Beiträge von Donna63

    Eigentlich ist es erschreckend, wenn man hier liest, wie viele! Menschen (Frauen anscheinend meistens) dieses Schnarch-Lautstärke-nicht-schlafen-können Problem haben!

    Man traut sich kaum darüber zu klagen, es ist ein verschämtes und eher totgeschwiegenes Problem. Aber es belastet doch enorm: den Schlaf und die Beziehung irgendwann auch. Merkwürdig, das es immer noch ein solches Tabu zu sein scheint, getrennt zu schlafen? Meiner hier ist auch extrem gekränkt gewesen, als ich es ansprach.

    ( Übrigens ist es hier auch so wie bei Anirac : nachdem LG 25 Kilo abgenommen hat, ist das Schnarchen fast komplett weg.)

    Ich hab mir ein Bett ins Arbeitszimmer gestellt und schlafe jetzt immer da :ka:

    Ich habe vor drei Jahren eine BC Mix Hündin aus Slowenien adoptiert, die uns anfänglich genauso wie deine Hündin angeknurrt hat und auch nach uns geschnappt hatte.

    Erst im Nachhinein wurde mir klar, dass sie wirklich komplett verängstigt, traumatisiert und total überfordert war und das war halt ihre Methode, damit umzugehen und uns weg zu halten.

    Viel Geduld, viel kleinschrittiges Belohnen der Fortschritte, nochmal Geduld, Humor, Ruhe, Zeit, gut erziehen, ihr Gelegenheit zum Denken mit ein bisschen erfolgreicher Kopfarbeit geben, und auch zweimal ein Abbruch, haben geholfen.

    Das Vertrauen von ihr zu euch und umgekehrt muss erst gegenseitig langsam wachsen. Bei uns hat es etwas über ein Jahr gedauert, bis Donna uns nicht mehr angeknurrt hat und nicht mehr die Zähne gezeigt. Jetzt- nach 3 Jahren- ist das innerhalb unserer Familie überhaupt kein Thema mehr, aber von Fremden halte ich sie immer noch im Abstand.

    Wir haben eine Hundeschule besucht und hatten 2 Mal Einzelstunden zu Hause.

    Was du geschrieben hast, klingt vernünftig und gut durchdacht. Ich finde, ihr habt sehr gute Chancen, dass ihr ein super Team werdet, wenn ihr den schwierigen Anfang - das erste Jahr- durchhaltet.