Oh ja Ratten. Keine Hilfe, nur eine kleine Anekdote.
Als unsere letzte Stallkatze weg war, hat es nicht lange gedauert bis Willi 🐀 eingezogen ist.
Willi war eigentlich ein ganz Netter. Lustige Knopfaugen, extrem neugierig und mutig.
Jeden Morgen hat Willi brav neben den Pferden gewartet, bis diese ihr morgendliches Kraftfutter bekommen und hat seinen Anteil der verstreuten Krümel verputzt.
Ich bin sicher, mit ein bisschen Engagement meinerseits, er hätte mir nach spätestens einer Woche aus der Hand gefressen. Leider hat Willi nach und nach seine Sippe dazugeholt. Die sind dann jeden Morgen im Kreis um mich gesessen und haben still und leise auf ihren Anteil des Futters gewartet. War ein bisschen unheimlich, das Gefühl von so vielen Augen beobachtet zu werden.
Und meine Fallen, ... - da hat der Willi mal die ein oder andere dumme nervige Jungratte reingeschickt, während sich der Rest drüber kaputt gelacht hat.
Und so bin ich doch wieder ganz schnell Katzenbesitzer geworden.
Und, es tut mir leid, mein kleiner Willi, deine Familie und deine Nachkommen haben seitdem nicht mehr viel Spaß an meinem Hof. Die Katzen schlafen neben den Futtertonnen und im Heulager und machen ihren Job sehr gut und gründlich.
Ich bin sicher, es wohnen noch genug Mäuse und Ratten rund um den Stall, denn wo es Igel, Vögel und Co gefällt, sind auch Mäuse und Ratten nicht weit. Aber zumindest fühle ich mich nicht mehr wie der Rattenfänger von Hameln, wenn ich die Futtereimer fülle.