Beiträge von Agamo

    Weia...vor meinem geistigen Auge sehe ich schon eine Mini-Tutnixschwemme...

    Aber wieso Labis? Die meiste, die ich kenne, die NICHT Rollen, sind jetzt weder besonders nett, noch besonders anspruchslos... und richtig kurzes Fell hat ein Labi ja nun auch nicht wirklich.

    Ich frag mich ganz ernsthaft, was dieses Forum für (Show)Labbis kennt. Das hab ich noch nirgendwo anders erlebt, dass Labbis als untauglich für die Durchschnittsfamilie als ganz normaler, unproblematischer Familienhund bezeichnet werden. Ich kenne wirklich viele viele Retriever übers Dummytraining und die Assistenzarbeit und die sind wirklich in aller Regel einfach nur unkompliziert und lieb. Beim Symposium an der VetMed Wien neulich war die Halle gestopft voll mit Labradoren und Goldies, die sich einfach nur über jeden Menschen und Hund gefreut haben. Keiner von denen war besonders dick und keiner von denen braucht sonstwas für eine Auslastung, abseits von dem, was eigentlich jeder Hund braucht. Außerdem sind sie absolut futtermotiviert UND haben WTP, was die Erziehung extrem einfach auch für Anfänger und "Normalos" macht.

    Dieses "kleiner züchten" ist aber halt nicht so einfach. Sobald man den Bereich der Standardgröße verlässt, kann man keine Hunde mehr aus dem VDH nehmen. Spätestens dann wirds schwierig mit Gesundheitsuntersuchungen und genetischer Varianz. Sobald niemand mehr kontrolliert, ist die Geschäftsidee Minilabbi drauf angewiesen, dass da niemand auf schnellen Profit aus ist. Das kann ich ganz ehrlich nicht glauben.

    Also die 5 Labbis die ich hier im Dorf kenne sind alle nicht nett zu allen Artgenossen. Dabei ist keiner aus Arbeitslinie. Menschen gegenüber sind sie tatsächlich aber, bis auf eine Ausnahme, nett und typisch labbimässig. Keine Ahnung ob die einfach nur alle bei Haltern gelandet sind die die Hunde versaut haben, aber selbst die massiv übergewichtige Labratonne ist anderen Rüden gegenüber sowas von territorial (und die komplette Gassirunde ist sein Revier), aber weil die Halter meinen das ist ja so ein liebes Bärchen darf er grundsätzlich frei rumlaufen, legt ein Matchogehabe an den Tag (so ein Scharren mit diesen Brummgeräuschen habe ich sonst noch nie gesehen), das ist eine Wucht und hat schon bei mehreren Hunden für Löcher im Pelz gesorgt. Dann gibt es eine Hündin die am liebsten alle anderen Hunde, egal ob Hündin oder Rüde fressen würde, dann noch weitere Rüden die aber nur auf andere Rüden nicht gut zu sprechen sind, einer davon hat wohl mich mit meinem Hund verknüpft, der rastet inzwischen auch auf 50 m aus wenn er mich ohne Hund im Dorf trifft und die Halterin hat auch manchmal Problem den zu halten (bei nassem Wetter und Matsch landet sie auch schon mal auf dem Hosenboden). Also die Schäferhunde im Dorf sind irgendwie im Schnitt nicht so auffällig wie die Labbis. Wieviele der Labbis allerdings aus VDH Zucht stammen weiss ich nicht. Einen AL Labbi kenne ich näher (wohnt aber nicht hier), mit dem wird rassegerecht gearbeitet, aber hat ebenfalls ein Problem mit Artgenossen und wäre mir bei weitem viel zu reizoffen und hibbelig.

    Aber ich kenne schon auch ein paar sehr nette Labbis, die wirklich toll sind, aber so im Querschnitt was ich an Labbis kenne, sind es nicht autimatisch die total einfachen Selbstläufer.

    Wenn jemand nen unkomplizierten, netten, nicht wachsamen und nicht jagende, wenig eigenständigen Hund sucht passen die halt gar nicht.

    Warum will man einen Hund, wenn man keine hundischen Eigenschaften will?

    Das ist doch das eigentliche Problem: Man will halt, aber ohne die Konsequenzen. Auch die ganzen wuschligen Begleithunde sind nicht eigenschaftslos. Aber die kann man halt problemlos an der Leine halten und sich drüber lustig machen. Ebenso die Kurznasen.

    Solche Leute sollten sich besser ein Plüschtier kaufen - gibt es mittlerweile doch auch als Roboter, der auf Emotionen reagiert. Da braucht man kein Lebewesen zu missbrauchen.

    Danke, du hast das irgendwie besser und unkomplizierter formuliert wie ich es gerade versucht habe :rolling_on_the_floor_laughing:

    Dieses Merkmal trifft auf ganz, ganz viele Jagdhundrassen zu. Der Punkt ist doch eher die Anforderung „gibt sich mit minimaler Aufmerksamkeit und Gassi zufrieden“. Doch, das Problem ist schon, dass der normale Hundehalter im Grunde nichts Macht und nicht erziehen möchte. Die Anforderungen sind teilweise absolut gruselig.

    Und wenn man dann noch sieht was wohl von "vielen" (keine Ahnung wieviele das wirklich wollen, aber scheint ja schon gefragt zu sein) Haltern gewünscht wird, vor allem am besten alles davon wird es halt schwer nen Hund zu finden. Das sind halt erstmal alles Eigenschaften die doch Hunde ganz maßgeblich ausmachen (wacht nicht, jagt nicht, mag fremde Menschen, macht wenig Dreck, haart nicht, muss nicht übermäßig beschäftigt werden usw). Klar ist das legitim, dass man sowas gerne hätte und bei den eigentlich dafür gedachten Begleithunden hat man dann evtl andere Probleme wie fehlende Gesundheit oder nicht passende Optik. Auf mich wirkt das oft wie "wasch mich, aber mach mich nicht nass". Klar gibt es Menschen die einfach einen netten kleinen Hund suchen der "nur" Gesellschaft leisten soll und das ist ja auch ok, im Zweifelsfall gibt es dann aber nix passendes. Gibt halt vielleicht was Hundehaltung angeht nicht auf jeden Topf den passenden Deckel, wie die schon genannten Beispiele, dass man als ach so männlicher Typ mit so einem Hund nicht rausgehen will und dann nur ne Franz. Bulldogge in Frage kommt.. Wenn diese z. B. verboten würden, hat man dann halt Pech und kann, wenn man dann so überhaupt nix passendes findet, halt keine Hunde mehr halten. Diese egoistische, unempathische Einstellung, ich will aber, weil ich es kann, auf Kosten anderer Lebewesen, finde ich ganz schlimm kindisch und zum :face_vomiting:

    Und unabhängig von Rassehunden gibt es ja eigentlich zumindest optisch schon so einige Tiere im Tierschutz die passen könnten, da muss man aber evtl wieder etwas mehr Zeit investieren und mehr typisch hündische Eigenschaften in Kauf nehmen, die man aber eigentlich nicht will.

    Ihr schaut im "falschen" Wetterbericht. Meine App sagt Anfang nächster Woche nur um die 0 Grad an nachts für Hamburg. Hab mich nämlich gerade sehr gewundert, dass es in Hamburg kälter werden soll wie bei uns. Trockene Kälte, von mir aus auch mit Schnee wäre ja echt klasse im Gegensatz zu diesem nassen Mist aktuell.

    Nachdem ich drei Wochen lang meinen Autoschlüssel gesucht und nur durch Zufall wieder gefunden habe, gab es zu Weihnachten ein Ortungsgerät mit GPS, dass ich an aĺe möglichen Gegenstände anbasteln kann. Nennt sich Nutale. Wie gut es ist, kann ich noch nicht sagen.

    Hat meines Wissens nichts mit GPS zu tun, sondern arbeitet mit Bluetooth :denker:

    Ja, das ist vom Funktionsprinzip eher wie die Airtags (nur dass da dann sogar nur ein Handy gekoppelt ist und nicht Handys anderer Nutzer auch noch). Ich hab so was ähnliches für solche Dinge wie Schlüssel usw, die ich auch sehr gerne in irgendwelchen Jacken, Sofaritzen usw verliere, da ist das schon sehr praktisch, braucht aber die Verbindung zu meinem Handy und funktioniert nicht über GPS. Beim verlegten Schlüssel im Haus ist dieses System ja sogar im Vorteil, da wäre GPS gar nicht so praktisch, draussen in der Pampa braucht man halt was mit grosser Funkreichweite (z. B. diverse Geräte von Garmin, die vor allem aus dem Jagdbereich kommen), das kann je nach Gelände schon paar Kilometer weit reichen oder die Systeme mit einer Simkarte drin (sowas wie z. B. Tractive oder der Fressnapf Tracker), da braucht man halt ein Gelände, in dem noch das Handynetz empfangen werden kann, dann ist es aber egal wie weit das weg ist.

    Mit Bluetoothsystemen hab ich halt so eine geringe Reichweite, wenn da das Handy was findet, bin ich ja so nah dran, dass ich eigentlich meinen Hund auch ganz ohne Technik sehen kann.

    Wir haben Apple - Geräte, daher nutzen wir den AirTag 👍🏻 klappt einwandfrei, Batterie Wechsel ich 1x mal im Jahr. Nachteil (wenn man so möchte:) es zeigt mir keine „Laufroute“, jedoch den aktuellen Standort, sobald ich den AirTag per Handy aufrufe (Apple - App, heißt: „Wo ist“).

    Und der wichtigste Nachteil: im Wald abseits der Zivilisation bringt mir ein Airtag genau 0. Bis da ein Appelgerät vorbeikommt das den ortet ist der Hund schon sonstwo.

    Ich finde es immer blöd, wenn einem das Gefühl gegeben wird, dass es lächerlich ist, dass einem auch solch ein kleines Tier extrem viel bedeutet und es abgetan wird, weil "ist ja kein Hund".o.Ä.

    Meine Cousine (Anfang 40) hat Kaninchen. Sie sind ihr absoluter Lebensinhalt. Empfinden tut sie für sie sicher nicht anders als andere für ihre Hunde.

    Lächerlich finde ich das wiederum überhaupt nicht, wenn man entsprechende Tiere toll findet und dann auch sehr viel Zeit mit ihnen verbringt, finde ich es schlüssig, dass ein Tier einem dann auch extrem viel bedeutet, egal wie gross oder teuer (in Geld) es ist.

    Das find ich auch absurd. Ob Hund, Ente, Katze, Hamster - ich hab die Verantwortung für ein Tier übernommen, komme der Verantwortung nach und will es versorgen lassen - das sollte doch einzig und allein die Versorgung im Vordergrund stehen. Und nicht, wie das Tier bei einem Vergleich der angeblichen "Wertigkeit" abschneidet.

    Und genau das sehe ich auch so, lebt ein Tier erstmal hier und ich hab die Verantwortung, hab ich auch dafür zu sorgen, dass es ordentlich (auch medizinisch) versorgt wird.

    Schaut's mal, sind das Austernseitlinge? Ich habe sie heute an einem abgesägten Weidenstamm entdeckt. Die älteren waren sehr zäh, die jüngeren, sehr kleinen Köpfe zart, was ja typisch sein soll. Sie riechen sehr aromatisch/würzig.

    Ich krieg das Foto über das "picture Foto" nicht rein. Gibt's noch einen anderen Weg?

    Also, ich denke mal, es waren welche. Ich kenne sie aus meiner Kindheit, nur nicht an Weiden. Zumindest waren sie essbar, denn ich lebe noch ;) .

    Das ist, ähm, ja, freundlich ausgedrückt, mutig.