Beiträge von Asphalt_Adel

    Was versteht ihr denn unter “sehr viel” schlafen?

    Vermehrt ruhen als sonst. Dobby trabt, kaum Zuhause, zu einem seiner Schlafplätze und ist nicht mehr zu sehen oder hören, während er sich sonst schon zwischendurch dafür interessiert hat, was Mensch denn grad so anstellt. Ihn zu etwas zu animieren ist auch schwer. Aber sobald es ans anziehen und rausgehen geht, ist er wieder der Alte, auch mit Kumpels wird getobt.

    Ganz ehrlich, ich finde das grad interessant 🤔

    Ich mache mir nämlich die letzten Tage ziemlich Gedanken/Sorgen um meinen Dobby……der zeigt so ziemlich die gleichen Symptome wie eurer. Draußen ist alles chic, ok, durch die Wärme wenn vorhanden) wird sich unterwegs manchmal hingesetzt (nein, wir laufen natürlich nicht auf "Strecke") und kaum Zuhause frage ich mich, wo mein lustiger und unbeschwerter Hund geblieben ist. Ich hatte das erstmal auf die Futterumstellung und auch auf unsere gesamte Wohn/Lebensumstände (Umbau, Chaos, oder wie ich es scherzhaft nenne: Behelfsunterkunft) geschoben, dass er einfach nicht weiß, wo er "hingehört".

    Auf jeden Fall werde ich hier mitlesen……

    Hat von euch schon jemand Mera gefüttert? Wie sind so die Erfahrungen bzgl. Verträglichkeit?

    Und was mich am meisten interessiert, wie groß sind die normalen Kroketten für erwachsene Hunde?

    Ich füttere seit 2 Wochen das Lamm & Reis. Abrupte Umstellung, weil Köbers nicht vertragen wurde…. Ich bin, bis jetzt, zufrieden bezüglich Output und Verträglichkeit. Wenn du magst, kann ich dir heute Abend ein Foto von den Kroketten im direkten Vergleich mit einem Geldstück machen.

    Ich dachte mir nur, dass er ja auch gar keine Struktur oder Routine kennt und bei jedem soll/darf er sich natürlich anders verhalten.

    Damit liegst du richtig!

    Ich finde diese Art der Betreuung ist des Guten zu viel. Wahrscheinlich weiß er noch nicht mal wo er richtig "hingehört" :muede:

    Denkt ihr wirklich mein jetziges Verhalten kann die kleinen Fortschritte kaputt machen?

    Ja, und nicht nur das. Du hast ihn jetzt seit einem Jahr, dies bestand aus Ankommen, gegenseitigem

    kennenlernen, Bindung- und Vertrauensaufbau, sowie auch gemeinsames Training (inclusive Vor- und Rückschritte). Auch lernt der Hund dich in dieser Zeit einzuschätzen und (so sollte es sein) dass du eine zuverlässige Person/Konstante in seinem Leben bist. Das setzt du nun alles auf's Spiel. Mit deinem, für ihn aus heiterem Himmel, unberechenbaren, sogar ablehnenden/gereizt/aggressiven Verhalten. Und nicht nur das, du kannst ihn damit sogar brechen…..

    Schau, er hat nur dich. Ist mit allem komplett auf dich angewiesen. Versuch doch bitte mal dich selbst auszublenden und dich in ihn zu versetzen…..nicht schön oder?

    Ich meine es nicht böse oder gegen deine Person, ich beurteile nur, was ich hier lese und das ist von deiner Seite einfach nur "ich, ich und nochmal ich". Dabei geht es im Grunde um das Wohl von Schutzbefohlenen, nämlich deinen Hund und deine Katze.

    Gestern früh beim Spaziergang als sich Cash an der Ampel nicht setzen wollte habe ich ihn angeschrien, weil er mir einfach gerade jeden Nerv raubt

    Ganz ehrlich, ich habe habe Verständnis für deine Emotionen, aber das ist sowas von "bescheiden" von dir! Das macht mich sauer!

    Cash und ich scheinen uns am meisten verändert zu haben. Ich bin oft traurig oder wütend, Cash ist zurückgezogen, verweigert einfachste Kommandos, duckt sich ständig weg oder beschwichtigt ganz viel. Ich

    Du wunderst dich doch hoffentlich nicht über sein Verhalten? Wie würdest du es an seiner Stelle denn handhaben?

    Schau, es ist keine Schande ein Tier abzugeben, gerade wenn es seinem Wohl dient. Und deinem ja irgendwie auch. Euer Verhältnis ist gestört und wenn du nicht grundlegend etwas daran änderst um es zu kitten, wie soll es denn jemals wieder werden oder besser, wann? In einem halben Jahr?

    Und bedenke, die Katzen leben weiterhin in deinem Haushalt……