Beiträge von Agamo

    Ich denke, meine Füße sind schon etwas vortrainiert, weil ich daheim (schon seit Jahren) nur Rutschsocken trage und im Alltag ansonsten fast nur noch Barfußschuhe trage.

    Das hilft für Sehnen, Bänder und Muskeln, die Fußsohlen werden so halt nur recht wenig und langsam trainiert. Immer mal ganz bewusst (auch wenn das anfangs echt nur paar Meter und ganz langsam geht) auch auf fiesen Untergründen gehen und versuchen möglichst ganz locker zu bleiben und die Füße nicht zu verkrampfen. Bei mir hat das wieder an die fiesen Beläge gewöhnen ca 4 Wochen gedauert, weil ich über Winter auch nur auf netter Oberfläche barfuss unterwegs war.

    Ich laufe ja viel barfuss rum

    uh, super, dann kannst du vllt meine Frage beantworten: Wie lange braucht es ca. bis sich die Fußsohlen an Barfuß gewöhnen?

    Hmm, gute Frage. Bei mir ist das jetzt schon gefühlt ewig her. Damals hab ich recht viel Capoeira gemacht und dadurch schon gewisse Hornhaut an den Fußsohlen gehabt. Allerdings ist es ja schon etwas anders ob man dann auch viel auf Asphalt geht. Anfangs hatte ich halt immer Schuhe mit die ich bei Bedarf anziehen konnte. Damals hatte ich aber keinen Hund und war vor allem in der Stadt auf meist barfussfreundlichen Untergründen unterwegs. Das kam einfach so "nebenher", dass ich da im Alltag dann eigentlich keine Schuhe mehr gebraucht habe. Inzwischen bin ich aber etwas weicheieriger geworden und letzten Winter war dann doch sehr oft in Schuhen unterwegs. Da hab ich dann im Frühjahr einfach immer Huaraches (selbst gebastelt, nur 3mm dicke Sohle) eingesteckt, damit ich bei Bedarf (bevor die Fußsohlen aber wund sind) was drüber ziehen kann. Das hat dann so ca 4 Wochen gedauert, bis ich unsere kleine Hunderunde (ca 4 km auf asphaltietem Feld/Waldweg, der aber auf der Hälfte der Strecke aus kaputtem Asphalt besteht, das ist dann eher wie feinere Schotter) komplett ohne die Huaraches gehen konnte und danach auch nichts mehr an den Füssen gemerkt habe.

    Es kommt halt sehr drauf an, auf welchen Untergründen man so vor allem geht, hab den Eindruck, wenn man nicht nur auf glatten oder weichen Untergründen unterwegs ist, geht es etwas schneller mit der Gewöhnung, aber man muss dann gut aufpassen, dass man es nicht übertreibt.

    Ich laufe ja viel barfuss rum und finde Schuhe die an den Zehen zu eng sind (also alle normalen Schuhe eigentlich) sehr unbequem. Trage die nur noch selten und dann auch recht kurz. Selbst bei Barfußschuhen muss ich inzwischen aufpassen, dass die auch wirklich viel Platz an den Zehen haben, da gibt es auch genügend Modelle die eigentlich zu eng geschnitten sind. Meine Zehen brauchen echt Platz zum Bewegen, ansonsten finde ich das echt nicht gemütlich.

    Da lohnt bestellen doch eh erst bei mehreren Halsbändern, weil das Porto recht hoch ist :pfeif:

    (Hatte da letztes Jahr 3 bestellt, aber jetzt noch ein hübsches entdeckt, aber nur eines bestellen finde ich irgendwie blöd bei fast 13 € Porto)

    Dann wäre ein erster Schritt als Käufer auf gewisse Rassen zu verzichten.

    Das ist aber tricky, weil, wo fange ich an?

    Keine Dobermänner mehr, weil DCM. Keine DSH, weil HD und kaputte Hinterhand. Keine Boxer, weil Herz, keine Dalmatiner, weil Nieren, keine Labbis, keine Goldies, keine Berner, keine Leos, keine Irischen Wolfshunde, keine Flats, keine Hütis mit ihren verschiedenen angelegten Krankheiten, keine Chis, keine Shih Tzu, keine Pekingesen, keine Russisch Toy, keine Frenchies, keine Mopse, keine Bulldoggen mit eingedätschtem Gesicht....

    Da bleibt nicht mehr viel übrig. Es liegt also aktuell im Ermessen jedes einzelnen, zu überlegen, welches Risiko man in Kauf nimmt. Und natürlich denkt man immer, man hätte die berühmte Ausnahme ausgewählt, die *hoffentlich* gesund ist.

    Der eine lebt mit DCM und hofft einfach mal, dass der Hund nicht einfach tot umfällt, die nächste kauft sich einen freiatmenden Irgendwas und hofft da das Beste. Wo zieht man da eine Linie?

    Naja, es kommt natürlich immer auf die Wahrscheinlichkeit an, mit der welche Krankheit(en) auftreten, aber ja, für mich persönlich kämen tatsächlich nur verdammt wenige Rassen in Frage. Ich selbst habe ja eh einen Hund aus dem TS, da sieht das ja nochmal anders aus mit der verlässlichen Gesundheit, aber bei einem extra für mich produzierten Hund wäre ich echt ziemlich wählerisch.

    Wir hätten alle gern top gesunde Hunde, aber die kann man nicht herzaubern.

    Dann wäre ein erster Schritt als Käufer auf gewisse Rassen zu verzichten. Pech kann man dann trotzdem haben, aber wenn entsprechende Krankheiten bei bestimmten Hunden auftreten ist das halt kein Pech mehr, sondern zu erwarten. Und ich meine jetzt nicht dich im speziellen, mit Chows oder gar der Krankheit deines Hundes hab ich mich nicht auseinandergesetzt um mir da ein Urteil bilden zu können. Ich finde das halt als Aussage so toll, weil wenn man das wirklich annimmt, frage ich mich, warum es trotzdem genügend Menschen gibt, die wohl einen gesunden Hund wollen, aber dann genau gegenteilig handeln und sich einen Hund einer entsprechenden Rasse zulegen.

    Also hier haben wir aktuell eigentlich jeden Tag mehrere krabbelnde Zecken am Hund trotz Scalibor. Oft direkt beim Spaziergang lese ich so 1 oder 2 ab und manchmal fällt dann auch eine in der Duschkabine ab, wenn ich dem Hund die Pfoten wasche. Festgebissen hatte sich bisher noch keine und gerade die die von sich aus in der Dusche abfallen scheinen es auch nicht heimelig auf dem Hund zu finden. Aber dass der Hund null Kontakt mit Zecken hat ist wohl egal bei welchem Mittel utopisch, wenn man in entsprechenden Gegenden unterwegs ist.

    Der klassische Vermehrer hat leider genauso wenig Hirn und Verstand.


    Es ist so dumm, von beiden Seiten, entweder immer nur auf die Vermehrer oder immer nur auf verbandsorientierte Zucht zu schimpfen.

    Natürlich leistet Dokumentation, Gesundheit, Wesenstests, generelle Kontrollen und Zuchtzulassungen einen sinnvollen Beitrag zur Hundezucht. Wenn jetzt jeder im Hinterhof einfach lustig drauf los züchtet, ist doch rein gar nichts gewonnen.

    Ich wünsche mir einfach so sehr, dass sich die Vereinszucht einfach der Wissenschaft mehr öffnet und Projekte vorantreibt und fördert, die eben die genetische Varianz, den moderaten Rassetyp und Wesen/Leistung mehr im Fokus hat.

    Es geht ja nicht drum ob Vereinszucht Sinn macht oder nicht, sonder (hier im Thread) die Idee war halt, dass nur noch entsprechenden Vereine überhaupt Welpen produzieren erlaubt sein sollte, um Qualzuchten einzudämmen. Und dafür gibt es halt auch in ganz offiziellen Zuchtverbänden zuviel Qualzuchten um denen da entsprechende Kompetenzen zuzugestehen.

    Was ich gut fände, wenn nicht einfach jeder lustig alles verpaaren dürfte, aber wenn es da nach mir ginge, würde ich da deutlich andere Kriterien hernehmen wie Zuchtverbände, da müssten die Menschen entsprechende Sachkunde nachweisen und die Tiere gesundheitliche Kriterien erfüllen, aber ob die reinrassig sind usw ist ja erstmal egal für die Gesundheit der Nachkommen.

    Für die Rassezucht kann es dann ja zusätzlich die Vereine geben, aber so grundsätzliche Vorgaben für das Vermehren von Hunden wäre vielleicht echt nicht so verkehrt.