Naja mit vielen Hunden ist man früher auch nicht wirklich Gassi gegangen. Das Konzept, dass man mit Hunden täglich Gassi geht dürfte recht neu sein und nein, ich bin nicht der Ansicht, dass man mit Hunden nicht Gassi gehen soll, aber wie für einen Hund ein netter Spaziergang aussieht dürfte doch sehr variieren.
Beiträge von Agamo
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Und es kommt ja immer sehr drauf an "von wo man kommt", also welche Hunde man so um sich rum gewohnt ist. Bekannte (gerne mit eigenen Hund) die meinen Hund von klein auf draussen kannten, dachten immer der muss mir doch zuhause die Bude zerlegen und konnten kaum glauben, dass der sich draussen austoben darf, aber drin passiert nix und da ist dann auch Ruhe und er der faulste Sofahund. Ein Bekannter der Jäger ist fand den auch draussen nie extrem, sondern total normal für so einen Hund. Er hat uns dann eine ganze Weile nicht mehr gesehen und war dann extrem überrascht wie "ruhig" er inzwischen draussen geworden ist und wie konzentriert er arbeiten kann, dabei wäre er doch noch so jung mit 3 Jahren
. Vielen anderen Menschen wäre er da wohl immernoch viel zu wuselig und anstrengend gewesen. Hunde sind nunmal sehr verschieden was das Pensum angeht was sie so brauchen oder auch ab können um dann auch ausgeglichen sein zu können. -
Sozialisierung auf der Hundewiese, Laufen an der lockeren Leine auf stark frequentierten Wegen, Impulskontrolle bei Menschen, die den Hund anlocken, andere Hunde ruhig passieren, Rückruf üben, viele neue Reize kennen lernen, ruhig mit dem Auto und dem ÖPNV fahren und bitte in einem Umfang lösen, dass der Hund dann auch wirklich leer ist und die nächsten zwei Stunden nach der Rückkehr schlafen kann.
Ich glaube all das ist früher bei nur einem Bruchteil der Hunde gemacht worden. Da wurde sehr oft einfach mit viel weniger selbst auferlegtem Druck an die Hundehaltung rangegangen und Hunde wohl im Schnitt viel weniger erzogen (die Ansprüche an Hunde waren halt auch deutlich geringer als heute).
Und nochmal, das heisst nicht, daß das dann für einen Hund unbedingt das bessere Leben ist (also das weniger Erziehung genießen, weniger Anspruch an den Hund ist wohl für einen Hund tatsächlich schöner)
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Ich glaube so viel geiler war das für den individuellen Hund nicht.
Das wollte ich damit auch gar nicht sagen, schon wenn ich mir unseren eigenen Familienhund anschaue haben wir auch viel gemacht (oder eher nicht gemacht) was ich heute definitiv anders handhaben würde. Es gab mehr Zwingerhaltung, aber lauter war das damals zumindest im Dorf wo ich herkomme nicht. Da wurde mal gebellt klar, aber längst nicht durchgängig, dafür hört man heute z. B. häufiger ausrastende Hunde an der Leine bei Hundebegegenung, gerade aktuell gibt es dort einen neuen Nachbarshund der wohl nicht alleine bleiben kann und dann den kompletten Tag so laut im Haus bellt, dass man das trotzdem paar Häuser weiter noch hört usw.
Also nicht dass das für Hunde besser war, aber es waren definitiv andere Probleme. Wobei es wahrscheinlich da draussen ausserhalb des DF dann doch auch wieder nicht so extrem viele Hunde gibt die solche Probleme haben (mit zur Ruhe kommen), wie man hier den Eindruck kriegen könnte.
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Mich würde mal interessieren wie es mit dem Sättigungsgefühl eurer Hunde aussieht.
Unsere hat gefühlt immer Hunger.
Wir füttern die empfohlene Menge TF , wenn sie Nassfutter bekommt rechne ich das runter, wenn ich für sie was koche oder wenn sie eher selten, Reste bekommt schätze ich.
Jetzt nach dem Fellwechsel kam sie uns ein bisschen schmal vor und ich hab eine Woche lang 1/3 mehr gegeben.
Aber selbst da hatte ich das Gefühl, so richtig satt wird sie nie.
Ich glaube wenn ich sie mit einem Sack Futter alleine lassen würde, wäre der Sack hinterher leer und wir beim Tierarzt. 😅😂
Kennt das noch jemand?
Glaub das ist nicht so ungewöhnlich für Hunde, dass sie fressen würden bis nix mehr geht. Ich habe allerdings ein Exemplar das nicht sehr futtergeil ist, wenn er satt ist, lässt er Futter sogar im Napf, auch wenn es was ist, das er eigentlich ganz toll findet (solange es nicht gerade Würstchen sind, aber selbst da ist irgendwann Schluss).
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Ich frag mich gerade was man denn vor 30 oder 40 Jahren gemacht hat. Da war doch sowas wie Box oder Abtrenngitter in der Wohnung sicher absolut unüblich. Nicht dass ich jetzt sagen will früher war alles besser, aber gab es damals einfach viel mehr Hunde die nicht runterkommen konnten und das war dann halt so? Wurden Rassen die dazu neigen nicht so oft in unpassenden Händen gehalten? Klar wurden da auch viele Hunde nicht als Wohnungshunde gehalten, aber in meiner Kindheit im direkten Umfeld gab es schon so einige Hunde die im Haus mit der Familie lebten, mir (was man halt so als Kind mitkiregt) ist da aber nicht aufgefallen dass die besonders drüber wären und sowas wie Welpengitter oder Box zuhause gab es da nicht. Da waren ja schon Autoboxen längst nicht so verbreitet.
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Nur vom Kopf hätte ich gedacht das ist ein mutiertes Kaninchen

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Änderungen werden sich nicht innerhalb von ein oder 2 Tagen wirklich bemerkbar machen.
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In Griechenland hat man sich früher tatsächlich Chamäleons ins Haus gesetzt, dass die dort kleine Krabbelviecher vernichten.
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Mir scheint auch die Auswahl der Farben hat massiv abgenommen, gerade bei den Halsbändern gibt es ja fast nix mehr.