Das Schlimmste, was man in meinen Augen tun kann, wenn man inbrünstig seine Hunde volllabert: sie als Ersatzgesprächspartner zu benutzen, um einem Menschen in Hörweite etwas mitzuteilen.
"Ja, da musst du mal gucken, ob er dich mit in den Garten nimmt, ich würd den mal anstubsen gehen"
"Neeeeeein Mausepupsbärmann, das geht zu weit, wenn du ihn ein Rabenherrchen nennst, nur weil er mal wieder vergessen hat das Wasser nachzufüllen!"
"Kommt, bleibt einfach bei mir, der hat heute mal wieder ne Kröte gefrühstückt, soll er doch alleine stinkstiefeln, wir machen uns einen schönen Ausflug!"
oder das Schlimmste:
"Ja, manche überambitionierte Rennradfahrer müssen da ganz dolle mit dem Kopf schütteln und sich sehr stark ärgern wenn sie mal kurz abbremsen müssen weil sie verdammtnochmal glauben, dass die ganze Welt ihnen gehört!"
"Ja, Spatzimausi, da sieht man's mal wieder - manche Leute können einfach ihre Hunde gar nicht einschätzen und müssen dann ganz viel mit den Hunden und mit den anderen Menschen meckern, weil sie sich ihren eigenen Fehler nicht eingestehen können."
Ein hervorragend schäbiges Ventil für passiv-aggressives Verhalten.
WI DER LICH.
Ich mach's ständig.
(Meinen Hunden macht's übrigens nichts aus. Die gucken immer recht freundlich-erfreut, solang ich lieblich säusle.)