Beiträge von LUKE13

    Mein Mann und ich haben 2 Kinder im Alter von 2 und 4 Jahren, außerdem wollen wir noch mindestens ein weiteres.

    Ich hol mal nach hier hinten, um was es eigentlich geht.

    Scheint verloren gegangen zu sein.

    Nein, es gab, wie schon mehrmals erwähnt hier keinen Beitrag, der in diesem hier beschriebenen Fall einen Gebrauchshund sieht.

    Nur pauschal sagen, zwei kleine Kinder und Gebrauchshund geht unter keinen Umständen, dem stimme ich, und einige andere hier eben nicht zu.

    Denn unter den richtigen Umständen läuft ein Gebrauchshund auch mit kleinen Kindern völlig unauffällig mit.

    Das tut mir richtig leid.

    Ich fieber schon immer mit bei deiner Suche. Hätte ich noch irgendwo Wohneigentum, ich würde es dir jederzeit vermieten. Und dir als Einzugsgeschenk zwei kleine Shettys als Rasenmäher in den Garten stellen.

    Leider ist die unbekannte reiche Erbtante noch nicht aufgetaucht / verstorben ...

    So bleibt mir nichts, als dir weiter Glück auf deiner Suche zu wünschen.

    Irgendwann kommt sie, eure Traumwohnung!

    Und nun mal alle vor, welche der Meinung sind, dass ein Deutscher Schäferhund ein geeigneter Familienhund für eine Mutter (TE) mit zwei Kleinkinder ist...

    Dann trete ich mal vor.

    Ja, ich finde ein Gebrauchshund kann(!) ein richtig guter Familienhund sein. Kenne ich auch einige.

    Aber, in dem hier geschilderten Fall sehe ich definitiv keinen Schäferhund.

    Denn wie so oft im Leben, kommt es auf die Umstände an.

    Und das mit deiner Schwester tut mir sehr leid!

    Ähh, ja, das war dann tatsächlich falscher Hals.

    Danke für die Aufklärung.

    Naja, ich hab grad mit einem der größeren Vermieter hier gesprochen. Die haben viele unsanierte, günstige Wohnungen an die Stadt abgegeben zur Unterbringung von Flüchtlingen. Das grenzt den Wohnungsmarkt für Einheimische doch massiv ein.

    Dazu kommt, das auch hier eine Hundehaltererlaubnis nicht explizit im Mietvertrag aufgenommen wird. Die Begründung ist, es könnte ja zu Unstimmigkeiten mit den anderen Mietern oder Verschmutzungen im Haus durch den Hund kommen. Das verstehe ich erstmal so, dass ich dort den Hund kaufe und den Vermieter das erst interessiert, wenn es Probleme gibt. Oder seht ihr das anders?

    Ja, mag sein.

    Aber wenn es Probleme gibt, sitzt du mit Hund in einer Wohnung ohne Haltegenehmigung. Und das ist .... nicht gut.

    weil solche Pferde einfach um ein vielfaches billiger sind, als vernünftig aufgezogene, gebaute und ausgebildete Reitpferde

    Solche Pauschalisierungen treffen mich als überzeugter Kaltblut Besitzer doch etwas!

    Ein Kaltblut ist wahrlich nicht günstig im Unterhalt. Und man kann sie durchaus ordentlich und vernünftig auch als Reitpferd ausbilden.

    Auch ich gehöre zu den Usern, die nicht pauschal sagen Anfänger und Gebrauchshund geht nicht.

    Aber zwei Punkte sind mir doch wichtig nochmal hier herauszustellen.

    Punkt eins an deinen Mann:

    Internet Videos von Gebrauchshunden sind oft schön anzusehen. Aber man sieht nicht wie viel Arbeit dahinter steckt, und zwar entweder in einer soliden Hundeausbildung oder im schneiden und bearbeiten des Bildmaterials.

    Besser wäre, er würde mal mir am Platz zuschauen. Warum mir?

    Ich habe seit 25 Jahren einen Hund an meiner Seite, davon aktuell den zweiten Schäferhund. Ich behaupte also dreist, so ein bisserl Ahnung von Hundeerziehung habe ich mir doch erarbeitet.

    Aber dies ist der erste Hund den ich im Sport führen will. (Mein erste Schäferhund war ausgebildeter Rettungshund)

    Und da ich im Sport Neuling bin, kann man wunderbar sehen, wie mühsam und kleinschrittig der Weg ist, wenn man ein gutes Team werden will.

    Und der Bremser im Team ist nicht(!) der Hund :pfeif:

    Die von dir genannten 1 , 2 Stunden nach der Arbeit für den Hund, braucht in meinen Augen jeder Hund täglich. Nämlich als normales Gassie gehen und Beschäftigung mit dem Hund. Der Sport kommt dann on Top. (Bei mir zweimal die Woche je 3 - 4 Stunden)

    Punkt zwei betrifft dich:

    Der Sport ist ja nur ein kleiner Teil, beim Leben mit einem Hund. In allererster Linie muss er ja Zuhause in der Familie seinen Platz finden. Heißt, auch du musst mit dem Hund zurechtkommen, wenn dein Mann nicht da ist.

    Und ein junger Schäferhund kommt nicht Gehorsam auf die Welt.

    Der ist jung und wild.

    Der wird kleine schreiende laufende Kinder sicher toll finden. Die Kinder werden einen Welpen mit vielen spitzen Milchzähnen und noch nicht vorhandener Beisshemmung weniger gut finden.

    Es kann dir durchaus passieren, dass der junge Hund, wenn dein Mann nicht da ist, ausprobiert, was passiert, wenn er das Sofa als das seine erklärt und mit 42 spitzen Argumenten verteidigt. Hast du dann Angst? Oder kannst du den Möchtegern Herrscher souverän von seinem Thron vertreiben?

    Du musst bedenken, Schäferhunde sind desshalb gut im Sport, weil sie einen hohen Trieb haben, weil sie Probleme gern vorwärts lösen. Viele haben Probleme mit Artgenossen. Fremde Menschen und viel Besuchskinder ist nichts, wo ein Schäferhund "Hurra" schreit.

    Gebrauchshund und Anfänger schließt sich in meinen Augen nicht aus.

    Aber nur, wenn die ganze Familie mit dieser Art Hund kann und will!

    Angst vor Hunden und Gebrauchshund ist keine gute Kombination.

    Ich bin auch in einer Alterklasse, wo ich sagen muss, echte Freunde habe ich nur sehr wenig. Aber viele nette Bekanntschaften, und die kommen und gehen wie das Leben halt so spielt

    Und nach einem Viertel Jahrhundert mit Hund an meiner Seite, sind halt nur die übriggeblieben, wo es keinen Stress mit dem Hund gibt. Und wie KudlWackerl richtig bemerkt hat, mit Hund trifft man automatisch Hundemenschen.

    Wobei ich durchaus kein Problem habe, meinen Hund nicht überall mitzunehmen.

    Denn die Welt muss sich nicht um meinen Hund drehen!

    Und wenn Unternehmen geplant sind wo ein Hund nicht mitkommen kann, dann bleibt er Zuhause, oder ich verzichte halt ohne mich zu beschweren.

    Und ja, als neue Hundehalter ist man oft genauso euphorisch, wie Eltern mit Neugeborenen Kind, da ist man so voller Glücksgefühle, dass man automatisch dieses Glück teilen will, und etwas ratlos ist, wenn das Gegenüber dies nicht ganz sooo enthusiastisch sieht.

    Aber das pendelt sich wieder ein :nicken: