Wenn ich mit der Arbeit zufrieden bin, empfehle ich weiter und gehe wieder hin.
Ich finde halt diese Trinkgeldauswüchse ehrlich bedenklich. Man wird automatisch in Zugzwang gesetzt, weil "man macht das so", und gerade Leute mit wenig Geld haben dann echt ein Problem.
Und ich bin jemand, der da wirklich nicht knauserig ist und häufig über die üblichen 10% geht. Aber weil ich es will, nicht, weil man es so macht.
Drum ja, kann man machen wie es einem beliebt oder auch , wie man es sich leisten kann.
Ich arbeite ja unter anderem in einem Bereich wo es tatsächlich noch öfter mal Trinkgeld gibt.
Und ganz ehrlich, natürlich freu ich mich über Trinkgeld.
Ich freu mich aber noch mehr über nette und freundliche Kunden.
Somit erfüllt Texas für mich persönlich 80 % von dem was ich von einem Hund erwarte, und an 20 % müssen wir arbeiten.
Lui kann folgende Punkte die mir wichtig sind:
-Stubenreinheit
- sich von Menschen anfassen lassen
- ruhig an anderen Hunden mit Leine vorbei gehen
- gut an der Leine gehen
- Auto fahren
- Zur Ruhe kommen
Lui kann nicht:
- Frei laufen und immer abrufbar sein
- Sämtliche Kommandos und Tricks
- markiert drinnen
- Bellt drinnen sehr oft
- ruhig an fremden Menschen vorbei gehen
Somit erfüllt Lui für mich persönlich 10% von dem was ich von einem Hund erwarte, und an 90 % müssen wir arbeiten.
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Lös dich doch mal von dem Gedanken, dass die Vorbesitzer dich angelogen haben. Du zählst ja durchaus gute Grundlagen auf, die er mitbringt.
Und es ist ja nicht gesagt das er in alten Zuhause auch drinnen markiert hat.
Beispielsweise:
Mein Hund ist sehr gut abrufbar.
Von meinem Mann und mir!
Er meldet durchaus gern und viel. Weiß aber halt inzwischen bei uns Zuhause, was meldenswert ist und was nicht.
Bei einem Umzug, egal ob mit uns oder in ein neues Zuhause, müsste das wieder komplett neu aufgebaut werden.
Du merkst worauf ich hinaus will?
Auf deiner Liste stehen in meinen Augen viele Punkte, die ein Hund vielleicht beim Vorbesitzer durchaus konnte, aber im neuen Zuhause erst wieder neu lernen muss.
Auch setzen Menschen oft unterschiedliche Prioritäten. Also mir wäre Leinenführigkeit wichtiger als Freilauf.
Autofahren können wichtiger, als Tricks.
Von daher mein Rat:
Lass dir Zeit, lass vor allem den Hunden Zeit!
Ich denke, Geduld und Humor wirst du jetzt einfach brauchen, bis ihr ein gutes Team geworden seid.
ich fürchte dafür ist es, zumindest in Europa, schon zu eng.
Ja, und weil es so eng ist, braucht es in meinen Augen sinnvolle Regeln.
Ein Beispiel aus meiner Region:
Hier gibt es einen Fluss, wo es sich schon immer schön mit dem Kanu Kajak paddeln ließ.
In den letzen Jahren nahm dieser Fluss Tourismus allerdings deutlich überhand.
Immer mehr Kanu Verleiher, immer mehr private Boote, Sups kamen dazu.
Es gab Stau auf dem Fluss.
Die Folgen waren deutlich, immer mehr Müll und Glasscherben am Ufer und im Fluss, zerstörte Schilf Flächen, zerstörte Brutgebiete. Die Anwohner liefen Amok weil immer mehr Menschen ihre Ufergrundstücke als Toilette für alle Arten des körperlichen Outputs genutzt haben.
Nun wurde gegengesteuert. Es gibt ein Ampelsystem, abhängig von Brut und Setzzeit, von Wasserstand und Temperatur wird die Nutzung des Flusses gesteuert.
Und das finde ich gut.
Keine ungeregeltes Tourismus über alles, aber auch kein komplettes Verbot.
Ich krusche so rum, Hund liegt in der Stubn und ist leise ruhig und brav ....
Mooooment, das ist immer eines Blickes würdig .
Nein, Fehlalarm - er kaut süß und lieb an einem Stück Rinderhaut...
Ich krusche weiter ...
Mooooment, er kaut..
Das erfordert auf jeden Fall Kontrollblick Nummer 2 - Hund schaut mich seeeeeehr unschuldig an, und schleckt seeehr enthusiastisch an seinem Stück Rinderhaut das wiederum ist seeeeeehr verdächtig....
Nähere Betrachtungen ergeben, dass unter Kauknochen und Pfote versteckt ein paar Fizel schwarzen Stoffes hervorlugen, welche sich bei genauer Inspektion als Reste eines Fahrradhandschuhes erweisen.