Beiträge von Donna63

    Die die sagen Eierlikör hat nichts gebracht, wieviel haben die ihrem Hund gegeben, wann gabs den Likör und wie schwer sind eure Hunde?

    Donna wiegt ca 16,5 Kg und ich habe ihr gegen 22 Uhr einen großen Esslöffel Eierlikör gegeben und kurz vor Mitternacht nochmal.

    Ich hab letztes Jahr Donna auch Eierlikör gegeben und sie war weder besonders müde, noch betrunken, noch hat es irgend etwas bewirkt. Dieses Jahr trinke ich das Zeug lieber wieder selbst. :fear:

    An Medikamenten hilft Donna nichts.

    Wir gehen am Silvestertag im Hellen das letzte Mal um den Block - also so ca 16 Uhr, und dann erst wieder Neujahr ganz früh, so gegen 5 Uhr. Den Jahreswechsel verbringe ich mit Hund und Kuscheldecken abgeschottet in unserem fensterlosen 2m2 Bad.

    Ich finde die Tage vor Silvester, wenn schon unvermittelt Böller hoch gehen und vor allen Dingen die erste Januarwoche ganz schlimm. Mich graust es jetzt schon vor dieser Zeit mit ängstlichem, schreckhaftem Hund.

    Am meisten Angst hab ich vor Begegnungen mit Kindern oder Jugendlichen, die sich einen Spaß draus machen, extra hinter oder vor Hunden her zu böllern, das kommt hier in der Stadt leider regelmäßig vor.

    Hier ist es so, dass ich eigentlich anders geplant hatte und gerne zumindest einen Hundekurs- oder Hundesporttermin pro Woche gemacht hätte, dies das aber mit Donna nicht geht. Sie dreht auf dem Platz komplett ab und ist völlig reizüberflutet. Nach ein paar Versuchen in unterschiedlichen Hundeschulen und Kursen hab ich das Thema also ad acta gelegt. Wir machen also absolut gar nichts, außer gelegentlich auf den Spaziergängen Übungen, Grunderziehung oder ein bisschen draussen etwas suchen.

    So lange ich alleine mit Donna trainiere ( wobei trainieren ein übertriebenes Wort ist), macht sie sehr gerne mit und freut sich auch. Doch nach wenigen Minuten fehlt ihr schon die Konzentration und es macht ihr sichtlich keinen Spaß mehr . Ich kann sie nicht mit zb in Urlaub an die Nordsee nehmen ( was ich liebend gerne machen würde) , weil sie dort nach spätestens 2 Tagen so reizüberflutet ist, dass sie nur noch Schatten und Wellen jagen würde. Sie ist dort wie eine Getriebene. Stadtbesuche gehen und sie legt sich auch im Restaurant schön unter dem Tisch ab, aber es kostet sie viele Murmeln. Deswegen nehme ich sie viel seltener mit, als ich eigentlich möchte.

    Was Donna wirklich unbedingt braucht, ist jeden Tag viel freie Bewegung und die Beine ordentlich strecken. Das kommt mir sehr entgegen, weil ich das für mich auch gut finde. Wenn sie so gut wie täglich ihre knapp 2 Stunden im Freilauf unterwegs war, geht es ihr sehr gut, sie ruht gut zu Hause und ist ausgeglichen.

    Also kann ich insgesamt sagen, dass ich mein Leben sehr nach meinem Hund richte und eher einschränke, damit es ihr so gut wie möglich geht. Das mache ich aber sehr gerne!

    Hier ist es dann eine "Strafe", wenn ich auf den Hund zugehe und vor mich hin schimpfe, ihn anleine und an der Leine dann erst mal ignoriere. Aber das hält nur kurz, ein paar Minuten.

    Anirac - wenn dein Körper so sehr erschöpft ist und du so viel Schlaf brauchst, dann will er dir damit etwas sagen. Gerade dann, wenn man das Gefühl hat, die Starke sein zu müssen und für den Partner da zu sein, ist so ein Erschöpfungszustand natürlich besonders bitter.

    Aber wenn man nicht auf solche inneren Signale hört und weiter und weiter macht wie bisher, dann bricht irgendwann das ganze System in sich zusammen.

    Ich denke, ich persönlich würde versuchen, einige Termine abzusagen, Schlaf- und Erholungsphasen einzuplanen, aber trotzdem eine gewissen "entschärfte" Routine beizubehalten. Vor allen Dingen Dinge wie Sport und Hunde, die dich glücklich machen.

    Ich finde es sehr gut, dass du deinen inneren Signalen hellhörig nachgehst und ich wünsche dir ganz viel Erholung und dass du deine Kraft wieder findest.