Beiträge von LUKE13


    Sich aber ein Tier zu kaufen oder zwei, oder drei, wenn man schon von beginn an das erste nicht wirklich zahlen kann, das ist ein No-Go. Dann daher zu kommen und zu sagen das der Mensch aber ja ein Tier braucht für sein Seelenheil, ist total schrecklich find ich. Denn das kann jawohl nicht sein das man sich Tiere kauft die man wissentlich nicht versorgen kann, damit man seine Seele damit glücklich macht. Das ist auch keine Tierliebe, das ist Egoismus.

    aber das ist ja auch irgendwie fernab der GOT Erhöhung.

    Ich gehöre ja auch zu den Menschen, die sagen - natürlich aus egoistischen Gründen - ich brauche ein Tier in meinem Leben, um wirklich glücklich sein zu können.

    Aktuell besitze ich zwei Pferde, einen Hund und drei Katzen. Und somit zähle ich mich durchaus zu den privilegierten Menschen, denn ich habe trotz Krise das unglaubliche Glück, mir diese Tiere weiter leisten zu können.

    Und um diese mit vertrauten und geliebten Tiere würde ich auch wirklich kämpfen, und alles mir mögliche in Bewegung setzen und Lösungen suchen, um sie nicht aufgeben zu müssen.

    Wäre mein Leben allerdings anders verlaufen, dann wäre ich bestimmt trotzdem nicht ohne Tier. Es muss ja nicht der Hund oder das Pferd sein.

    Ich hatte auch schon Frettchen, Streifenhörnchen, Vögel und Wasserschnecken. Und obwohl ich jedem dieser Tiere ein möglichst artgerechtes Leben, gutes Futter und tierärztliche Versorgung (okay, die Wasserschnecken haben noch nie einen Tierarzt gesehen) geboten habe, waren die Kosten nie vergleichbar mit denen, welche für den Hund oder gar die Pferde anfallen (können).


    Ich war auch schon Gassigänger im Tierheim. Habe fremde Hunde gesittet. Und könnte mir auch vorstellen Pferdeställe zu misten.

    Was ich sagen will, natürlich ist das Leben für Menschen mit einem höheren Einkommen , Erbe, etc. leichter - und zwar in fast allen Bereichen - aber auch mit wenig Geld gibt es doch immer Möglichkeiten, Tiere in sein Leben zu integrieren.

    Das allerdings Menschen ihre bereits vorhandenen und geliebten Haustiere nicht einfach so aufgeben wollen, auch wenn die aktuelle finanzielle Situation den Spielraum deutlich einschränkt, empfinde ich als normal und nicht als verantwortungslos.

    Wie seht ihr das, ist die Bereitschaft zum Tierarzt zu gehen, bei einer Versicherung wirklich höher als wenn man keine Versicherung hat?

    Sicherlich, denn diejenigen die eine Versicherung abschließen, sind ja Menschen, welche sich viel Gedanken über dieses Thema machen.

    In der großen anderen Gruppe, hast du auch sehr viele verantwortungsbewusste Tierhalter, aber halt auch die Gruppe derer, denen ihr Tier relativ egal ist.

    Und aus dieser Gruppe wird niemand eine Versicherung abschließen .

    Wenn ich von gut verdienend in arm rutsche, kümmere ich mich entweder um Möglichkeiten zur Versorgung, oder gebe das Tier tatsächlich ab - bevor eine teure Krankheit diagnostiziert wird.

    Ja, auch Verzicht ist Tierliebe. Ja, es tut bestimmt verdammt weh, ein geliebtes Tier aus finanziellen Gründen wegzugeben

    Das ist aber jetzt in meinen Augen zu leicht gesagt.

    Wenn man von gut verdienend in arm rutscht, kann das Tier ja bereits alt und/ oder krank sein.

    Das Pferdebeispiel wurde ja schon genannt.

    Auch hier, für den jungen, gesunden Hund würde ich im Notfall relativ leicht einen Platz finden. Aber wer würde sich denn freiwillig das 20 jährige Kaltblut ans Bein binden?

    Hat der denn zuhause auch so extravagant gekocht? Ich vermute ja immer, dass Sterneköche nur im Beruf so kochen und dann zuhause am liebsten Pizza essen.

    Haha ja, genau so wars! :lol:

    Ehemalige Arbeitskollegin war auch mit einem Sternekoch verheiratet.

    Dem hat sie verboten, dass er Zuhause kocht.

    Sie meinte, der Verbrauch an Schüsseln, Töpfen und Pfannen war zu hoch in Anbetracht der Tatsache, dass nur sie das Heer an Zuarbeitern und Spülern ersetzen musste. :lol:

    nepolino

    Ich habe ja eine ähnliche Situation hier.

    Mein Weg wäre, einfach das Pony weiter versorgen, wie es dir passt. (Auf berechtigte und angemessene Wünsche gehst du ja e ein). Keine Bilder mehr an die Freundin schicken. Auf Nachfragen, ein einfaches: Hier alles in Ordnung.

    Einzig die Preiserhöhung vom Lieferanten würde ich vermutlich schon weitergeben.

    Und bei Gemecker anbieten, dass sie ihr Tier gerne in einen regulären Stall stellen kann. Mit entsprechenden Mehrkosten und weniger Pflege.

    Und immer dran denken, der Mensch hat nicht umsonst zwei Ohren.

    Mein Tinker ist das Prinzessinnenmodell von Pferd. Ganz, ganz, ganz selten hat die mal Dreckflecken irgendwo, im Normalfall kannst du die von der Koppel holen, fürs gute Gewissen ein paar mal drüberstreicheln und dann einen Sattel drauf montieren. :ka:

    Also ich komme oft zum Stall und suche verzweifelt unter dem Schlamm nach meinem Pferd.

    Und was am Kaltblut durch die große Oberfläche noch etwas verteilt wird, versucht der Huzule einfach mittels doppelt und dreifach Matschschichten wettzumachen.