Sie ist 17.
Seit 5 Jahren hat sie 2 pflegebeteiligungen, Von denen eine wohl völlig gaga ist. Anfangs konnte sie sie kaum aus dem Stall führen, mittlerweile hat sie sich mit ihr bis zum Spaziergang durchgekämpft, aber sie muss ein ziemlich harter brocken sein (Panik, durchgehen etc). Mit denen hat sie sich halt in die Bodenarbeit eingefuchst.
Ansonsten ist sie bisher halt "nur" im Schulbetrieb geritten und seit einiger Zeit (trainerwechsel) lernt sie da wohl auch nichts mehr.
Und nachdem meine andere RB ja leider eher bisschen Angst entwickelt hat und eher zaudernd ist, finde ich dieses Naturell der 17jöhrigen einfach sehr angenehm 😆
Die macht halt und kriegt nicht gleich schnappatmung, wenn er sich mal benimmt wie ein Pferd (z.b. Gestern beim wegschicken dann erstmal gemotzt (also beim rausgehen nach hinten ausgetreten), weil sie sich dann endlich mal durchgesetzt hat.
Oder er im Herbst draußen beim angaloppieren mal die HH hochlupft.
Trotzdem ist sie sehr verantwortungsbewusst und saugt einfach alles auf und will üben und lernen, das finde ich super. Genug 17jöhrige kommen ja mit "Java, weiß ich ja, kann ich ja" und man kommt nicht so wirklich bei, weil sie eh machen wie sie wollen.
Daher finde ich es auch echt gut, dass sie mich bei jeder Unsicherheit oder für sie Auffälligkeiten anspricht und auch nach Hilfe fragt, wenn was mal nicht klappt. (Meine andere RB erzählt mir z.b. manches nicht, was ich dann von anderen höre;-) - nichts schlimmes, aber einfach blöde Dinge, die sie besser wissen müsste, denn sie kennt Picasso ja schon lange genug). Ich glaube die ist teotz Angst viel gedankenloser im Umgang als die junge.
Aber ich hab ein richtig gutes Gefühl bei ihr. Die ist taff, aber mit dem.nltigen Feingefühl und trotz doch großem Altersunterschied zwischen uns haben wir keine Probleme, Gesprächsthemen zu finden und verstehen uns sehr gut. Und sie scheint auch nicht zu denken "oah ne, ey, muss ich jetzt erstmal immer mit der alten da ausreiten gehn" 😅