Beiträge von LUKE13

    Ich erzähl jetzt einfach mal, warum ich keinen Hund mehr irgendwo alleine anbinden will.

    Ich habe den Luke vor dem Dorfbäcker angebunden.

    Ich hab brav draussen mit Blick auf den Hund gewartet bis ich dran war, rein, Bestellung geholt, bezahlt und direkt wieder raus.

    Und wie ich rausgehe kann ich beobachten, wie ein ca. 6 Jähriges Kind mit Jack Russel an der Flexi schnurstracks zu meinem Hund gezogen wird. Bis ich die vier Meter beim Luke war, hatte sich die Flexi Leine schon dreimal um meinen Hund gewickelt.

    Weinendes Kind, hysterischer kläffender Jack Russel. War ..... spannend.

    Hat ein wenig gedauert bis ich das Chaos sortiert hatte. Und ich hatte echt Glück, dass der Luke nur ein wenig gegrummelt hat.

    Seither hab ich immer einen Maulkorb dabei. Denn sollte ich in einen Notfall(!) kommen, wo ich meinen Hund alleine irgendwo anbinden muss, dann nur noch mit Maulkorb.

    Das aber nur meine Einstellung, aufgrund meiner Erfahrung. Und der Tatsache, dass ich dem Schäferhund in einer solchen Situation nicht soviel Geduld unterstelle.

    Juro war heute mal wieder ein "Polizeihund" und die Frau raunte ihrer Begleitung noch zu "Die dürfen Privatpersonen nicht halten, weil die zu gefährlich sind".

    Hamburg erzittert, wenn wir kommen:

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    Er ist der niedlichste Polizeihund, den ich je gesehen habe.

    Der jagt die Verbrecher nicht, der lockt sie an :herzen1: und während sie ihn knuddeln - schwupps - Handschellen dran.

    Ich meine was machen Hunde in der Freizeit alleine ?

    Meiner?

    Die fiese Nachbarkatze umbringen, die Hühner fressen, ein paar Hündinnen decken, den blöden Akita verprügeln, ein paar Rehe über die Straße hetzen, einem Kind den Ball klauen....

    Und er hätte bestimmt noch ein paar weitere kreative Ideen, wenn ich es ihm nicht verbieten würde, und ein Auge drauf hätte, dass er sich auch an meine Verbote hält.

    Was hier schon mehrfach erwähnt wurde, und was ich wirklich wichtig finde:

    Es kommt sehr stark auf den Hund an wie wichtig der 100% Gehorsam ist.

    Habe ich einen Hund, welcher freundlich aber nicht aufdringlich zu Menschen und anderen Hunden ist, der bei Wild maximal ein paar Meter aufgeregt hinterher hüpft und dann sofort wieder umdreht, dann kann man schon deutlich entspannter sein. Dann ist es kein Drama, wenn der Hund nicht immer sofort im "Sir - Yes - Sir" Modus pariert.

    Da ich irgendwie ein Faible für Hunde habe, deren eigene Ideen eher nicht so Lassie mäßig sind, muss ich mich da deutlich näher an die 100% hinarbeiten. Und ansonsten gibt es halt Management mittels Leine.

    Von daher ist es wohl wie überall:

    Alles eine Frage der Perspektive.

    Fortsetzung:

    Gestern haben sich die beiden Stalldamen das erste Mal dazu herabgelassen den neuen, kleinen, grauen Kater mit Nasenstupser zu begrüßen.

    Der kleine Mann war so glücklich.

    Auch wenn er sie gern mal vertreibt, will er wohl doch irgendwie trotzdem gemocht werden.

    Auch ich werde inzwischen jeden Morgen und Abend mit um die Beine streichen und Bauch kraulen lassen begrüßt.

    Ja, ja, so eine Kastration macht aus wilden gefährlichen Tigern, niedliche faule Schmusekätzchen :herzen1: