Ein verpflichtender Test vor Anschaffung wäre was. Für alle, egal welcher Hund einziehen soll. Viel zu viele Leute wissen grad mal wo vorne und hinten ist, halten Genetik für was zu essen und "mit viel Liebe!" lässt sich alles so hinzaubern wie mans will.
Oder das andere Extrem, starker Hund um das eigene Ego aufzupolieren.
Das ist doch aber gerade das ganz tragische in diesem konkreten Fall in Österreich. Die Halterin war Züchterin, hätte so nen Test wohl problemlos gemeistert, die Hunde waren (wenn ich mich richtig erinnere) doch zumindest teilweise "getestet" und zumindest was man halt so über die Medien mitkriegt, war das auch kein "Dummbatz" der die Hunde völlig falsch gehalten hat usw. Eigentlich alles Voraussetzungen, dass so ein schlimmer Zwischenfall eher nicht hätte passieren dürfen. Und dennoch ist das so komplett eskaliert an dem Tag, glaub das ist schon auch mit ein Grund warum das hier so diskutiert wird. Das war halt (zumindest was wir halt so von aussen erfahren) eben keine "typische Klischeehalterin", bei der man solche Unglück schon fast erwarten würde. Da bleibt dann nunmal nicht mehr viel als Erklärungsversuch (und es ist halt irgendwie menschlich einen Grund zu suchen, warum das so lief und wie ich selbst als Hundehalter sowas möglichst vermeiden kann). Eigentlich bleibt doch nur es lag an der Rasse, sie war mit zu vielen Hunden raus oder man kann so ein Drama im Zweifelsfall einfach nicht verhindern wenn es richtig mies läuft. Und gerade letzteres will man logischerweise doch nicht wahrhaben.
Ich selbst bin mir verdammt unschlüssig, was ich aus der ganzen Geschichte als Hundehalter mitnehme.