Mein Papa wünscht sich zum Geburtstag ein selbstgebautes Insektenhotel von meinem Partner und mir.
Ich meine mich grob erinnern zu können, dass das, was im Handel angeboten wird, in der Regel ziemlicher Murks ist und Insekten da genau gar nichts mit anfangen können.
Ist das so, oder kann man die ruhig als Vorlage nehmen?
Oder habt ihr evtl. Empfehlungen, wo man gute und sinnvolle Anleitungen findet?
Beiträge von LUKE13
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Bei uns im Tierheim sitzen 80 % Listenhunde. Ich dachte bis jetzt das das eine Ausnahme ist bis hier jemand den Link von seinem Tierheim gepostet hat. Und aus Interesse hab ich mal auf die Seiten vom Hamburger und Münchner Tierheim geschaut.
In jedem davon weit mehr als die Hälfte Listenhunde. Überall Beissvorfall, Maulkorbpflicht, nur in erfahrene Hände zu vermitteln, ohne Kinder, ohne andere Tiere, an Einzelpersonen..ect. pp.
Wieso ist das denn so? Sicher nicht weil 80% der in Deutschland gehaltenen Hunde generell Listenhunde sind.
Weil man Listenhunde so schwer vermitteln kann? Weil sie in Bayern eingezogen werden und auch über diesen Weg im Tierheim landen. Weil sie eben Listenhunde sind. Weil man diese nur in die wenigen Bundesländer vermitteln kann, wo diese auch erlaubt sind.
Tierheim Cham, nur ein Listenhund.
Und trotzdem finde ich keinen einzigen der unproblematisch ist. Alle erfüllen deine genannten Kriterien.
Ich hab mal im Tierheim München wahllos auf die Beschreibung der nicht Listenhunde geklickt. Und auch hier:
Nur erfahrener Halter, schnappt, Ressourcen aggressiv, keine Kinder, ....
Aber da diese Hunde in Bayern vermittelt werden dürfen, haben sie somit eine größere Chance wieder ein Zuhause zu finden.
Irgendwie steht bei fast jedem größerem Hund dabei ohne Kinder. Die meisten Hunde die es auf die Homepage im Tierheim schaffen scheinen erfahrene Hände zu brauchen. Die wenigsten Hunde landen im Tierheim weil sie so brav und nett und selbsterziehend sind.
Und nochmal die Frage:
Wie definiert man denn einen "normalen" Hund?
Ich bin zu alt für diese Welt.
Wenn wir nur noch Haustiere erlauben wollen, die zu Menschen immer nett sind, die keine Probleme mit Artgenossen haben und immer lieb und flauschig sind, dann sollten wir wohl Hunde generell verbieten und auf Schafe umsteigen.
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Das ist ja interessant. Woher kommst du? Ich kenne her im Norden Deutschlands nur Wälder mit "Leinenpflicht" Schild am Weg.
Für mich ist fast so normal. Da hab ich gedacht, das gilt deutschlandweit.
Bayern.
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Ich bin von all euren Erzählungen immer ganz irritiert.
Herrscht nicht überall im Wald Leinenpflicht? Ich kenne es nur so. Oder bin ich einfach zu brav?
Nein. Nicht überall ist Leinenpflicht.
Hier gilt (außerhalb der ausgewiesenen Natur- und Vogelschutzgebiete): der Hund muss im Einfluss seines Besitzers sein. Dabei ist es egal, ob dies über die Leine oder den Gehorsam erfolgt.
Hauptseite er geht nicht jagen und ist jederzeit abrufbar.
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Alles anzeigen
Bis hierhin geh ich mit. Auch wenn ich ganz anders lebe und z.B. im echten Leben noch nie einer Alexa begegnet bin und deshalb diese Phase komplett auslassen musste.

Aber das:
ist Verleumdung.

echt jetzt?
Oh Mann.
Wann kommt das denn?
Es muss doch irgendwann diese Phase kommen, wo man das Leben im Griff hat, die Ernährung gesund ist, der Boden gestaubsaugt, die Fenster geputzt, die Bettwäsche gebügelt, die Steuern erklärt, die Rentenbescheide weniger beunruhigend, die Kreditwürdigkeit bewiesen und die Unterlagen sortiert sind? Wann ist es denn endlich so weit?
Ich kann da jetzt auch nicht ewig drauf warten.

Ich glaub, sobald ich vom Erbe meiner reichen Erbtante Butler, Putzhilfe und Sekretär(in) für uns organisiert habe.

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Leute mit ihren Alexas ärgern ist überaus amüsant wenn man zwischen 35 und 47 ist. Ich nehme an, dass es sich auf diese Zeitspanne reduziert.
Kindheit, Pubertät, Postpubertät, Postpubertät mit echter Sinnkrise, Alexa-Ärger-Phase, Seriöse Erwachsenheit
What?

Ich hab nur noch ein Jahr???
Warte, ich muss eine Besuchsliste erstellen... Bin dann mal weg...
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LUKE13 ich dieb ihn doch noch

Nicht wahr?
Und das Beste:
Allmählich mutiert er zu einem normalen Hund.
Nachdem ich meinen Mann schon bearbeite, dass wir nun dringend ein Hausschwein brauchen weil der neue Hund leider keine Küchenabfälle frisst.
Aber nachdem mein Mann da echt ekelhaft hartherzig ist, hat nun der Hund ein Einsehen und beginnt langsam zu erkennen, dass Gurke, gelbe Rübe und Co zum natürlichen Nahrungsspektrum eines Caniden gehört.

@LaBellaStella
Keine Sorge Gehörschutz pack ich dazu, wenn du klauen kommst
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Wenn man sagt, Privatpersonen dürfen keine Hunde mehr mit einem gewissen(?) Aggressionspotenzial halten, wo zieht man die Grenze? Welche Hunde sollten denn dann nicht mehr gehalten werden dürfen?
Hunde und Katzen sind domestizierte Raubtiere.
Katzen sind aufgrund ihrer Größe nicht gefährlich für den Menschen, da gibt es solche Diskussionen nicht.
Macht man es bei Hunden dann anhand der Größe / Gewichtes fest? Sprich, kleine Hunde sind einfach weniger gefährlich, da sie weniger beschädigen können?
Oder verbietet man alle Rassen und deren Mischungen, die eine gewisse Schärfe mitbringen? Da fallen dann wohl ein Teil der Jagdhunde, die meisten Gebrauchshunde, Herdenschutzhunde und Wachhunde darunter.
Also auch viele Hunde aus dem Auslandstierschutz.
Oder betrachtet man die prozentuale Beißstatistik und kreiert anhand dieser eine Rasseliste. Aber wie rechnet man dann dort die Mischlinge mit ein?
Oder muss jeder einzelne Hund im erwachsenen Alter einen Wesenstest bestehen? Dann müsste dieser Test bei Halterwechsel wiederholt werden.
Und was passiert mit den Hunden die nicht bestehen?
Oder bleibt man bei den für jedes Land und jedes Bundesland unterschiedlichen Rasselisten?
Ich persönlich möchte eigentlich keine der oben genannten Lösungen.
Ich finde tatsächlich, dass für die Menge der Hunde die mit uns leben, doch eher wenig passiert.
Mag sein, ich bin naiv oder zu optimistisch, aber ich bin tatsächlich erst mal für die Unschuldsvermutung, egal welche Rasse.
Und wenn es zu einem Vorfall kommt, sollen Sachverständige genau diesen Hund beurteilen und einschätzen, welche Maßnahmen ergriffen werden sollen.
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Schöner Vormittags Waldspaziergang.
Hunde läuft voraus, als ein Jeep ums Eck biegt.
Ich dem Hundetier gepfiffen.
Hundetier hat den Streber raushängen lassen, auf dem Absatz kehrt und mit 300km/h zu mir zurück geflitzt

ungebremst an mir vorbeigedüst

Und:
Externer Inhalt i.ibb.coInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt."> War sehr stolz auf sich.
Der Forstarbeiter ist dann auch mit breitem Grinsen im Gesicht an diesem perfekt erzogenen Hund vorbeigefahren.

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Was mir noch spontan als Möglichkeit einfällt:
- geänderte Lebensumstände (von Partner getrennt) und somit Probleme mit der Betreuung bekommen
- die geplante Betreuung haut nicht hin, da der Hund komplizierter ist, als gedacht und nicht einfach der tierlieben Familie/ Freunde etc. in die Hand gedrückt werden kann
- evtl. war geplant den Hund ins Büro mitzunehmen und das klappt nicht, weil HSH und eben nicht ganz easy