In nem "normalen" Job werd ich bei Krankheit ja "sogar" weiterbezahlt 😏
Ist ja schon schlimm genug, wenn manals selbstständiger dann keine Einnahmen hat, weil man krankheitsbedingt ausfällt, aber dann auch noch zahlen zu müssen? Die Vorstellung ist für mich einfach sehr strange
Klar ist das strange. Aber warum sollen Kunden eine Ausfallgebühr zahlen, wenn sie krank sind? Gleiches Recht und gleiche Pflicht für alle?
Ich finde das Ausfallgeld schon nachvollziehbar, man braucht ja Einnahmen, damit man was zum Leben hat, allerdings finde ich das auch ziemlich doof als Kunde. Termin vergessen, usw. okay, kann ich verstehen und würde das auch bezahlen, war ja mein Fehler. Aber wenn man beispielsweise krankheitsbedingt absagen muss und die Dienstleister einen dann gar nicht sehen WOLLEN bzw. das nach AGB ausgeschlossen, dann finde ich das irgendwo auch unfair. Weder lässt sich eine Krankheit schon eine Woche vorher planen, damit man rechtzeitig absagen kann, noch hat man irgendeinen Einfluss darauf. Die Dienstleister können ja genauso lügen bzgl. Krankheit wie die Kunden, weil sie ggf. einen lukrativeren Kunden bevorzugen, und auf ne Krankschreibung vom Arzt kann man auch nicht mehr wirklich was geben heute, die meisten stellen die ja auch ohne persönlichen Besuch einfach aus.
Also ich kann ja im Grunde nur für meine eigenen Situation und die meiner Kollegen/innen sprechen. Wenn man bis zu 24h vor dem Termin absagt, muss mangar nichts zahlen. Dann habe ich auch noch die Möglichkeit, die Stunde anders zu besetzen oder umzulegen, sodass ich die freie Stunde auch nutzen kann. Aber wenn jemand einfach nicht kommt?
Wenn ich einen yogakurs buche und an einem Termin krank bin, erwarte ich doch auch nicht, dass mir dieser Termin dann anteilig wieder rücküberwiesen wird? Also ich zumindest nicht.
Ein bisschen planungssicherheit brauchen auch die selbstständigen.