Beiträge von Agamo

    Wir haben 18.30 auch keine Rehe mehr getroffen. Um diese Zeit auf der Runde sehen wir sonst immer an 2-3 Stellen einige Rehe. Die Wildtiere tun mir da auch immer so leid, hoffentlich haben sie sich weit genug in den Wald zurück gezogen, da sollte es recht ruhig sein.

    Hier im Haus hören wir tatsächlich noch nichts. Da mein Freund pünktlich zu Silvester krank wurde liegen wir heute Abend nur rum und schauen gerade Grindelwalds Verbrechen. Die direkten Nachbarn sind im Urlaub und ich rechne nicht mit besonders viel Lärm. Bisher hat der Hund aber auch nie Probleme gehabt bei Feuerwerk und Geböllere. Die grosse Gassirunde haben wir aber auch gleich heute morgen gemacht, da war es auch so schön sonnig und im Wald total ruhig. Das war echt eine total schöne Silvesterrunde und wir haben die Wärme genossen. Gegen 18.30 Uhr waren wir dann nochmal eine kleine Runde ums Dorf, da wurde zwar schon recht regelmäßig geknallt, aber immernoch recht weit weg und Lurko hat noch ausgiebig geschnüffelt und markiert. Gegen 00 Uhr wird dann was richtig lautes im TV an gemacht und dann geht es nur noch vorm ins Bett gehen kurz raus zum pieseln. Am meisten nimmt ihn gerade mit, dass mein Freund krank ist, da kommt er ständig an und kuschelt sich mit zu ihm aufs Sofa und wirkt richtig bedröppelt. Ich fühle aber mit euch, unser Familienhund früher fand Gewitter und Geböllere auch ganz schlimm. Meine Mutter hat sich dann immer mit ihm ins Gästeklo gesetzt, das war noch am besten schallisoliert.

    Heute Abend gab es tatsächlich auch die ersten beiden einzelnen Böller und wir saßen mit dem Hund im Holzfass, also es war schon recht laut. Beim ersten Mal ging kurz der Kopf hoch aus dem Schlaf aber 3 Sekunden später hat er weiter geschlafen. Beim 2. Böller waren wir nebenan in der Sauna und der Hund alleine, aber als wir paar Minuten später zurück kamen hat er geschlafen. So kann es weiter gehen, aber paar Minuten am Stück Lärm ist halt trotzdem nochmal was anderes.

    Ich denke immer so:

    Bei uns leben viele Katzen so ähnlich, wie die Importhunde in ihren Ursprungsländern.

    Sie streunen, vermehren sich wild, sind oft krank, haben ein kurzes Leben und landen gegebenenfalls im überfüllten Tierheim. Jetzt stelle ich mir vor, dass zum Beispiel Amerikaner kommen, die das barbarisch finden.. Bei Ihnen werden Katzen nur in Wohnungshaltung gehalten. Da bei uns ja kein Veränderungswille zu sehen ist, sammeln Sie diese Katzen LKWweise ein, nehmen die Tierheim Katzen auch noch mit und vermitteln sie in ihre Stadtwohnungen. Dort müssen sie sich dann auf Biegen und Brechen anpassen, notfalls mit Trainern und Psychopharmaka.

    Ein paar der Vereine machen auch Arbeit vor Ort und beraten uns, wie man Katzen tierschutzgerecht zu halten hat.

    Währen wir dankbar?

    Also wenn ich hier gesehen habe wie eine Frau sämtliche Steunerkatzen der Gegend mit zig Futtestellen auf ihrem Gelände und der Scheune angelockt hat, sie aber nicht hat kastrieren lassen oder sonst einer tierärztlichen Versorgung hat zukommen lassen, wäre ich wohl tatsächlich dankbar gewesen, wenn sich da jemand drum gekümmert hätte, egal ob aus Amerika oder sonstwo. Wenn die Population zu gross wurde (gerne 30 oder mehr Tiere), gab es dann irgendwann eine fiese Krankheit und ein Großteil der Katzen ist gestorben. Offiziell hat sie einfach nur ihre eine eigene Katze gefüttert, mit der ist sie auch zum Tierarzt.

    Ich schreib mal lieber nicht hier rein was mir vom TS an den Kopf geworfen wurde als ich gesagt habe, dass ich den Hund der auf Hasenspur geht auch am Hasen ausbilden würde... :ugly:

    Lieber lebenslanges AJT und Leinenknast. Jawohl, das ist das beste und artgerechteste.

    Ich hab auch schon in Anzeigen von Tierheimen gelesen in denen die Vermittlung eines Jagdhundes an Jäger pauschal abgelehnt wurde. Ich dachte zuerst das ist ein schlechter Scherz, aus Tierschutzgründen würde ich ja eigentlich eher das andere Extrem befürworten, zumindest wenn ich mich hypothetisch für eines entscheiden müsste.

    So im Nachhinein betrachtet hatte ich wohl echt ein riesen Glück an einen ordentlich arbeitenden Verein zu geraten. Wobei es wohl weniger Glück war, sondern ich ja über eine Freundin, die in meinen Augen eine sehr kompetente Hundehalterin ist (ist Professorin für Forstwirtschaft und hat damit natürlich sehr viel Erfahrung mit Jagdhunden) an den Verein geraten bin. Dort haben sie extra eine Ansprechpartnerin für jagdliche Fragen (ok, ist ja auch ein Verein der Jagdhunde vermittelt) und da ist es total ok, wenn die Hunde wirklich arbeiten sollen.

    Bei der Größe habe ich mich vertan...

    Er lag damals zwischen 22 und 24 und nach Equafleece Empfehlung habe ich wegen dem hohen Stretch Anteil dann die 22 genommen und die saß genau.

    Seine Skispringer-Montur :hust:

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    Ich bin ja auch am überlegen, ob hier der Hund in eine 22 passen könnte. Wie sind denn die Maße deines Hundes? Vor allem die Breite (nicht Umfang) der Brust und die Länge würde mich interessieren. Die Beine vom Overall kann man ja bestimmt einfach etwas abschneiden, weil die wären definitiv viel zu lang hier.

    Ich hab ja selbst einen Hund aus dem Tierschutz. Eigentlich waren mein Freund und ich noch in der "Hundefindungsphase" (ca 5 Jahre haben wir da schon gedanklich geplant wie, wann und was für ein Hund bei uns einziehen soll), er war eher für einen Hund aus dem Tierheim, ich wollte eher einen Welpen (mir war nicht klar, dass man auch recht junge Hunde aus dem Tierschutz kriegen kann) und dachte da bleibt nur ein Züchter übrig. Da wir sehr konkrete Pläne mit dem Hund hatten, hatten wir natürlich auch Anforderungen an den Hund und bestimmte Hundetypen fielen tatsächlich schnell komplett raus. Allerdings wären für uns die allermeisten Probleme fast egal, solange er in seinem Job toll ist. Er müsste nicht mit anderen Menschen kompatibel sein, andere Hunde toll finden (ist natürlich klasse, dass das trotzdem klappt) und mit Jagdtrieb habe ich auch keine Probleme. Wir wohnen mit viel Platz ohne Kinder im eigenen Haus am ADW. Uns war selbst das Geschlecht egal, er sollte einfach grössentechnisch in unserem Rahmen liegen (damit ich ihn auch mal tragen kann, besser sichern, falls er doch nicht verträglich mit irgendwen ist usw) und "für Nasenarbeit geeignet". Als wir dann von dem kleinen Jagdhund Mischling erfahren haben ging alles relativ schnell und statt uns im Januar 2020 (nach einer schon geplanten Fernreise) konkret nach einem Hund umzuschauen zog er halt etwas früher schon im Sommer 2019 ein. Wir würden jederzeit wieder einen Tierschutzhund kaufen, allerdings sehe ich schon auch die Berechtigung der Zucht gerade bei "Arbeitshunden" und würde auch nicht ausschließen, dass hier mal ein Welpe vom Züchter einzieht.

    Ich kann ein Stück die Begründung nachvollziehen, wenn hier argumentiert wird, ein ordentlich gezüchteter Hund der in einer passenden Familie landet, landet eher weniger auf der Strasse/ im Tierheim und ist somit auch Tierschutz. Ich Frage mich aber, ob das denn tatsächlich so wäre? Hier bei uns in Mitteleuropa würde das vielleicht noch fubktionieren, hier gibt es ja auch so kaum Strassenhunde, weil es entsprechende Infrastrukturen gibt. Gerade in anderen Ländern hat der Mensch (klar ist das jetzt sehr verallgemeinernd, ich hoffe ihr wisst wie ich das meine) oft einen anderen Bezug zu Hunden/Tieren und ich frage mich ob es dort beispielsweise für den Jäger einen Unterschied machen würde ob das ein reinrassig gezüchteter Jagdhund ist, der in seinen Augen nicht für die Jagd taugt oder nur ein Mischling sonst woher. Ich befürchte halt, dass dann auch der gut gezüchtete, aber für ihn nicht brauchbare Jagdhund vom Hof gejagt wird (wenn er nicht gleich erschossen oder aufgehängt wird). Oder vorm Urlaub muss der inzwischen ausgewachsene Hund, der nur noch Probleme macht und die Kinder von ihm schon längst die Schnauze voll haben, schnell noch weg. Wenn es nur noch Züchterhunde gibt, haben solche Menschen dann halt auch Hunde vom Züchter, weil ich von ausgehe, dass bei solchen Regelungen sich auch unter Züchtern immer mehr unseriös arbeitende Menschen einfinden werden, denen vielleicht doch nicht soviel am Wohl ihrer Hunde liegt, wie das eigentlich sein sollte.

    Würden wir in einer idealen Welt leben, wäre der Ansatz es gibt einfach nur noch Hunde vom Züchter, die total passend vermittelt werden und deshalb gibt es auch keine leidenden Hunde, toll. Leider tickt unsere Welt nicht so.

    Würde aber jedem, der nicht ganz spezielle Anforderungen hat, nahelegen auch im Tierschutz nach einem Hund zu schauen.

    Sowohl bei meinen Eltern über Weihnachten auf dem Dorf als auch bei uns zuhause ist es echt noch ruhig. Bisher kein Geböllere oder Feuerwerk (das gibt es eher mal im Sommer wenn jemand eine Hochzeit feiert oder so), aber wir haben bisher auch noch keine Probleme damit. Der Hund ist zum Glück schussfest, Schüsse haben wir beim Gassi echt oft, im Lieblingswald ist am Ende des Tals ein Schützenhaus mit einer Tontaubenschiessanlage und da gehört das zu den normalen Geräuschen. Fällt bei uns in der Küche eine Papiertüte neben dem Kühlschrank vom Altpapierstapel ist das Rascheln aber total gruselig und der Hund geht eine Woche nicht in die Ecke |) .

    Das ist jetzt ja erst unser 3. Silvester mit Hund, das ist erste haben wir mit 6 Mann und 5 Hunden gefeiert, da war so laut und viel los, da hatte kein Hund ein Problem mit dem Feuerwerk. Letztes Jahr war es wegen Corona sehr viel ruhiger, wir waren nur mit unserem Hund und zu viert bei uns zuhause, da hat aber auch die normale Musik gereicht und der Hund war total entspannt, obwohl unsere direkten Nachbarn um Mitternacht mittags den Kindern 10 Minuten Feuerwerk gemacht haben (aber wenig geböllerer, eher kindgerecht). Dieses Mal haben wir noch nichts geplant, es kann aber wieder sein, dass wir mit 3 oder 4 Mann gemütlich bei uns sind und hoffe es wird ähnlich wie letztes Jahr. Eierlikör haben wir zur Not aber eh immer zuhause, mein Freund trinkt das sehr gerne.