Beiträge von Donna63

    eventuell auch erstmal noch die Eltern des entsprechenden Kindes kennen lernen sollten. Wir kennen ihn nämlich auch bisher nur aus Erzählungen und ihre bisher hartnäckige Weigerung, da einen Kontakt herzustellen (die müssen früher wohl auch da in dem Ort in Baden-Württemberg gewohnt haben, wo wir gewohnt haben, aber sie sind uns kein Begriff), BEVOR etwas erlaubt ist, spricht nicht unbedingt dafür.

    Das allerdings wäre von vorneherein ein absolutes Gegenargument für mich gewesen - da hätte ich über das" alleine 500 km mit dem Zug fahren" gar nicht mehr nachgedacht.

    Vielleicht kannst du den Freund statt dessen zu euch einladen? Dann ist deine Tochter nicht zu sehr enttäuscht und ihr lernt ihn und hoffentlich seine Eltern dann besser kennen?

    würdet ihr eure 14jährige Tochter alleine mit dem Zug über 500km fahren lassen, um einen Freund zu besuchen? Meine Tochter möchte das in den Ferien machen und wir haben Bedenken, was sie überhaupt nicht nachvollziehen kann. Es geht nicht um den Freund, es geht um die unbegleitete zugfahrt.

    Wenn deine Tochter ein gutes Verhältnis zu dir hat, vernünftig ist und selbstständig, - und wenn es nicht um den Freund sondern nur um die Fahrt geht -: ja , ich würde sie lassen. Unter der Bedingung, dass sie ein aufgeladenes und funktionierendes Handy dabei hat und sich regelmäßig unterwegs meldet.

    ! Er geht nur zum Schlafen in diese Box.

    Das gibt mir auch zu denken. Ich kenne es von allen meinen Hunden, dass sie Nachts öfter von einer Stelle zur anderen gewandert sind, zb weil ihnen der Boden zu warm geworden war und sie sich eine neue kühle Stelle gesucht haben. Oder sie sind was trinken gegangen, haben zwischen weichen und harten Unterlagen hin- und her gewechselt.

    All das kann dein Hund Nachts nicht, er ist im Prinzip in der Gitterbox beengter, als wenn er in einem Zwinger draussen wäre.

    Bei aller Liebe zum Hund - meiner Meinung nach geht ein Kind immer vor!

    Du machst dir Sorgen, dass dein Hund sich im Zwinger eingesperrt und isoliert fühlen könnte. Aber deine Tochter ist auf eine besondere Art gerade jetzt auch isoliert, traut sich vielleicht nicht aus ihrem Zimmer heraus, traut sich nicht auf die Toilette zu gehen, weil der Hund gerade im Flur liegt. Traut sich nicht ins Wohnzimmer oder die Küche, bevor der Hund nicht sicher weg ist. Sie kann sich niemals frei in der Wohnung bewegen aus Angst vor einem weiteren Biss. Was lernt dein Kind aus der Situation? Der Hund ist wichtiger als ich, seine Bedürfnisse werden ernster genommen als die meinen?

    Man muss sich auch davon frei mache, dass man der alleinige seelig machende Part für den Hund ist. Hunde passen sich sehr schnell an und eventuell geht es ihm woanders viel besser? Anscheinend fühlt sich euer Hund letztendlich bei euch nicht wohl, sonst würde er doch viel entspannter sein?

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    Hmm, wenn man mal so darüber nachdenkt ... ist das wirklich so? Also dass manche Service Dogs quasi nicht ausreichend Spaziergänge bekommen und dann sowas stattdessen genutzt wird?

    Hat was Trauriges für mich ...