Beiträge von Agamo

    Hier gibt es heute eher kurze Gassirunden. Der Hund sieht zwar ganz lustig aus mit fliegenden Ohren im Wind und ihn stört der Sturm gar nicht so sehr, aber hier stehen überall Bäume rum, auch wenn ich nicht in den Wald gehe. Hoffe bei einzelnen Bäumen sehe ich rechtzeitig ob da einer droht umzufallen oder ob tote Äste schon abgebrochen in den Kronen hängen. Vielleicht wird es ja später schon besser und dann gibt es doch noch ne längere Runde.

    Mit zu weich/sensibel meinte ich nicht so Sachen wie Dornen, Matsch und entsprechende Erziehungsmethoden sondern das drumherum je nach Einsatz, also wenn schon der Hundeführer Stress hat und unter Druck steht und sich das dann auf den Hund überträgt. Das ist ja schon was anderes ob es drum geht evtl. verletzte Menschen usw. zu finden oder man das aus Spass an der Sucharbeit mit dem Hund macht. Hier soll der Hund dann ja tatsächlich auf Einsätze kommen und zumindest das würde ich mir mit meinem echt schwierig vorstellen, weil ich wohl zu wenig Ruhe ausstrahlen könnte in nem Einsatz (aber vielleicht würde das auch an mir liegen und als Hundeführer mit Erfahrung kann man auch im Einsatz cool bleiben). Und was das angeht unterscheidet sich der UK nicht sonderlich vom UD.

    Wie soll der Jäger denn den Wannabe Jagdhund von nem normalen nicht Jagdhund unterscheiden können? Ein jagdlich geführter Hund ist ausserhalb eines Reviers in dem der Hund ausdrücklich jagen darf doch auch nur ein Hund. Ob das gemacht wird und wie genau die Regeln je nach Bundesland sind ist eine Sache, aber rechtlich möglich ist das. Ein befreundeter Jäger von mir hat seinen Jagdhund selbstverständlich ausserhalb seines Reviers an der Leine, wenn dort im Wald Leinenpflicht herrscht.

    Also ich ernte hier immer ganz anerkennend Blicke von Jägern für meinen Bayrischen Gebirgsschweisshund, Alpenländische Dachsbracke oder Tiroler Bracke. Im Fressnapf wurde ich sogar mal von einer Mitarbeiterin gefragt ob Lurko ein Wälderdackel ist. Allerdings muss ich sagen gewisse Ähnlichkeiten lassen sich da nicht leugnen.

    eil ich mir die Frage stelle, ob wir uns eine Zeitbombe ins Haus geholt haben. U

    Das finde ich irgendwie auch überzogen, ich würde an deiner Stelle einfach damit rechnen, dass sich der Hund in diese Richtung entwickeln könnte, damit ich dann nicht aus allen Wolken falle, wenn es so kommt. Und dies würde ich auch jetzt schon in der Ausbildung mit einkalkulieren, damit ich solch ein (später unerwünschtes) Verhalten jetzt nicht schon unabsichtlich fördere.

    Um ein klein wenig zum Thema zurück zu kommen RafiLe1985

    Du hast den UD ins Spiel gebracht. Ich hab ja selbst (nur) einen UK Mischling kenne allerdings auch UD. Für ernsthafte Rettungshundearbeit würde ich keinen Ungarn nehmen, da gibt es Hunde die psychisch robuster sind. Auch die Einkreuzung von DD macht den UD nicht automatisch robuster wie den UK, kann gut sein, ist aber nicht zwingend bei jedem Individuum so. Also ich würde wenn schon den UD dem UK für Rettungshundearbeit im Einsatz vorziehen, aber das Risiko besteht trotzdem noch, dass das nicht klappt, weil er einfach nicht zuviel vom DD mitbekommen hat.

    Klar mag es Hunde geben, da kann man recht schnell recht gut Zähne putzen, bei anderen muss man halt sehr sehr kleinschrittig trainieren. Mit Glück hat man halt einen Hund der tatsächlich nicht zu Zahnstein neigt und dann muss man nicht putzen. Hier putze ich nur so sporadisch, eigentlich nur damit der Hund das kennt, falls es wirklich mal notwendig werden sollte. Jetzt mit fast 3 Jahren hat er noch keine Probleme mit Zahnstein.