Beiträge von Agamo

    Die Milk and Pepper Sachen waren bisher alle, die ich ausprobiert habe, nicht warm genug.

    Richtig gut passen Sachen von Wolters (zB diese Dogzwear Skijacke), aber auch das ist halt nicht so super warm, wie es der 14 Jahre alte Hund gerne hätte.

    Mh. Evtl ist es technisch einfach nicht möglich, so ne mini kleine Jacke warm UND komfortabel zu tragen zu machen.

    Wie ist die Glacier Jacket? Ist die schön warm? Auf den Fotos wirkt sie eher wien Regenmantel.

    Der würd ich noch ne Chance geben.

    Glacier und Expedition Warmer waren letzten Winter die beiden Mäntel für die eisigen Tage mit - 20 Grad. Ich habe eine absolute Frostbeule und bis - 10 Grad nehme ich die beiden als einzige Bekleidungsschicht. Bei den - 20 Grad kam allerdings noch ein Fleeceteil (z. B. SDW Ken Jumper) drunter und die Spaziergänge sind deutlich kürzer ausgefallen. Finde die 2 Mäntel sind recht ähnlich, was die Wärme drunter angeht.

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    Das ist das Glacier Jacket bei ca 60 cm tiefem Schnee, - 15 Grad und drunter SDW Ken Thermo, der Rücken war toll warm, da hatten wir dann andere Probleme wie z. B. Schnee der sich im Bauchlatz fängt, Pfoten usw, also Probleme durch den Kontakt von unten mit Schnee. Das war ja aber auch eine extreme Wetterlage bei uns. "Nur" gegen Kälte ist der echt klasse.

    Früher galt je mehr je besser, heute das Gegenteil.

    Vielen wäre ein gesundes Mittelding besser als zu viel zu machen oder zu tode zu schonen.

    Das finde ich auch.

    Und wenn ein Hund mit 8 Monaten nach 30-45 Minuten Spaziergang so dermassen durch sein soll, dass er mehrere Tage Erholung davon braucht, dann kann das doch irgendwie nicht normal sein...

    Ich denke es kommt extrem auf den Hund an, was er schon kennt, wie oft gemacht hat, wie seine Veranlagung ist. Wenn ich mit meinem jagdlich ambitionierten Hund in dem Alter 30-45 Minuten an der Schlepp durch wildreichen Wald bin war der auch total durch. Sicher nicht körperlich, aber vom Kopf. Er hat dann immer unglaublich viel geträumt (ist bis heute ein gutes Zeichen für mich um zu erkennen, dass er viel erlebt hat, das er verarbeiten muss) und ich wusste am nächsten Tag gibt es Schonoprogramm. Das Schonoprogramm bestand dann allerdings nicht aus ner handvoll kurzer Löserunden, da er körperlich nicht an seine Grenzen kam, gings dann trotzdem zeitlich normale Gassirunden, aber in für ihn reizarmem Gelände. Hätte ich was gemacht, das ihn körperlich sehr angestrengt hat, hätte ich tatsächlich kürzere Runden gedreht, mit ihm dann zuhause (oder auch unterwegs) aber noch was für den Kopf gemacht. Wenn alles zu viel für ihn war, gab es ein komplettes Ruheprogramm. Im Prinzip handhabe ich das so bis heute, der Unterschied ist nur, dass der Hund deutlich belastbarer geworden ist und er nicht so schnell drüber ist. Auch macht sich das "drüber sein" mit etwas anderem Verhalten bemerkbar, z. B. musste ich ihn in der Jugend zur Ruhe "zwingen", jetzt sucht er von sich aus einen ruhigen Platz zum schlafen, früher wollte er dann immer in alles mögliche reinbeissen, an einem hochspringen usw, jetzt ist er dann kaum auf mich konzentriert, jede noch so kleine Wildspur ist interessanter.

    Zu der Aussage weiter oben mit der Schleppleine, 10m Schlepp sind saugefählich, ein paar Tips von mir, da ich auch mal mit richtig langer Leine arbeite. Wichtig finde ich tatsächlich, zumindest für den Anfang, Handschuhe anzuziehen. Da dann ruhig was robustes, mit denen man noch genügend Grip hat. Ich nehme gerne Arbeitshandschuhe/Gartenhandschuhe, die aber auch gummierte Stellen haben. Für den Schutz anderer Leute nutze ich ne lange Schleppleine nur in einsamen Gebieten, es ist mMn anderen Menschen nicht zuzumuten auf meine Stolperfallen aufzupassen. Also im Stadtpark z. B. würde ich nicht mit der 10 m Leine spazieren gehen, sondern höchstens mal was auf einer grossen Wiese üben oder statisch bleiben und aufpassen, dass keine Menschen im Radius des Hundes sind, die durch die Leine gestört werden. Wenn ich aber in einsamen Gebieten unterwegs bin und der Hund keinen Freilauf haben soll nutze ich auch lange Leinen (meine längste Leine hat 20m). Falls mir dann aber Menschen begegnen, wird der Hund sofort an die Seite beordert und die Leine eingeholt, weil ich tendenziell faul bin und ich das nicht im Minutentakt machen will, bin ich für so Gassirunden gerne einsam unterwegs.

    Jetzt zu dem Problem der Leinenlänge was das halten können angeht. Es ist einfach Physik, dass es schwierig bis unmöglich ist, einen Hund der schon ordentlich beschleunigen konnte an der Leine zu stoppen, ist dies passiert, kann es je nach Gewichtsklasse des Hundes besser sein, diesen dann loszulassen (wobei es für einen kleinen Hund wohl trotz ordentlich sitzendem Geschirr auch nicht unbedingt prickelnd sein wird, aus vollem Lauf plötzlich gestoppt zu werden). Der Trick dabei ist, auch wenn die Leine sehr sehr lange ist, dem Hund nie mehr als ein kleines Stück Leinenlänge zu lassen (ähnliches Prinzip, wie beim Kletterer, der an der Kletterwand gesichert wird, nur nicht in der Senkrechten, sonder Waagerechten). Das erfordert natürlich vom Menschen permanente Aufmerksamkeit und anfangs fand ich das ziemlich anstrengend, aber man gewöhnt sich dran, für mich ist das inzwischen nicht anstrengender wie Gassi im Freilauf (da ich einen Hund habe, den ich im Freilauf auch immer im Auge haben will, wollte allerdings auch nie einen Hund mit dem ich einfach so durch den Wald schlendern kann und meinen Gedanken nachhängen).

    Der Unterschied zum Kletterer besteht beim Hund allerdings, dass es da nicht nur eine Richtung gibt (ok, meistens wohl schon, wenn der Hund gerne nach vorn strebt), da muss man dann tatsächlich sehr schnell sein beim Leine einholen und dem Hund auch möglichst schnell entgegen gehen, damit er trotzdem möglichst wenig Leine hat zum beschleunigen. Als Beispiel meine ich so eine Situation: dein Hund hat sich wo festgeschnüffelt, du gehst langsam weiter, lässt immer etwas mehr Leine frei, jetzt springt vor dir ein Reh über den Weg, der Hund hinter dir setzt zum Sprint an. War er da z. B. 6m hintendran, kann er jetzt 12m rennen, bis die Leine stoppen würde. Wenn du da dann so schnell wie möglich auf den Hund zu gehst und die Leine verkürzt, hat er dann nicht soviel Strecke um schneller zu werden. Auf den zu erwartenden Ruck sollte man sich auch einstellen, ein Ruckdämpfer kann da helfen (nutze ich aber tatsächlich nicht) und mit den Armen kann man vielleicht auch etwas abfedern (weiss allerdings nicht ob das in der Gewischtsklasse eines Husky noch funktioniert.

    Den Umgang mit der Schlepp kannst du dir aber auch von einem Hundetrainer zeigen lassen, das dürfte für den Anfang einfacher und sicherer sein.

    Heute morgen um 10 war es noch etwas frostig.

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    Ich hab mir diese Woche ne Erkältung eingefangen. So allgemein geht es mir wieder richtig gut, aber mit Husten und noch leichtem Schnupfen ist an laufen leider nicht zu denken, dabei ist das Wetter gerade so genial und ich hätte unglaublich Lust auf nen Lauf (ist irgendwie immer so, sobald ich nicht laufen kann, ist die Motivation irgendwie unglaublich gross, die verschwindet dann aber auch gerne mal wieder, wenn ich laufen könnte :dizzy_face:)

    Wegen Inkubationszeit können manche Krankheiten erst nach dieser Zeit entdeckt werden, klar könnte man jetzt schon testen, aber dann muss man nach 6 Monaten nochmal einen machen damit wirklich alles gefunden werden kann. Außerdem muss der Hund auch ca 1 Jahr alt sein für den Test (vorher können bei infizierter Hundemutter Tests positiv ausfallen obwohl der Junghund gesund ist). Mein Junghund kam auch ungetestet zu mir und ich habe dann als er 1 Jahr alt war den Test machen lassen (da war er auch über 6 Monate bei mir). Der Verein testet erwachsene Hunde immer sofort schin6im Ausland, sobald sie zu ihnen kommen, damit gleich behandelt werden kann. In diesem Fall soll man aber auch nach 6 Monaten nichmal den Test machen (also 6 Monate, nachdem der Hund in Mitteleuropa angekommen ist)

    Was hat der Hund denn im Ohr?