Beiträge von Agamo

    Das Argument, das die Hunde tatsächlich gebraucht werden, finde ich wichtig und stimmig. Ich frage mich im gleichen zug aber auch, ob die Hunde "weniger extrem" ihren Job auch gut genug verrichten können, wenn vielleicht auch nicht mehr ganz so schnell und super effizient.

    Mir stößt es sauer auf, dass ständig überlegt wird, Arbeitsrassen in "Light" Varianten zu schaffen, nur damit jeder einen Arbeitshund für die Couch haben kann. Vor allem weil es - wie viele Rassen gezeigt haben - dann damit endet, dass man irgendwas hat, aber weder einen tauglichen Arbeitshund in gemäßigter Ausführung, noch einen funktionalen Familienbegleithund. In der Regel kommt da irgendwas raus, womit niemand mehr etwas anfangen kann.

    Die extreme bei den Arbeitshunden haben sich entwickelt, weil sie eben in ihren Nischen besser sind. Kein Arbeitshundezüchter würd sich mit sowas rumschlagen, wenn es keinen signifikanten Vorteil bingen würde.

    Da geht es nicht, um coole Videos für Insta und aufsehenerregende Pics für FB, da geht es drum Arbeit zuverlässig, sicher und effizient zu erfüllen.

    da müssen Welpenkäufer halt dann einfach mal aus dem Kleinkind "ich will aber unbedingt und zwar jetzt" Stadium herauswachsen und Verantwortung übernehmen, sowohl beim Kauf, wie auch bei der Haltung.

    Statistisch kann ich das leider nicht belegen, allerdings habe ich den Eindruck, dass bei den Hunden die wirklich für die Arbeit angeschafft werden längst nicht alle so gehalten werden, wie man das hier im Forum gut heissen würde. Klar sind nicht alle Jäger, Schäfer usw so drauf (ich kenne da auch sehr positive Fälle) und die letzten Jahre hat sich da sicher auch schon viel getan, aber ich kenne da einige Hunde, da sind gewisse Probleme einfach egal, Leidensdruck beim Hund wird nicht wahrgenommen, da ist wichtig dass der Job ordentlich gemacht wird und auf den Hund wird relativ wenig Rücksicht genommen. Und Hunde die den Job nicht gut machen sind dann auch recht schnell wieder verschwunden.

    Also hier kommt es auch sehr selten vor, dass erkennbar ist, dass das gerade definitiv ein Albtraum ist. Wenn ich das mitbekomme lege ich vorsichtig meine Hand auf den Hund und streichle ihn ganz langsam und vorsichtig, das hat eigentlich immer dazu geführt, dass er ruhig wurde (so richtig wach wurde er dadurch wohl nicht) und einmal ganz tief durchatmet und seufzt und dann sofort wieder tief schläft.

    Wenn das Kabel so einen Stecker in der Mitte hat, würde ich sagen in den oberen Anschluss beim TV.

    OK ich versuchs 👍

    Da steht " schwaches oder kein Signal" .

    Ich hab auch gerade kein WLan ( hatte auch schon neu gebootet)

    Dein TV kommt vom Kabelanschluss und dein Internet auch? Am TV der Anschluss, der mit LNB In beschriftet ist, ist eigentlich für den Anschluss einer Satschüssel.

    Darüber mach ich mir bei unserem Jagdmix auch Gedanken (und hab noch keine Meinung dazu). Beim Antijagd Training verbietet man dem Hund ja im Prinzip schon das schnüffeln. Ist das dann überhaupt noch schön für den Hund?

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    Weil das dann doch ziemlich OT ist hier: ich für mich bin da zu dem Ergebnis gekommen, wenn mein Hund beim Gassi nicht schnüffeln darf, kann ich auch gleich zuhause bleiben, bzw zur Lösestelle gehen und umdrehen. (Auch wenn das vielleicht viele hier nicht so sehen) Warum sollte sich ein Hund denn kilometerweit durch die Landschaft bewegen wenn nicht zur Jagd (Nahrungsbeschaffung), Revierkontrolle oder Partnersuche? Partnersuche ist hier leider von mir Spielverderber gestrichen, würde er aber wohl auch gerne ausleben. Er ist nicht sehr territorial und sein "Revier" dann doch recht klein, direkt unser Haus mit Hof und noch vielleicht 50m drumrum, weiter weg ist dann auch nicht mehr ganz so interessant, welche anderen Hunde dort waren. Also darf er zumindest "jagen". Mein Ziel ist es nicht, dass der Hund kein Interesse mehr an Wild zeigt (glaube das würde ich auch nicht schaffen), sondern er sich nicht wegschiesst beim Schnüffeln, er dabei ansprechbar bleibt und ohne mich das auch im direkten Umfeld des Weges stattfindet, Dickicht ist tabu und Wege werden nur mit mir zusammen verlassen. Bei Sichtung von Wild soll er sich zu mir umorientieren (eigenständig zu mir kommen wäre ein Traum, halte ich aber für nicht ganz realistisch) und wenn er dann sogar auf den Rückruf hört und nicht hinterhersprintet ist für mich alles gut. Ganz wichtig ist mir bei unserem Training, dass er sich nicht komplett abschiesst und ansprechbar ist, weil das bei uns die halbe Miete ist. Anfangs hat der bei Wildsichtung keine noch so leckere Belohnung gefressen, selbst auf ein wildes Spiel, was er eigentlich auch ganz toll findet, konnte er sich nicht einlassen. Richtigen Fortschritt haben wir gemacht, als er sich nicht mehr so aufgeregt hat und er sich auf solche Sachen dann einlassen konnte. Würde der Spaziergang so aussehen, dass der Hund wirklich 100% der Zeit nur hektisch Wild sucht, hin und her rennt, usw müsste ich das ganze vielleicht anders handhaben, wenn ich Ausschau halten nach Wild zum Jagen dazu rechne, kommt der Hund wohl auf etwas mehr wie 50% Jagen auf einem durchschnittlichen Spaziergang.

    Auch wenn das hier etwas OT ist, eine echt spannende Frage (gibt es da einen eigenen Thread für?) ob und in welchem Maße die ganzen "Fachidioten" einfach als Begleithund und/oder mit Ersatzbeschäftigung gehalten werden sollten. Gerade bei Jagdhunden gibt es das ja auch, auch wenn man da sehr vielen mit entsprechender Ersatzbeschäftigung sicher dennoch ein gutes Hundeleben bieten kann. Aber auch da gibt es Rassen (oder einfach Individuen), da wird die echte Jagd nach Tieren einfach das Nonplusultra bleiben. Habe hier ja ganz bewusst einen Jagdhund(Mischling) und er macht seinen Job auch sehr gut, ist ausdauernd und findet sich unglaublich toll, wenn er ne Trüffel gefunden hat und gelobt wird. Auch dabei kann er in eine Art "Rausch" kommen, wenn er schnell hintereinander viel findet und hat wirklich riesen Spass dabei. Dürfte er aber seinen Jagdtrieb nach Tieren ausleben, wäre er definitiv glücklicher. Wenn ich sehe wie der auf Tierspuren reagiert usw (und was er die ersten 8 Wochen seines Lebens gelernt hat, weiss ich nicht, danach wurde er definitiv nicht jagdlich ausgebildet), will ich definitiv, dass hier immer nur ein Hund einzieht, der dann (hoffentlich) mit der Trüffelsuche als Ersatz doch ganz gut klarkommt. Ich war hin und weg, als dieser Hund gerade mal 2 oder 3 Wochen bei uns gelebt hat und uns 200 m auf einer Blutspur durch den Wald geführt hat (so lange hat das gedauert, bis ich geschnallt habe, dass der da alle paar Meter einen Tropfen Blut anschnuppert) und er war kaum davon abzubringen, flüchtendes Wild war ihm damals noch völlig egal, aber mit einer Spur konnte er sich richtig wegbeamen.

    Und hier wieder etwas On Topic, finde es einfach so schade, wenn Hunde in für sie unpassendem Umfeld leben müssen. Klar gibt es auch Spezialisten die nicht so ganz ihre Rassebeschreibung gelesen haben und dann vielleicht auch ohne entsprechenden Job wirklich glücklich sind, ich wollte das Risiko nicht eingehen, wenn es nämlich schief geht, hat man unter Umständen einem Lebewesen das komplette Leben versaut.

    Oh man, aus der Kategorie selber Schuld...

    Unsere Hünde dürfen im Bett schlafen. Gigi schläft normalerweise neben meinem Mann. Heute war sie der Meinung, sind zwischen seine Beine zu legen, so dass ein Bein aus dem Bett hing. 😂

    Ich wollte ihn dann erlösen und hab sie in die Mitte zwischen uns gerufen. Joa, jetzt liegt sie hier, auf meinem Arm, und schnarcht we bekloppt. :dizzy_face:

    Leia liegt auf meinen Füßen, der Mann schläft tief und fest und ich liege unbequem und kann mich nicht rühren....

    Immer wenn du von Gigi schreibst denk ich an Gigi Birofio der grad im Camp ist :rolling_on_the_floor_laughing:

    Genau so ging mir das gerade auch, dachte was macht der bei euch :rolling_on_the_floor_laughing: :rolling_on_the_floor_laughing: