Beiträge von Anirac

    Erst nachdem wir auf unseren eigenen Bauch gehört haben lief alles besser und ist inzwischen super.

    Gibt es hier ein paar erfahrene Leute die da weiterhelfen können?

    Ist ja schön, dass das bei euch mit dem Bauchgefühl geklappt hat, der TE fragt hier aber nach Hilfe.

    Sooo, schwierig ist es aber auch nicht. Intensive Beschäftigung mit der Materie vorausgesetzt. Das Timing und die ruhige, souveräne Handhabung muss man halt beachten.

    Als Anfänger ist es schwierig mit Souveränität und Timing.

    Daher ist ein guter Trainer dann einfach sehr hilfreich.

    Ist bei und auch so. Gassi im Dunkeln findet theo einfach unnötig.ich Han es mittlerweile einfsch akzeptiert und plane die gassirunden entsprechend. Abends Vor Schlafengehen geht er nochmal zum pipi in den Garten fertig.

    Wie oft hab ich mich hier schon mit allem bewaffnet, dick angezogen und dann geht er draußen bis zur nächsten hecke und dann aber schnell wieder rein.

    Auch zum pipi machen im garten muss ich meistens etwas Druck machen. Abends und meistens auch morgens 😅 er ist 5 und quietschfidel, aber wenn er gemütlich liegt, findet er rausgehen einfsch erstmal unnötig. Für normales Gassi im hellen steht er immer gleich parat 🤷‍♀️

    dann reicht es doch, ihn wegzuschicken? Ist dann nicht egal, wohin er sich trollt?

    War auch mein erster Gedanke, wobei ich nicht weiß, ob das nicht kontraproduktiv ist, wenn der Hund gerade eh so meidig ist und die Besitzer es nicht passend für den Hund umgesetzt bekommen

    Das stimmt. Wobei da bei meinem.z.b. auch schon ein nettes "m m" reicht. Evtl. Besser als körpersprachlich genervt auf die Decke zu schicken und dann genervt zu sein, wenn er das Kommando von sich aus auflöst.

    Schwierig, ohne zu sehen wir sich wer genau verhält

    Ich hatte auch immer wieder Phasen beim Hund (und auch beim Pferd), wo man gemerkt hat, da kommt grad einfach nichts an, Ohren voll auf durchzug. Dann kann ich in die Konfrontation gehen mit all den Konsequenzen die das haben kann oder ich versuche mal ne weile, einfach mal nix zu "wollen". Geht natürlich beim Pferd einfacher, weil es nicht mit einem zusammenwohnt, aber vielleichthilft der GGedanke.ivh war froh, dass ich die Erfahrung beim Pferd schon gemacht hatte und konnte das auf den Hund dann übertragen. Entspannt das miteinander ungemein.

    Spoiler anzeigen

    Mein Pferd hatte als jungpferd z.b. ne Hapsphase. War man da zu nah mit der Hand am maul/Kinn, hat er gehapst, wenn man was von ihm wollte. Er war in der Zeit einfach vollauf mit sich selbst beschäftigt. Eine Trainerin meinte ich müsse das unbedingt ausdiskutieren und ihn immer wieder in die Situation bringen, um ihm dann eine draufzugeben. Die Trainerin habe ich dann schnell abgeschossen und einfach viel weniger mit ihm gemacht und wenn, dannauf Entfernung, so dass er gar nicht dazu kam, das Verhalten zeigen. Ein paar Wochen später war das vorbei, als wäre nie was gewesen. Ohne dass ich ihn dafür gestraft habe.

    Wenn sie könnte, würde sie in jede geöffnete Schublade oder Schrank schauen. Mit dem Deckentraining haben wir erreicht, dass sie ihren Platz hat und weiß, dass sie genau dort bleiben soll.

    Und wie lange muss sie dann da bleiben?

    Wenn der Hund nervt, weil er seine Nase Überall reinstecken will (neugier per se und alles angucken finde ich persönlich jetzt z.b. auch gar nicht schlimm- wenn bei uns ein Päckchen kommt, ist meiner mittlerweile auch total neugierig und kommt an, dann kriegt er ein stück pappe oder papier aus dem.karton und verzieht sich damit auf seinen platz, um es zu zerkleinern), dann reicht es doch, ihn wegzuschicken? Ist dann nicht egal, wohin er sich trollt?

    Wenn ich den Hund auf die Decke schicke, muss ich das ja auch irgendwann wieder auflösen, wenn ich das wirklich konsequent mache.

    Watt? Pipi? War ich erst vor 12 Stunden. Es ist Sonntag und erst 12 uhr. Geh selber in den garten, wenn dir das immer so wichtig ist.

    Warum müssen diese Menschen immer so früh raus?

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    dazwischen schiebt und dann alles andere subtil regelt

    Hird wird bei sowas der andere "weggeküsst" und mit dem Propeller auf Abstand geregelt. So merkt das einfach niemand! Im zweifel auch die Nichte, wenn sie auf seinem Teppich sitzt. Klappt meistens trotzdem nicht, weil ich ihn blöderweise ja durchschaut habe, aber es ist einfach zu süß (und andere kämen niemals auf die Idee, dass er da grade versucht, was durchzusetzen)

    Ich glaube ich habe Ähnliches vor Augen wie du noda_flake Da gibt es gewisse Blasen auf Social Media, in denen immerzu „Raumverwaltung“, „Ressourcenverwaltung“ und „Orientierung“ erklärt werden, ohne die Beziehung zum Partner Hund an sich zum Thema zu machen und ich eigentlich (in den kleinen gezeigten Ausschnitten) ziemlich ideenlose Hunde sehe.

    Hunde, die kein Spiel mit dem Menschen selbst vorschlagen dürfen, weil der Mensch sich als Ressource komplett verkopft selbst „verwalten“ soll, Hunde, die aus Prinzip nicht mitentscheiden dürfen, wann es zum Spaziergang rausgeht oder die auch wieder aus Prinzip ohne ersichtlichen Grund dahinter nur auf Decke A, B oder C liegen dürfen.

    Ich finde das auch sehr schade. Ich möchte mit meinem Hund so leben, dass er Vorschläge machen darf. Er ist ja eh schon völlig von mir abhängig. Da will ich ihm gerne zugestehen, im sicheren Rahmen mitzugestalten. Er hat auch einfach oft so witzige Ideen. Die würde ich alle verpassen, wenn ich klein klein durchmanage.

    Trotzdem sehe ich da keinen ausschließlichen Zusammenhang mit Strafe. Oder eher anders: vieles davon fällt für mich unter sinnlose Gängelei und Konfliktvermeidung/-verlagerung. Da wird so ein enges Netz gestrickt und so viele Nebenschauplätze aufgezogen, in denen der Hund ständig mit Verboten konfrontiert wird, ohne dass man sich auf Beziehungsebene mit dem Tier auseinandersetzt, sich abgrenzt, wenn es sein muss, eine Grenze strafend setzt, um das Thema im nächsten Schritt ad acta zu legen und wieder weiterzublödeln.

    Als theo zu mir kam, hat er sich ja quasi gar nicht wie ein Hund verhalten. Der wurde vorher definitiv extrem gedeckelt und gestraft. Der hat ja nichtmal geschnuppert. Weder an mir, noch in meiner Wohnung. Erst nach vielen Stunden hat er sich getraut, mal die Küche abzuschnuppern. Als er merkte, dass ich ihn sehe, hat er es direkt wieder gelassen.

    Als er das erste mal draußen einen fröhlichen Hüpfer neben mir an der Leine machte ( ich bin einfach mal etwas mit ihm ander Leine gelaufen), hat er sich direkt erschreckt und ist erstarrt und hat offensichtlich Strafe erwartet und mich angstvoll angeschaut. Er konnte es kaum glauben, als er bemerkte, dass er darf. Ich fand das extrem erschreckend und hatte das vorher noch nie so gesehen. So ein eigentlich gewitzter, lustiger Hund, der sich gar nicht traute, er selbst zu sein. Ich fand es faszinierend, was da dann für ein Hundecharakter rausbekommen ist, als er nah und nach merkte, dass er er selbst sein darf.

    Natürlich in einem gewissen Rahmen 😅 sonst hätte ich hier wohl auch einen völlig überdrehten Hüti, der einem gerne in alles reinhackt beim interagieren und sich durch blödelei gerne entzieht, wenn es mal etwas anstrengender wird.

    Und draußen wild durch den Wald rennen würde, weil das viel mehr Spaß macht als auf dem Weg zu bleiben.

    Aber ist mir 100 mal lieber so als ein Tier mit kadavergehorsam, das "scheintot" neben mir herschlurft. Habe ich kennengelernt. Macht auch alles brav mit, aber ohne einen funken Leidenschaft oder gezeigte Lebensfreude.

    Aber ich lerne auch immer noch dazu, wann es auch mal okay ist, 5e mal grade sein zu lassen, weil ich da auch eher zu zu viel Kontrolle neige, damit der Hund bloß nicht "stört".

    Mir wurde auch schon gesagt man darf niiiiiiemals drauf eingehen, wenn der Hund einen bspw. Zum spielen auffordert. Find ich völlig übertrieben. Wenn ich auch grad Lust drauf habe, wird dann gerne gespielt, wenn nicht, dann nicht. Man muss ja nicht aus allem ein erziehungsding machen, sondern einfach mal miteinander leben und jeder darf mal einen Vorschlag machen, der dann eben aufgegriffen wird oder eben auch nicht.