Beiträge von Agamo

    Ja, sollte man in solchen Situationen, wo man nicht sieht, was da kommt.

    Ich weiss jetzt nicht ob du das tatsächlich ernst meinst oder ironisch, aber ich finde das auch genauso. Wenn ich unterwegs bin und z.B. nicht um die Kurve sehe kann rufe ich den Hund entweder rechtzeitig ran oder lasse ihn schon ein gutes Stück vorher warten, bis auch ich sehen kann was da kommt. Auch in abgelegenem Gebiet kann doch hinter einer Kurve immer was unvorhergesehenes sein (z. B. ein Radfahrer angeschossen kommen, ein anderer Hund , Menschen, Wild usw.). Vielleicht bin ich da nur übervorsichtig, aber ich käme nie auf die Idee meinen Hund extra um ne Kurve rennen zu lassen, wenn ich nicht weiss was dahinter ist.

    Ich hab auch die Sauberkunst Spülseife aus dem Adventskalender und finde wirklich fettige Töpfe und Pfannen werden nicht sauber, sondern danach ist überall ein gleichmäßiger Fettfilm. Vielleicht liegt es an der Wasserhärte (haben meist sehr kalkhaltiges Wasser), weiss ich aber auch nicht wirklich. Hier nehme ich die Spülseife nur noch für Kleinigkeiten, die ich direkt abspüle, ohne richtig Wasser ins Becken laufen zu lassen (meist läuft eh die Spülmaschine), da seife ich einfach den Schwamm direkt ein. Das geht dann halbwegs, also mal ein Glas usw kriegt man damit sauber, das ist aber halt auch vorher schon eher weniger fettig.

    Dann steht auch unsereins da mit einem getöteten Fremdhund und bekommt dieselben Auflagen wie die TE. Fair? Eher nicht so, oder?

    Warum sollte das nicht fair sein wenn es andere Personen betrifft? Fair finde ich das auch, wenn es mich betreffen würde, klar darf man das ganze ziemlich bescheiden finden, sich ärgern und auch geschockt sein, zu was die eigenen so geliebten Hunde fähig sind. Aber es ist nunmal ziemlich naiv, gerade wenn man keinen Kleinhund hat, überrascht zu sein, dass man da einen wehrhaften Beutegreifer an der Leine (oder halt auch mal ohne Leine) hat. Bei einer Katze ist doch auch keiner überrascht, dass sie, falls sie die Gelegenheit dazu bekommt, ne Maus oder einen Vogel fängt.

    Klar kann es immer dumm laufen und gerade wenn die Hunde grössentechnisch weit auseinander liegen, kann ein Hund dabei sterben, obwohl es eben noch nicht die Absicht des anderen Hundes war, diesen zu töten. In diesem Fall ist der andere Hund aber kein Kleinhund und die TE hat es einfach nicht geschafft ihre komplett eskalierenden Malis unter Kontrolle zu bringen.

    Das tun hier auch viele User und es ist allgemein akzeptiertes Verhalten. Ebenso das nackig Laufenlassen.

    Inwiefern einen Hund ohne Halsband/Geschirr laufen lassen allgemein akzeptiert ist weiss ich nicht, nur weil es hier auch andere gibt, die dies tun, muss das noch lange nicht von allen gut gefunden werden. Alleine die Tatsache, dass die Steuermarke in vielen Gemeinden immer am Hund sein muss, zeigt eigentlich, dass sowas wie ein Halsband doch vorausgesetzt wird, oder soll man die Marke wie bei Nutztieren ans Ohr tackern?

    Nö, aber ein toter Hund braucht weder Leinenpflicht noch Maulkorbpflicht.

    Dafür dass der nie wieder etwas machen kann, wurde ja gesorgt.

    Sorry, aber was ist das denn für eine Frage :no:

    Niemand hier weiß, ob der Border Collie nicht auch schon Schäden verursacht hat.

    Darum geht es aber doch gar nicht, der Border Collie ist keine Gefahr mehr für irgendwen, die Malis halt schon noch (zumindest solange sie nicht endlich immer anständig gesichert rum laufen).

    Also würde mein Hund von nem anderen Hund auch nur ernsthaft verletzt werden und ich weiss, dieser Hund hat vorher schonmal einen anderen Hund gekillt und ausser einer Verwarnung ist nix passiert, könnte ich wohl nicht an mir halten. Sorry, da ist schon ein totgebissener Hund einer zuviel und genau solche HH, die sich selbst masslos überschätzen sind der Grund, warum es immer wieder Diskussionen um Sokas und Rasselisten usw gibt.

    Allgemein erlebe ich es hier (sehr ländlich, hessisch katholisch konservativ) so, dass der Zwinger tatsächlich nur noch zeitweise genutzt wird. Da hat sich innden letzten 35 Jahren verdammt viel getan.

    Dann sei froh, hier ebenfalls sehr ländlich, niedersächsisch katholisch konservativ (was hat die Religionszugehörigkeit eigentlich mit den Haltungsbedingungen von Hunden zu tun?) hat sich wohl noch nicht soviel verändert, kann hier allerdings die letzten 35 Jahre nicht überblicken, da ich erst seit ca 15 Jahren hier wohne.

    Und ich habe ganz sicher nichts pauschal gegen Hundezwinger und wie irgendjemand hier auch treffend angemerkt hat, gibt es auch absolut miese Haltungsbedingungen für Hunde im Haus, aber meiner Erfahrung im direkten Umfeld nach, ist eine ordentliche Zwingernutzung leider eher die Ausnahme.

    Aber was lernt der Hund? Wild sehen = Riesenparty, geiles Spiel.

    Ein Hund, der halbwegs mitdenken kann, wird irgendwann realisieren, dass es sich lohnt den Horizont abzusuchen um den doppelten Kick zu bekommen: Jagdverhalten und Spiel mit dem Halter.

    Wir haben das auf Anraten einer Trainerin sehr ähnlich aufgebaut und sind damit komplett auf die Nase gefallen.

    Würde das höchstens so machen, wenn ich eh schon einen Hund habe, der wirklich die ganze Zeit den Horizont nach Wild absucht und mich dieses Verhalten nicht stört, so lernt der Hund doch nur, dass Ausschau halten sich richtig doll lohnt.