Wenn meiner im trieb ist, erkennt man ihn auch nicht wieder ;-) aber beim Gassi will ich ihn entspannt neben/vor/hinter mir ömmelnd haben, hier schnüffeln, da schnüffeln und einfach entspannt seiner Wege gehn. Und das tut er so gut wie immer.

    Und das ist kein Vergleich zu ihm wie er ist, wenn er im trieb ist. Aber beim Gassi will ich ihn nicht im trieb, egal, wie geil er das findet.

    Tatsächlich... nein.

    Fynn hat zB viel Kontakt zu meiner Mutter, bleibt auch mal ohne mich bei ihr, freut sich über sie, liebt sie...

    Tatsächlich aber registriert er auch in ihrem Beisein immer, was ich tue

    und orientiert sich grundsätzlich immer an mir.

    Das ist auch voll ok. Louis macht das auch nicht und mein Schaf früher auch niemals, obwohl er alle irgendwie geliebt hatte. Ich bin aber froh, dass Madame doch nicht die einzige Fremkuschlerin zu sein scheint :pfeif:

    Ach es geht ums kuscheln! Nein, dann nicht 😆

    Zitat

    du musst das Leinenhandling lernen, dann verheddert sich sich nix. Und der Hund hat NICHTS im Unterholz zu suchen, dann kann sich auch keine Leine verheddern

    Der braucht doch nur einmal um einen Baum laufen und schon hängt er fest.

    Und noch schlimmer, wenn er die Leine um irgendwelche Beine wickelt - und seien es seine eigenen.

    Dann halt einfach kürzer nehmen für die Strecke, wenn man sie schon gehen "muss"- Problem gelöst

    wenn der Hund sich sein Leben lang nicht ausleben kann

    Das muss ich mal rausgreifen;-)

    Findest du es dann auch okay, wenn er läufige Hündinnen bespringt, weil er sich ausleben möchte/muss? Das ist ja genau so ein trieb.

    Ich hoffe mal nicht 😅

    Und wie ich schon gesagt habe die Freiheit des einen endet dort, wo das Leid des anderen beginnt.

    Meiner hat übrigens mal ein Reh gehetzt und danach hat der zuhause nur gekotzt, weil es für ihn auch der totale stress war.

    Du sagst du siehst ihn nur mäuseln etc, aber du weißt ja gar nicht, was er macht, wenn er weg ist.

    Ich würde meines Lebens nicht mehr froh werden, wenn mein Hund erschossen würde, weil ch nicht aufgepasst habe. Egal, ob er da den Spaß seines Lebens hatte.

    Und mein Hund sieht nicht aus, als ob er leidet, weil er nicht jagen darf. Er hat arbeit, in der er seinen trieb ausleben kann und wild wird nicht gejagt.

    Und je besser ein Hund hört, desto mehr Freiheiten kann er haben.

    Das was du sagst bzgl. Tierfreund klingt halt momentan sehr einseitig. Ich hoffe, du kannst dir das noch etwas klarer machen.