Beiträge von Agamo

    hoffentlich, bis die saison, ich der ich mantel-shopping-süchtig bin, vorbei ist, und ich wieder eher halsbänder shoppe :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Jetzt wo du das sagst, ich hab tatsächlich in letzter Zeit auch keine Halsbänder gekauft, meinst da gibt es Zusammenhänge mit einer Mantelkaufsucht?

    Den Glacier in Oliv scheint es auch tatsächlich noch nicht zu geben, also auch nicht bei Freude am Futter, der ist noch nicht in der aktuellen Lieferung. In meinem Account steht da was von Ende Januar wäre er lieferbar.

    Wenn man so veranlagt ist, kann man sich natürlich noch politisch engagieren, versuchen Änderungen herbei zu führen, wird aber eher ein längerer We, der im hier und jetzt nix akut bringt. Hier und heute bleibt nur Entscheidungen treffen, schauen wie man sein kleines persönliches Glück erreichen kann.

    Genau das, warum sollte ich das tun? Ich hab tatsächlich an anderen Dingen Freude, wie mich politisch zu engagieren.

    Aber grds gibt's zwei Wege- unzufrieden sein und jammern oder Wege suchen wie man glücklich bzw zumindest zufrieden ist, wie man Ziele erreicht.

    Danke, das trifft gut was ich vorhin versucht hab zu umschreiben. Entweder man sieht nur Probleme oder man versucht Lösungen zu finden. Glaub das ist tatsächlich so eine grundlegende unterschiedliche Einstellungssache, die sich aber durchaus auch während eines Lebens auch hin und her ändern kann und Menschen sind nunmal sehr verschieden was Problemlösungsstrategien angeht. Glaub fast jeder hatte auch schon Phasen in denen er am liebsten den Kopf in den Sand steckt und einfach nicht weiss wie er ein Problem lösen soll.

    Und die, die es nicht können, haben trotzdem ein Dach über dem Kopf nötig.

    Also in Deutschland hat man das aber doch auch, dafür muss ich nichtmal arbeiten gehen. Ob man so am Minimum leben möchte ist ja ne ganz andere Frage, aber obdachlos wird man aus ganz anderen, nicht weniger schlimmen Gründen.

    Das ist aber halt ein politisches Problem.

    Politische Probleme entstehen ja aber aus der Gesellschaft heraus. Und einige der hier geäußerten Meinungen sind durchaus der Nährboden für genau dieses politische Problem.

    Ich bin sehr froh nicht in einem sozialistischen Staat zu leben. Ich verlasse mich lieber auf mich selbst und erwarte nicht, dass andere sich schon um mich kümmern werden. Auch wenn der Kapitalismus auch Nachteile mit sich bringt, wiegen diese für mich selbst einfach nicht so viel. Allerdings ist mir völlig klar, dass da andere Menschen zu anderen Schlüssen kommen und das ist ja auch ok.

    Das "wohnen" für ein Durchschnittseinkommen sehr/zu teuer geworden ist, dessen sind wir uns doch einig.

    Dem kann ich ja auch zustimmen, also dass Lebenshaltungskosten (zu denen Miete ja auch gehört) einfach wahnsinnig explodiert sind in Deutschland, aber halt nicht nur beim Durchschnittsverdiener, sondern auch die bösen Vermieter (nein ich vermiete nix) haben da höhere Kosten. Ok, kann ich auch noch verstehen wenn man sagt, da hält sich mein Mitleid in Grenzen, wenn er jetzt ne kleinere Jacht kaufen muss, weil die Grosse zu teuer ist. Aber auch der Bau, Unterhalt usw der Mietwohnung ist teurer geworden und wenn es sich für Vermieter nicht mehr lohnt (ab wann sich das lohnt ist sicher sehr individuell) lassen sie das Vermieten halt. Dass das für die konkrete Person absolut sch.... ist, wenn man keine bezahlbare Wohnung (wie auch immer man das definiert) findet, ist doch völlig klar und ich fände das auch klasse, wenn es anders wäre. Das ist aber halt ein politisches Problem.

    Die Tatsache, dass solche Lebenskonzepte, die durchaus für viele Menschen in unserer Gesellschaft Realität sind oder waren, hier für viele unvorstellbar sind, macht mich ehrlich gesagt sehr traurig.

    Also ich kenne solche Lebendkonzepte durchaus und wurde nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren. Zu Studentenzeiten kam es durchaus häufiger vor, dass es gegen Ende des Monats mal ne Woche nur Nudeln oder Reis mit Ketchup gab und ich händeringend geschaut habe, wo ich noch nen Aushilfsjob unterkriege; ich mir das Semesterticket gespart habe und auch im Winter alles mit dem Rad gefahren bin (pro Tag zwischen 20-30 km), an ein eigenes Auto wäre im Leben nicht zu denken gewesen, in der Stadt aber auch nicht wirklich sinnvoll.