Beiträge von Agamo

    Alternative wäre gewesen, dass Herrchen schwimmen gegangen wäre :grinning_squinting_face: .

    Warum eigentlich nicht? Und ja, mir ist schon klar, dass ein Mensch im Zweifelsfall die Ente erstmal überhaupt nicht so leicht findet. Ich persönlich stehe Jagd gegenüber recht positiv, habe selbst schon mit dem Gedanken gespielt den Jagdschein zu machen, aber aus diversen Gründen es gelassen (Hauptgrund war der Zeitfaktor). Und ich esse auch gerne Fleisch und Wild und habe da null Probleme mit, dass dies eben zwangsläufig mit Leid für Tiere einhergeht. Aber bei einigen Argumenten die von Jägern immer wieder vorgebracht werden kann ich trotzdem sehr gut nachvollziehen, warum das viele/einige (keine Ahnung wieviele das tatsächlich sind) Menschen anders sehen und für nicht akzeptabel halten.

    Wenn sich ein Geburtstagskind explizit auf der zugeschickten Einladung keine Geschenke wünscht, sondern wenn man unbedingt was schenken will, würde er sich über eine Spende für einen wohltätigen Zweck freuen, dann hält man sich doch eigentlich an den Wunsch? Auch wenn das der 80. Geburtstag des Vaters ist. Meine Geschwister finden das irgendwie doof, aber so persönliche "Zeitgeschenke" wie gemeinsame Ausflüge, die früher eigentlich immer recht üblich waren bei uns in der Familie sind alters/krankheitsbedingt recht schwierig geworden und so richtig ne zündende Idee haben sie stattdessen auch nicht.

    Es muss viel klarer und deutlicher kommuniziert werden, wieso Hunde - und Jäger - gewisse Sachen auf der Jagd nun mal tun müssen. Und wie sie dafür ausgebildet werden.


    Wie soll Otto Müller Hundehalter verstehen, wieso Hunde teilweise mit Zwang ausgebildet werden? Er holt sich seine Meinung einfach auf Instagramm und Co. Wie soll er verstehen, welche Ausbilder schwarze Schafe sind und den Hunden Gewalt antun, und welche Ausbilder saubere Arbeit verrichten?

    Wie soll er verstehen, dass Hunde aus ethischen Gründen Wild apportieren sollen, aber aus seiner Sicht dafür über Gewalt ausgebildet werden?

    Und im Zweifel haben auch Menschen die entsprechend aufgeklärt wurden und durchaus verstehen was warum wie gemacht wird andere ethische Grundsätze und kommen zu anderen Ergebnissen.

    Daraus folgt für mich aber nicht, dass man dann ja am besten gleich ehrliche Aufklärung sein lässt, aber vielleicht ist das Ergebnis trotzdem nicht so, wie man das für sich schlüssig sieht. Nur ohne Aufklärung und dem Versuch in der Bevölkerung Verständnis für Jagd und was damit zusammenhängt zu schaffen wird das ganz sicher irgendwann zu richtigen Problemen führen. Die Problematik gibt es beim Hundesport ja ebenfalls.

    Auf der anderen Seite finde ich es aber auch absolut gruselig für wie viele Menschen es ok ist, wie präsent Qualzuchten sind, auch bei Menschen die sich nicht hinter Unwissenheit verstecken können oder dass Massentierhaltung auch von so vielen noch toleriert wird. Allerdings sieht man ja an der wachsenden Anzahl an Vegetariern und Veganern schon, dass es immer mehr Menschen gibt die sich mit solchen Themen auseinandersetzen.

    Uwe sprach ja an, dass eben nicht diese Quälerteile genutzt werden wos die Hunde fast überwirft, ich hab aber absolut keine Erfahrung mit Stromarbeit, in Ö ist das verboten und ich nicht in Kreisen unterwegs wo illegal damit gearbeitet wird.

    Das ist auch in Deutschland verboten, auch zur Jagdhundausbildung und auch wenn das nicht stärker zwirbelt wie wenn man an ner Blockbatterrie leckt.

    Und hier zwar etwas OT, aber weiss zufällig jemand wie das juristisch weitergegangen ist mit den Massen an Diensthunden die Anfang letzten Jahres bei der Polizei Berlin (glaube ich) erstmal nicht weiter arbeiten konnten, weil man sie nicht mit legalen Mitteln einsetzen konnte?

    Wenn schon Verbot für gewisse Rassen gewünscht wird, dann müsste/sollte es ggf Weltweit verboten werden diese Rassen zu züchten, und nicht nur einzelne Länder betreffend, weil, die Rassen gibt es dann ja weiterhin, nur halt nicht mehr in einzelnen Ländern 🤷

    Ja, wäre schön, weltweite Einigkeit besteht ja leider nichtmal in sehr viel essentielleren Dingen (ohne jetzt Tierleid runterspielen zu wollen). Gut ist, wenn immer mehr Länder anfangen entsprechende Rassen zu verbieten (geschieht ja schon) und nur nicht anfangen, weil das andere ja auch nicht machen ist ganz blöd, dann ändert sich nämlich nie was.

    Wenn es hier ein Verbot gäbe entsprechende Tiere zu importieren, zu produzieren und zu halten und immer mehr Länder sowas auch umsetzen, würde das tatsächlich Tierleid verringern, auch wenn sich nicht alle Länder einig sind.

    Und klar finde es legitim auch nach optischen Kriterien sich seinen Hund auszusuchen. Aus praktischen Gründen hab ich auch einen grobe Grössen- und Gewichtsrahmen und Ansprüche ans Fell, wohingegen mir rein optische Dinge wie Farbe, Ohrenform, Rutenform usw tatsächlich komplett egal sind. Richtig fies wird es halt wenn diese Vorlieben Leid für andere Lebewesen mit sich bringen (z. B. Man findet die Knautschgesichter so schön), klar kann ich das auch schön finden, aber ich nehme doch nicht deshalb das Leid eines anderen Lebewesens in Kauf.

    Auf Einsicht kann man da glaube leider wirklich nicht hoffen, vielleicht nimmt es mal eine ähnliche Entwicklung wie z B. mit Echtpelzen, deutlich schneller für die leidende Tiere wäre aber wohl ein Verbot.

    Also kleine Mengen taue ich auch mal bei Zimmertemperatur auf, schaue dann aber dass es auf einmal gefressen wird. Grössere Mengen werden im Kühlschrank aufgetaut und nur eine Portion kommt dann raus aus dem Kühlschrank und darf im Napf etwas wärmer werden. Hier war über längere Zeit zu kaltes Futter (hatte hier aus dem Kühlschrank ca 3 Grad) tatsächlich mit ein Grund für Magenprobleme die zu einer Gastritis geführt haben. Seitdem stelle ich die Portion eine Weile vorm Verfüttern raus aus dem Kühlschrank, kommt das Futter mal kalt in den Napf macht es hier aber auch keine Probleme, dauerhaft gibt es hier jetzt aber kein eiskaltes Futter mehr.