Sich aber ein Tier zu kaufen oder zwei, oder drei, wenn man schon von beginn an das erste nicht wirklich zahlen kann, das ist ein No-Go. Dann daher zu kommen und zu sagen das der Mensch aber ja ein Tier braucht für sein Seelenheil, ist total schrecklich find ich. Denn das kann jawohl nicht sein das man sich Tiere kauft die man wissentlich nicht versorgen kann, damit man seine Seele damit glücklich macht. Das ist auch keine Tierliebe, das ist Egoismus.
aber das ist ja auch irgendwie fernab der GOT Erhöhung.
Ich gehöre ja auch zu den Menschen, die sagen - natürlich aus egoistischen Gründen - ich brauche ein Tier in meinem Leben, um wirklich glücklich sein zu können.
Aktuell besitze ich zwei Pferde, einen Hund und drei Katzen. Und somit zähle ich mich durchaus zu den privilegierten Menschen, denn ich habe trotz Krise das unglaubliche Glück, mir diese Tiere weiter leisten zu können.
Und um diese mit vertrauten und geliebten Tiere würde ich auch wirklich kämpfen, und alles mir mögliche in Bewegung setzen und Lösungen suchen, um sie nicht aufgeben zu müssen.
Wäre mein Leben allerdings anders verlaufen, dann wäre ich bestimmt trotzdem nicht ohne Tier. Es muss ja nicht der Hund oder das Pferd sein.
Ich hatte auch schon Frettchen, Streifenhörnchen, Vögel und Wasserschnecken. Und obwohl ich jedem dieser Tiere ein möglichst artgerechtes Leben, gutes Futter und tierärztliche Versorgung (okay, die Wasserschnecken haben noch nie einen Tierarzt gesehen) geboten habe, waren die Kosten nie vergleichbar mit denen, welche für den Hund oder gar die Pferde anfallen (können).
Ich war auch schon Gassigänger im Tierheim. Habe fremde Hunde gesittet. Und könnte mir auch vorstellen Pferdeställe zu misten.
Was ich sagen will, natürlich ist das Leben für Menschen mit einem höheren Einkommen , Erbe, etc. leichter - und zwar in fast allen Bereichen - aber auch mit wenig Geld gibt es doch immer Möglichkeiten, Tiere in sein Leben zu integrieren.
Das allerdings Menschen ihre bereits vorhandenen und geliebten Haustiere nicht einfach so aufgeben wollen, auch wenn die aktuelle finanzielle Situation den Spielraum deutlich einschränkt, empfinde ich als normal und nicht als verantwortungslos.