Beiträge von Agamo

    Ich kennen auch einen Terrier der sich von sowas gar nicht verunsichern lassen würde, da könnte ich wohl Backsteine draufwerfen und er fände es noch ein witziges Spiel, das ist echt sehr abhängig vom Hund und der Beziehung Hund-Mensch. (Das zeichnet ja auch gutes Hundetraining aus, dass es auf Hund und Halter angepasst ist)

    Nur wenn ich das meinem Hund so versuchen würde klarzumachen wäre er erstmal nachhaltig verstört. Sicher nicht tagelang, aber der Spaziergang wäre erstmal gegessen und der Hund hätte keine Freude mehr daran.

    Ich kenne auch einen Hund, wenn der sich nur ein verbales Donnerwetter eingefangen hat hängt tagelang der Haussegen schief und er ist sehr meidig und unterwürfig. Bei sensiblen und/oder unsicheren Hunden kann sowas schon echt dumme Auswirkungen haben und das Training weit zurückwerfen. Es gibt aber sicher Hunde die sowas echt relativ problemlos abkönnen.

    Leider gibt es genug Bekloppte die selbst bei einem Schild "freilaufende Löwen" noch reinlatschen um die zu suchen. Das wäre ja ach so toll die zu sehen und wenn es wirklich gefährlich wäre, würden die da sicher nicht einfach so rumlaufen. (Das ist ja leider eine Erwartungshaltung von vielen, dass man eigentlich nicht mehr selbst denken will und andere für einen mitdenken oder schützen)

    Deshalb ist für mich sehr wichtig, dass die Tierschutzvereine die die Hunde vermitteln auch entsprechende Projekte unterstützen oder selbst initiieren und dort ein Großteil des Geldes aus der Vermittlungsarbeit hinfliesst. Ein Junghund der bei einer Orga z. B. 400€ Schutzgebühr kostet ist wohl kein Verlustgeschäft, wenn von dem Geld allerdings auch kranke Hunde medizinisch versorgt werden, Straßenhunde vor Ort kastriert, in Schulen Aufklärungsarbeit betrieben wird usw ist das dann schon Tierschutz.

    Hier hat mein Freund einfach meine Einlogdaten bekommen und meldet sich damit auf seinem Smartphone an. Haben Zugriff von verschiedenen Endgeräten, das funktioniert prima.

    Also klar, ich muss der Person meine Login Daten anvertrauen, aber bei Leuten die meinen Hund betreuen, habe ich da keine Bedenken (sonst würde ich da schon gar nicht meinen Hund hingeben).

    Vor einiger Zeit hatte ich so ein Beispiel, wie man sich den Rückruf versauen kann. Ok, in dem konkreten Fall war da wohl nix mehr zu versauen. Fahre mit dem Auto durch ein Dorf, ein Schäferhund rennt durch das offene Tor über die Strasse zu nem andern Hund, es gibt lautes Getöse, ein Mann erscheint im Hof, brüllt irgendwelche Kommandos zum Schäferhund, der kommt dann irgendwann tatsächlich wieder zurück auf den Hof und wird dort mit Dresche empfangen. Wenn der irgendwann gar nicht mehr kommt muss man sich nicht wundern.

    Das ist jetzt natürlich ein extremes Beispiel, aber ich schaue, dass der Hund den RR wirklich möglichst immer positiv verknüpft. Deshalb (und dass sich der RR nicht irgendwann durch meine Ungenauigkeit abnutzt) habe ich hier 2 Kommandos. Einmal "hier", da hat der Hund dann wirklich schnurstracks ohne Pipipause zu kommen (je nach Erregungslage flitzt er da richtig an) und einmal "komm", das ist dann eher ein Angebot, da darf er sich auch Zeit lassen und es wird nicht wirklich durchgesetzt.

    Passiert irgendwas unangenehmes für den Hund (er "darf" duschen, ich muss eine Wunde kontrollieren usw) verwende ich ohne Not nicht den richtigen RR, da locke ich ihn zur Not auch mal zu mir. Den "hier" RR belohne ich auch zu 90% relativ hochwertig.

    Anfangs war sehr oft eine SL am Hund (vor allem wegen Jagdtrieb) damit ließ sich der RR dann auch prima durchsetzten. Mein Hund ist sehr schnell mit Verknüpfungen aufstellen, dem traue ich zu, nach nur einmaligem blöden Erlebnis den RR für längere Zeit negativ belegt zu haben oder zu merken es hat keine Konsequenzen, wenn er nicht kommt.