Beiträge von Agamo

    Wenn man ernsthaft einen Sport machen will (egal ob mit oder ohne Hund) finde ich es generell sinnvoll mir das ganze zumindest am Anfang richtig ordentlich erklären zu lassen. Im Zweifelsfall schleichen sich sonst Fehler ein die (auch gesundheitlich) echt Probleme machen können.

    Genauso ist es halt mit dem Dummysport. Wenn du einen AL Labrador hast und mit dem nur so selbst vor dich hin anhand lustiger Internetvideos und Büchern etwas "Dummysport" machst ist das ganz nett, aber wohl eher weniger das, was den Hund dann wirklich herausfordert.

    Nur mal so ein ganz kleiner Aspekt hier rausgepickt: ich bin auch immer sehr gerne laufen gegangen (im Schnitt 3-4 mal die Woche) und dann ist hier der Hund (Vizslamischling) eingezogen. Der Hund war nie als Begleitung zum Sport geplant, sondern als tatsächlicher Arbeitshund (nicht hobbymässig, sondern um mich bei meiner Arbeit auf Trüffelplantagen zu unterstützen).

    Dann war hier ein junger Hund und ich bin ein Jahr lang gar nicht mehr joggen gegangen. Mit dem Hund wäre das noch nicht möglich gewesen (wollte seine Gesundheit nicht riskieren und auf einem entsprechenden Erziehungs-/Ausbildungslevel muss er ja auch erstmal sein) und alleine ohne Hund losgehen wäre zwar theoretisch immer möglich gewesen (Hund bleibt halt die Stunde oder 2 zuhause), aber das wollte (kam mir komisch vor draussen durch den Wald zu rennen und der Hund sitzt zuhause, dabei hätte er an einer Gassirunde durch den Wald mit mir jetzt ja auch seinen Spass) bzw konnte ich dann nicht (zeitlich war halt jetzt mit Hund auch nichtmehr soviel Spielraum für Hobbys).

    Habe mich dann sehr gefreut, dass ich dann aber wieder loslegen konnte, als der Hund alt genug war und mich beim joggen begleiten konnte. Übrigens findet er es heute toll mit mir zu laufen. Das ist hier allerdings nicht die (alleinige) Art von Auslastung die der Arbeitshund hier "braucht" um glücklich zu sein. Klar will sich der Hund bewegen, aber er braucht definitiv Kopfarbeit um ausgeglichen zu sein. Joggen gehen ist für uns beide tatsächlich eher der Ausgleich zur richtigen Arbeit.

    Dein Zeitaufwand (zB. Seminare besuchen, bei denen vor allem du was lernst, Fahrweg zum Training usw.) ist halt nicht identisch mit der Zeit, die dein Hund an "Auslastung" braucht um ein zufriedenes Hundeleben führen zu können. Gerade die reine Gassizeit die du z. B. vor hast, kann je nach Hund (Rasse, Charakter, Sensibilität usw) nett aber nicht auslastend sein (das wären dann aber auch nicht 6h Gassi, sondern da braucht es einfach auch eine richtige Aufgabe für den Kopf) und für einen anderen Hund wäre das je nachdem wie genau das Gassi gehen aussieht viel zuviel und dieser Hund braucht trotzdem eine richtige für ihn passende Aufgabe zusätzlich zu Gassirunden.

    Da die richtige Balance zu finden ist nicht einfach, vor allem je spezialisierter eine Hunderasse gezüchtet ist.

    Hmmm, jetzt frage ich mich ernsthaft ob ich auch im Bad ein extra Hundebett brauche. Meist ist da der Hund eh nicht länger drin aber so ganz selten wenn ich mal in die Wanne geh und er auch im Bad ist hole ich dann das Körbchen aus dem Zimmer nebenan. Aber zur Not nimmt er auch mit dem Badvorleger oder schmutziger Wäsche die auf dem Boden liegt vorlieb (nein, da liegt nicht immer was auf dem Boden, aber wenn, scheint das der beste Platz von allen zu sein, da baut er sich ein richtiges Nest mit).

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Der Karabiner ist ein Ringkarabiner, damit kann man das Halsband auch öffnen und muss es nicht so locker haben, dass der Hund durchschlüpfen kann. Als richtiges Halsband taugt es natürlich nicht, das hält so ein Ringkarabiner nicht aus.

    Die Befestigung kann ich dir nachher fotografieren, aber es wird mit Buchschrauben geschraubt. Habe eines gekauft und mir dann 2 weitere in anderen Farben selbst gemacht. Gekauft hab ich bei Mox4Dogs (da gibt es auch sonst echt hübsche Sachen :hust:)