Es kommt auf die Umgebung an, denke ich. Direkt in unserem Minidorf gibt es ein DSH-Paar, denen bin ich auch mit meinem Viererrudel mit Hunden zwischen 15 und 50kg immer ausgewichen und mach das mit noch zwei Hunden nach wie vor. Aber ich hab eben die Möglichkeit, in anderen Gegenden zu laufen, wo wir so gut wie nie irgendjemand treffen, oder mich selten auch mal auf die Gassizeiten der DSH einzustellen. Da wäre auch ein Minihund machbar. Unsere weiteren Hunde im Dorf sind entspannt auch mit Kleinhunden - ein vermutlich HSH-Mix aus Rumänien ist noch zu neu im Dorf, da kann ich das noch nicht sagen.
Beiträge von tassut
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Das ist voll krasses Jäger-Insiderwissen. Auch richtig geschrieben finde ich nichts, und das, obwohl ich nicht Google bemüht habe, sondern die dazu passende Suchmaschine DuckDuckGo.

Danke für die Aufklärung!

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stark gehakelte Kruken
ich hab das exakt so in die Suchmaschine eingegeben. Sie hält mich für übergeschnappt und liefert mir Suchergebnisse nach Krücken und Selbstgehäkeltem. Was sind stark gehakelte Kruken?

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Wie furchtbar, einen so geliebten Freund derart plötzlich zu verlieren. Es tut mir von Herzen leid.
Wenn Du magst, kannst Du Dir das folgende mal in Ruhe durchlesen - mir hilft das sehr, mit traumatischen Situationen umzugehen. Vielleicht ist das jetzt auch alles zuviel, darum packe ich es in einen Spoiler. Lies es einfach, wenn Dir danach ist. Ich wünsch Dir ganz viel Kraft!
möglicher Umgang mit einem Trauma
Unser Hirn verknüpft Ereignisse mit Emotionen. Ganz wie im Hundetraining letztlich - Hund setzt sich hin, bekommt dafür einen Keks, und irgendwann ist das Hinsetzen dann im Hirn positiv abgespeichert. Nun unterscheidet unser Hirn nicht, welche Verknüpfung es bastelt, und so entstehen manchmal Verknüpfungen, die hinderlich sind, oder unschön, unpraktisch, usw.
Bei einem Trauma geschieht eben das, ein Erlebnis wird mit einem schrecklichen Gefühl verknüpft. Wenn man dann später wieder daran denkt oder durch etwas daran erinnert wird, kramt das Hirn automatisch das schreckliche Gefühl wieder mit aus.
Manche Methoden der Traumabearbeitung beim Menschen arbeiten genau damit, die alte, unschöne Verknüpfung stattdessen mit etwas Positivem zu überschreiben. Als Beispiel: jemand hat einen Autounfall, bei dem er schwer verletzt wird. Verknüpft das Hirn dieses Erlebnis mit dem Satz "ich wäre beinahe gestorben", wird die Angst vermutlich deutlich vorhanden sein, wenn man sich wieder ins Auto setzt. Verknüpft das Hirn das Erlebnis z.B. mit "ich habe überlebt", schafft das eine wesentlich stärkere Basis für die Zukunft.
Ich arbeite damit ganz bewusst bei mir selber, wenn ich z.B. einen Hund zu früh verliere, unerwartet schnell, o.ä. Der Schmerz ist unendlich groß, mitten aus dem Leben gerissen, das kennen vermutlich die allermeisten hier. Ich werfe ganz besonders am Anfang, wenn das Hirn gerade verknüpft "Hund gestorben - welche Emotion verbinde ich damit?", alle meine schönen Erinnerungen zusammen mit dem Hund diesem Schmerz entgegen. Fühle mich ganz tief rein in ein Lachen, wenn er Quatsch gemacht hat, in die tiefe Verbundenheit, wenn wir Rücken an Rücken geschlafen haben, die Freude, wenn er übers Feld gerast ist, usw. Dabei wird immer wieder der Schmerz auftauchen, das alles jetzt nicht mehr mit diesem Hund erleben zu können. Das ist klar, der darf natürlich auch da sein. Aber der Schmerz gehört nicht zu der schönen erlebten Situation von damals, also werfe ich mich wieder rein in die guten Gefühle...
Und irgendwann ist die Erinnerung an den Tod nicht mehr verbunden mit dem letzten, unendlich schmerzhaften Erlebnis, sondern mit den wunderwundervollen Jahren davor. Wenn ich mich so an meine verstorbenen Hunde erinnere, fühle ich mich nicht geschwächt durch ihren Tod, sondern gestärkt durch den gemeinsamen Weg, den wir zusammen gehen durften. -
Bei uns scheint es noch einiges zu geben, die Bilder sind von Ende September:
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Dachte ich anfangs auch. Also ich hatte zwar kein Problem mit Waffen, aber auch absolut keine Berührungspunkte. Schießen an sich macht aber wirklich Spaß. VIelleicht kannst du ja mal mit wem auf den Schießstand gehen?
Man kann natürlich auch einfach so einen Jagdschein machen. Es zwingt einen niemand später auch zu schießen. Nur für die Prüfung und die Ausbildung muss man es lernen und nachweisen.
Braucht man dafür eigentlich eine eigene Waffe? Oder ist es sogar umgekehrt so, dass man ohne Schein noch gar keine Waffe besitzen darf? Ich will eigentlich gar keine Schusswaffen besitzen. Keinen Krach machen. Und auf kein Tier schießen. Aber noch viel mehr lernen in dem Bereich...
Ich habe auch schon oft überlegt, "einfach so" den Jagdschein zu machen. (Obwohl schießen mir an sich Spaß macht, das durfte ich schonmal ausprobieren.) Weiter als bis zur Anschaffung und gelegentlicher Lektüre des Blase-Buches ist es bei mir noch nicht gekommen.
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In welchen Situationen wird Dein erwachsener Elo eine Transporttasche brauchen? Ich frage, weil möglicherweise der Einsatzzweck entscheidend dafür ist, welche Tasche Du brauchst, und ob überhaupt eine Tasche dafür geeignet ist.
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Bin kurz davor, sie an die Flexi zu packen und meiner Begleitung in die Hand zu drücken, damit sie nicht an Balou ran kann.
Gute Lösung. Irgendwas muss her, was Balou schützt und Nellis schräge Ideen abbricht, bis Du wieder auf dem Damm bist und selber eingreifen kannst.
Hier haben zuletzt zwar beide erwachsenen Hunde (Merlin und Bo) Lilli eingeschränkt, aber so richtig ernst genommen hat Lilli nur Merlin. Bos Ansagen waren eher halbherzig ernst gemeint - Merlin wollte halt "Ruhe und Abstand, sofort!!", Bo eher "Abstand musst Du ja gar nicht halten, nur etwas mehr Ruhe wäre schön, bitte." Da hab ich sie dann eben unterstützt.
Die getrennten Runden willst Du Deiner Begleitung nicht zumuten? Dann würde ich auch zur Leine greifen. Möglicherweise zwischen Flexi und normaler Leine wechseln, um an der normalen Leine gezielt Energie rauszunehmen, aber das kommt auch drauf an, wie gut Deine Begleitung das kann.
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Leinenführigkeit hab ich mal wieder vertagt, ich hab keine Lust drauf.
Ich finde, Leinenführigkeit ist so ein toller "Rundumschläger". Runterfahren, Impulskontrolle und Orientierung an mir in einem... schöner Nebeneffekt ist dann noch ein nicht ziehender Hund. Tatsächlich nutze ich die Leine momentan hauptsächlich zum Runterfahren und bin froh über diese Hilfe.

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Ein durchgehender Ton? Sagen wir so, das Blutgefäß selbst kann kein Loch haben, das kann der TA nicht gemeint haben. Ich bin extrem gespannt, ob dazu noch jemand eine Idee hat.
Da bekommt der Satz "ich glaub, mein Schwein pfeift" nochmal eine ganz andere Dimension...