Beiträge von Agamo

    Ja teuer ist es, allerdings finde ich Herz, Magen usw nicht schlecht, das esse ich selbst sehr gerne und ist genaugenommen ja auch Muskelfleisch, allerdings versteht man da normalerweise ja schon was anderes drunter und Herz und Magen sind ja jetzt schon deutlich günstiger als z. B. Fleisch aus der Keule. Dafür ist der Preis dann schon ambitioniert.

    Und entnimmt man den Trüffel, ist er ja nicht mehr im System.

    Wenn man den Reifegrad bestimmen will entnimmt man die Trüffel nicht sondern nimmt mit einer Kanüle nur eine kleine Probe und verschließt das Loch auch wieder mit der Peridie (das Äußere der Trüffel) .

    Und ja, nur weil man aktuell an einer Stelle nix findet heisst das nicht, daß dort erst wieder nächste Saison was reif wird, kann sein, muss aber nicht.

    Das ganze ist echt ein spannendes Gebiet, gerade über die Sommertrüffel gibt es relativ wenig Forschung. In Frankreich z. B. wird relativ viel Trüffelforschung betrieben, aber da geht es meist um die Perigordtrüffel. Man weiss bis heute noch nicht wirklich wie lange vom ersten Ansatz bis zur Reife die Sommertrüffel braucht, da gibt es verschiedene Beobachtungen, aberso wirklich klar ist es nicht. Bei der Perigordtrüffel z. B. ist das ziemlich gut erforscht und man weiss das recht genau.

    Prinzipiell macht Frost nix, allerdings ist ja bei leichtem Frost der Boden noch nicht tief durchgefroren. Ich nehme aber an, dass bei richtigem Frost sich einfach nix mehr tut im Wachstum. Schon reife Fruchtkörper können allerdings schon Frostschaden bekommen. Wie lange die Saison geht ist meiner Meinung nach sehr Witterungsabhängig (wann war es wie nass) und damit sehr regional unterschiedlich und kann jedes Jahr auch anders sein. Bei langanhaltendem tiefen Frost ist mit Aestivum aber irgendwann wohl Schluss und man findet mehr andere Trüffel. Allerdings kann man in idealen Jahren auch bis Frühjahr Aestivum finden und es gibt dann kaum Pause in der wirklich nix reif ist, wenn auch bestimmte Monate wirklich nur sehr wenige reife Fruchtkörper hervorbringen. Das ist echt ein spannendes Thema, bin da in diverse Forschungsprojekte involviert und man weiss da bisher erschreckend wenig.

    Ja das gibt es tatsächlich, dass einfach mal nix reif ist. Was wohl manchmal auch mitspielen kann ist das Wetter, also ob fallender oder steigender Luftdruck herrscht. Ich selbst hab das noch nicht so konkret beobachten können, aber manchmal findet man einen Tag an einer Stelle nix und am nächsten dann genau da doch einiges. Obwohl es sehr unwahrscheinlich ist, dass die alle genau jetzt erst reif wurden. Und ob der Hund nen guten Tag hat oder einen schlechten ist halt auch nicht unerheblich. Ich habe heute ja mit ner Katastrophe gerechnet weil gerade die Nachbarshündin läufige ist, das ist eine von nur zweien, deren Läufigkeit ich an seinem Verhalten merke. Er wird dann während der Stehtage etwas fiepsiger und noch anhänglicher. Aber die Plantage ist ja nicht bei uns zuhause, da war er definitiv nicht in Gedanken bei der Hundedame und sehr konzentriert.

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    So macht Arbeit am Sonntag Spass. Fast 200 gr tolle Qualität konnten wir ernten und die Sonne hat auch noch vorbeigeschaut.

    Wir sahen zwar aus wie die Wildschweine und am besten wäre ich inklusive Hund mitsamt den Klamotten in die Waschmaschine, es war aber ein schöner Mittag.

    Jetzt schläft der Hund zufrieden auf dem Sofa.

    Ich habe hier echt Glück mit einem schussicheren Hund dem lauter Knall nichts macht. Unser Familienhund früher hatte auch extrem Angst bei Gewitter und an Silvester. Lustigerweise ist er hier aber sehr schreckhaft was leisere Sachen angeht. Mal ne Kunststoffdose die aus dem Kühlschrank fällt, die Papiertüte in der ich Altpapier sammel rutscht runter und kippt um, das sind so Sachen da hat er dann echt ein paar Tage Probleme mit dem der Stelle an der das wsr, da wird dann ganz vorsichtig dran vorbei gelaufen. Aber neulich ist ein Eurofighter durch die Schallmauer, mein Freund und ich waren gerade vor einem Hotel auf dem Parkplatz abends im Dunkeln, der Hund hat 3 mal empört gebellt und danach wieder mit schnuppern und Zeitung lesen weitergemacht, meinem Freund und mir ging 5 Minuten später noch die Düse, wie dachten da ist irgendwas ganz grosses ganz in der Nähe explodiert. Kann mich nicht erinnern, dass in meiner Jugend von den Düsenjägern der Überschallknall auch nur ansatzweise so laut war.

    Für die ängstlichen Tiere wünsche ich mir aber ruhige Silvester und dass es dieses Jahr noch ruhiger wird wie letztes. Wobei wir (letztes Jahr ausgenommen) die letzten Jahre immer mit ein paar Freunden und vielen Hunden zusammen in einem Ferienhaus Silvester gefeiert haben. Wegen der Tiere haben wir da nie geböllert, aber bei einer kleinen Party mit 6-8 Mann war da in der Hütte um 00 Uhr so ein Geräuschpegel, da hat man das geknalle drin nicht mehr gehört. :rolling_on_the_floor_laughing: Aber eine rauschende Party mit vielen Leuten ist aktuell ja auch nicht unbedingt zu empfehlen. Tatsächlich wird hier aber auch nicht Wochen vor und nach Silvester geböllert, das ist dann ja echt richtiger Mist.

    Ich würde auch sagen die Methode funktioniert nicht, das Leben kann ganz individuell weit reingewachsen sein. Je länger (also zeitlich) die Krallen zu lange sind, desto weiter nach vorn kann auch das Leben reichen. Mit dem auf den Ballen drücken kann man eigentlich nur sehen, wie weit die Krallen gekürzt gehören. Ist das Leben aber weiter vorn, muss es erst durch häufiges schneiden zurückgedrängt werden, damit man auf diese Länge kürzen kann.

    Ich verfütter das auch nicht, allerdings füttert sich der Hund manchmal selbst mit ner Maus |). Also er buddelt da nicht nach, aber wenn ihm ne lebensmüde Maus über den Weg läuft, ist die schon in seinem Maul gelandet, so schnell konnte ich gar nicht schauen. Dabei ist er total mäkelig, frisst unterwegs nix was so rumliegt (hat mir schon Brotkanten angeschleppt, die an ner Pferdekoppel rumlagen und nicht gefressen), aber so ein bewegter Haps muss wohl unglaublich verlockend sein.