Beiträge von Agamo

    Für echte und effiziente Verteidigung, sofern man dafür Hunde einsetzen möchte, scheinen also eher besonnene, wesensfeste und unbestechliche Rassen/Individuen geeignet.

    Naja, was hilft dir ein wesenfester, besonnener, unbestechlicher Hund bei einer Unze Blei? Das hilft vielleicht bei Gelegenheitsdieben die es auf deine Gartenmöbel abgesehen haben und doch noch etwas Skrupel haben und dann ein einfacheres Objekt auswählen, wenn die es ernsthaft auf dich abgesehen haben, werden die sich sicher nicht von ein paar Hunden davon abhalten lassen.

    Für die reine Wachtätigkeit kann ich übrigens als absolut unbestechliche Tiere Gänse empfehlen, dem Haus unseres Nachbarn konnte sich keiner unbemerkt nähern (und ich als Jugendliche nie nachts heimlich nach Hause kommen ohne dass meine Eltern das bemerkt hätten).

    Aber ob die mit den vorhandenen Hunden klar kämen bezweifle ich jetzt mal :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ich kenne einen Rottizüchter der früher auch in entsprechenden Milieukreisen zuhause war. Der sagt heute ganz klar, wenn du ernsthaft nen Gelände zu bewachen hast, ist heutzutage Technik deutlich sinnvoller. Er hat selbst erlebt, wie einfach 2 Rottis als Wachhund von Einbrechern von oben von der Mauer herab mit ner Schaufel erschlagen wurden. Wenn Einbrecher ernsthaft vor haben wo reinzukommen, gibt es echt einfache Mittel nen Hund auszuschalten. Für die reine Abschreckung von nicht so "ernsthaften" Einbrechern reicht ja einfach der Lärm eines Hundes aus, egal wie gross der ist. Auch wenn es drum geht dich als Person zu schützen, mag es Situationen geben, da ist es vielleicht schon ganz gut, wenn der Hund der dabei ist nicht unbedingt Chihuahua Grösse hat, allerdings ist es halt auch da nur für "Gelegenheitskriminelle", Pöbler usw eine Abschreckung, ansonsten wird halt erst der Hund ausgeschaltet und dann du (abgesehen davon, dass das hier in Europa immer zu Problemen führt, wenn dein Hund einen Menschen angeht).

    Man kann Molosser durchaus toll finden aus diversen Gründen, zu meinen man braucht das zum Eigenschutz ist aber ziemlich dämlich, weil es da echt geeignetere Maßnahmen gibt.

    Für mich ist das tatsächlich ein wichtiges Auswahlkriterium für meinen Hund, ich will ihn relativ problemlos tragen können. Hier wohnen jetzt 14 kg auf 40 cm Schulterhöhe und wir haben echt viele Treppen im Haus, musste ihn da auch schon bei kleineren Verletzungen tragen und bin froh, dass das dann so gut funktioniert. Da die Hundebox auf der Rückbank im Auto steht, mir das auf Dauer zu hoch ist zum rein und raus springen wird er da auch immer gehoben. Er läßt sich echt gerne tragen und eigentlich klappt das sogar mit einer Hand, weil er sich auch an mir "festhalten" kann, er "sitzt" dann auf der Seite auf meiner Hüfte und legt die Vorderpfoten über meine Schulter. Allerdings will ich tatsächlich mal das über die Schulter legen üben, müsste ich ihn mal über viele Kilometer tragen ist das sicher angenehmer wie im Arm. Einmal ist er beim Gassi in eine Wespe getreten und hat sich dann geweigert auch nur einen Schritt zu machen, zum Glück waren wir da nicht weit von zuhause, wäre das weiter weg gewesen, hätte ich wohl erst etwas abgewartet und gut zugeredet, damit er doch versucht zu laufen und zur Not halt dann getragen, gehen würde das sicher bei dem Gewicht. Auf der Schulter tragen ist aber sicher für meinen Rücken (neige da eh zu Problemen) besser. Wie habt ihr das denn geübt? Stelle mir das für den Hund nicht so angenehm vor mit dem über die Schulter legen und kann mir irgendwie nicht richtig vorstellen wie ich den Hund unfallfrei auf meine Schultern kriege.

    Kennt jemand zufällig ein elektronisches Kinderspielzeug, denke aus den 70ern. Das war so ein rotes längliches Teil, entfernte Ähnlichkeit mit nem Telefonhörer und man konnte mehrere Spiele spielen. Es hatte kein echtes Display, sondern nur mehrere Knöpfe die aufleuchten konnten und ich glaub Töne hat es auch von sich gegeben, kann mich leider nur vage erinnern. Das waren eher so Logikspiele, würde sagen für Kinder um die 10-15?

    Also ich dusche auch nicht nach "Plan" sondern nach Bedarf. Hab ich körperlich gearbeitet und bin tatsächlich dreckig und/oder verschwitzt wird geduscht sobald ich nach Hause komme. Auch sonst dusche ich, damit ich mich wohl fühle und nicht müffele, das kann täglich sein oder auch nur alle 3 Tage. Übrigens kommt es auch vor, dass ich da meinen Partner frage (und er auch mich), ob ich müffele, da man selbst oft leichten eigenen Körpergeruch nicht wahrnimmt.

    Bei Cati habe ich es so empfunden, daß ein Teil von ihr fehlt, wenn mich jemand darauf angesprochen hat wie schön es ist, daß sie kupiert ist habe ich Vorträge gehalten. Wenn mich jemand beschimpft hat weil sie kupiert ist habe ich zugestimmt. Da hatte ich überhaupt kein Problem damit, wenn ihr Aussehen angegriffen wurde.

    Ich war anfangs auch total entsetzt wieviele bei Lurko die kupierte Rute ach so niedlich fanden. Manche dachten das gehört einfach so, ist einfach eine kürzere Rute, aber selbst unter denen, die wussten das ist abgeschnitten gab es erschreckend viele die das toll fanden. Mir sind die Leute die darüber schimpfen auch deutlich lieber.

    Ich selbst stehe darüber, wenn Kommentare bezüglich hässlich kommen (bei mir und dem Hund, wobei ich mich da nichtmal an was erinnern kann). Lustig fand ich gestern eine Begegnung mit einer Gruppe Halbstarker, die wohl in die Kategorie "wir müssen alles kommentieren" fallen, da hätte ich eher mit nem blöden Kommentar gerechnet, als ich so durch den Regen lief mit dem lustlosen Hund im Regenmantel, die fanden ihn dann aber ach so süss.