Ich habe weder Hundefreilaufwiesen noch Hundestrände in meinem Umfelds, würde da aber auch nicht freiwillig drauf gehen.
Mit einem Hund der schon 2 cm tiefe Pfützen als Bedrohung ansieht gibt es aber auch keinen Anreiz mit ihm ans Wasser zu gehen. Ich selbst bin auch so eine Frostbeule (selbst zum schwimmen im Hochsommer im Mittelmeer ziehe ich mir nen Neopren an) und gehe in kein Wasser, das ich mit dem Auto erreichen könnte und fliegen tu ich dem Hund eh nicht an.
Einmal war der Hund allerdings im Frühjahr an einem total leeren Strand in der Ostsee (war wohl kein Hundestrand, aber beim abendlichen Gassi sind wir vorbeigekommen und der Hund fand den Strand schon toll und hat das nicht geschnallt, springt über alles mögliche Treibholz, landete plötzlich im Wasser und war schneller wieder draussen wie er rein kam). Menschen oder Hunde waren bei dem Wetter eh keine anwesend.
Wenn ich sonst wo bin und fremde Hunde zu nah an unseren Sitzplatz kommen werden die von mir auf Abstand gehalten. Könnte sich ein Hund unbemerkt nähern und mein Hund übernimmt dann den Job, wäre ich nicht sauer auf den Hund sondern auf mich, weil ich es verpennt habe. Also ja klar dürfte er sich/seine Decke gegenüber fremden Hunden verteidigen, nur sorge ich eigentlich dafür, dass es erst gar nicht soweit kommt, das ist halt mein Job als HH.
Wenn ich mit Hund unterwegs bin scanne ich tatsächlich die ganze Zeit meine Umgebung, obwohl mein Hund nichtmal wirklich Probleme hat mit den allermeisten fremden Hunden, das passiert einfach automatisch so nebenbei.