Beiträge von Agamo

    Und ist ja wohl auch eh schon ausverkauft. Porto ist da ja auch immer teuer, schon wieder gespart, eigentlich brauchen wir eh keine weiteren Fleecemäntel, sind da auch mit den Equafleecesachen gut versorgt.

    So gesehen ist Fell nie ein Qualzuchtmerkmal, wenn man argumentiert: “kurz scheren und Kleidung anziehen geht immer.”

    Solange es damit getan ist, würde ich das auch so sehen, kenne mich da zu wenig aus, wirken sich diese Maßnahmen aber z. B. auf die Gesundheit der Haut aus, dass die dadurch z. B. häufig entzündet ist usw wäre das in meinen Augen auch Qualzucht. Aber wie gesagt, weiss nicht wie sich "schlechtes Fell" sonst noch so auswirkt.

    Lustiges von der Morgenrunde heute: ein älterer Herr kommt uns entgegen, ich lass die Jungs absitzen und halte Karottenstückchen bereit. Der Mann, bleibt kopfschüttelnd stehen und meint: Ich muss wirklich dringend zum Augenarzt. Für nen Momente dachte ich sie hätten den Hunden Karottenstücke gegeben!

    Hab ihn dann beruhigt dass mit seinen Augen alles in Ordnung ist und es tatsächlich Karotten waren. "Hunde die Karotten fressen! Die Welt wird immer verrückter!"

    Mein Hund würde dem Mann sofort zustimmen :rolling_on_the_floor_laughing:

    denn es gibt da ja keine nachgewiesene Wirkung

    Tatsächlich schon, Zecken mögen kein Kokosöl genauso wie sie den Geruch von gewissen ätherischen Ölen meiden ABER um da wirklich halbwegs nen Effekt von zu haben nützt es natürlich nix das Kokosöl ins Futter zu geben oder bissl die Pfoten zu benetzen. Man müsste den Hund quasi in Kokosöl baden und wer macht das in der Realität und Alltag...

    Genau das. Es gibt bei Kokosöl tatsächlich Studien die eine Wirksamkeit belegen (bei allen anderen "Geheimtipps ohne Chemie" wurde bisher keine Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen), allerdings muss da dann auch immer der Hund vor jedem Gang nach draussen damit "quasi gebadet" werden, also wirklich überall gut damit eingeschmiert sein.

    Klar gibt es immer mal wieder Erfahrungsberichte, dass bei Hund X Mittel Y ganz toll gewirkt hat und auch bei chemischen Mitteln gibt es Fälle, da wirken die in bestimmten Regionen an einem Hund doch nicht richtig. Ich verlasse mich da aber doch lieber auf nachgewiesene Wirksamkeit und wechsel auf ein anderes Mittel, wenn eines hier doch nicht wirkt. Längere Experimente sind mir persönlich aber zu riskant bei dem Thema. Sollte der Hund aber aus gesundheitlichen Gründen die chemischen Sachen nicht mehr nehmen dürfen, würde ich natürlich auch versuchen mit dem anderen Kram etwas Schutz hinzukriegen.

    Spannend finde ich aber eh warum manche Hunde regelrechte Zeckenmagnete sind und andere so überhaupt nicht. Ganz aktuell hatten wir hier bisher eine krabbelnde Zecke vor gut einer Woche (da hab ich dann dem Hund das Scalibor umgelegt) ein Bekannter der exakt auf den gleichen Strecken Gassi geht wie wir kann seinem Hund schon seit 3 oder 4 Wochen nach jeder Gassirunde mehrere Zecken aus dem Pelz sammeln. Das liegt aber nicht dran, dass ich die nicht sehe, ganz im Gegenteil, bei dem kurzhaarigen hellen Fell finde ich Zecken echt gut, der andere Hund hat dichtes relativ langes Schäferhundfell.

    Es gibt keine Sicherheit in dieser Welt, es ist einfach nichts bis ins Detail planbar und

    Schon klar, allerdings ist es sehr menschlich im Nachhinein wenn ein Unglück passiert ist zu überlegen was die Gründe sein können und ob man das in Zukunft vermeiden könnte oder zumindest unwahrscheinlicher machen. Denke jeder von uns hatte schon Situationen (völlig unabhängig vom Hundethema) die dann Gott sei Dank gut ausgegangen sind und man im Nachhinein dachte, meine Güte hatte ich da gerade Glück. Danach macht man sich doch auch Gedanken, wie konnte es soweit kommen, lässt sich das Vermeiden in Zukunft, ist man vielleicht etwas vorsichtiger usw oder fällt das unter die Kategorie "muss man akzeptieren" lässt sich nicht ändern ohne dass man sein Leben (oder das anderer) massiv einschränkt.

    Schwierig ist halt dieses wie weit ist man (oder die Gesellschaft) bereit Einschränkungen hinzunehmen um entsprechend mehr Sicherheit zu bekommen und wie sinnvoll ist eine Maßnahme überhaupt. Finde da die Parallele zum Verkehr recht gut, ohne Autos gäbe es keine Verkehrstoten mehr, allerdings ist sich die Mehrheit der Gesellschaft wohl einig, dass man da einfach nicht mehr drauf verzichten will. Aber es gibt (je nach Land mehr oder weniger) einen Haufen Gesetze die das recht engmaschig kontrollieren, damit dennoch möglichst wenig Menschen umkommen. Und je mehr Autos es gibt, desto präziser und strenger werden auch die Gesetze, weil halt auch das Risiko steigen würde ohne Reglementierung, dass Menschen zu Schaden kommen.

    Aber ich finde es halt auch sehr sehr problematisch wenn ohne entsprechende Belege als Schnellschuss sowas wie Rasselisten entstehen die auch recht willkürlich wirken und man sich dadurch vielleicht sogar in falscher Sicherheit wiegt. Und ich persönlich finde es auch schade, dass man immer mehr Gesetze braucht um das Zusammenleben zu regeln, aber eine Lösung wie das anders funktionieren soll hab ich leider auch nicht. Wenn man sich jetzt aber als recht aktuelles Beispiel die Lage mit den XXL-Bullies in England ansieht finde ich es tatsächlich sehr nachvollziehbar, dass dort die Haltung dieser Tiere verboten wurde. Auch das Argument, dass die Halter dann auf andere Rassen ausweichen ist doch nicht tragbar, wenn diese "neuen Rassen" auch so auffällig sind, müsste man da die Haltung genauso verbieten, sind diese Hunde dann unproblematisch wäre aber ja alles super.

    ch muss nochmal nach der Quelle suchen aber ich bilde mir ein gelesen zu haben dass die Joggerin auffällig gegenüber den Hunden war. Beschimpfen, anschreien im Garten bis hin zu Steine in den Garten werfen.

    Leider stimmt das nicht ,hat die Halterin selbst klargestellt, dass das ein Gerücht war.

    Ein verpflichtender Test vor Anschaffung wäre was. Für alle, egal welcher Hund einziehen soll. Viel zu viele Leute wissen grad mal wo vorne und hinten ist, halten Genetik für was zu essen und "mit viel Liebe!" lässt sich alles so hinzaubern wie mans will.

    Oder das andere Extrem, starker Hund um das eigene Ego aufzupolieren.

    Das ist doch aber gerade das ganz tragische in diesem konkreten Fall in Österreich. Die Halterin war Züchterin, hätte so nen Test wohl problemlos gemeistert, die Hunde waren (wenn ich mich richtig erinnere) doch zumindest teilweise "getestet" und zumindest was man halt so über die Medien mitkriegt, war das auch kein "Dummbatz" der die Hunde völlig falsch gehalten hat usw. Eigentlich alles Voraussetzungen, dass so ein schlimmer Zwischenfall eher nicht hätte passieren dürfen. Und dennoch ist das so komplett eskaliert an dem Tag, glaub das ist schon auch mit ein Grund warum das hier so diskutiert wird. Das war halt (zumindest was wir halt so von aussen erfahren) eben keine "typische Klischeehalterin", bei der man solche Unglück schon fast erwarten würde. Da bleibt dann nunmal nicht mehr viel als Erklärungsversuch (und es ist halt irgendwie menschlich einen Grund zu suchen, warum das so lief und wie ich selbst als Hundehalter sowas möglichst vermeiden kann). Eigentlich bleibt doch nur es lag an der Rasse, sie war mit zu vielen Hunden raus oder man kann so ein Drama im Zweifelsfall einfach nicht verhindern wenn es richtig mies läuft. Und gerade letzteres will man logischerweise doch nicht wahrhaben.

    Ich selbst bin mir verdammt unschlüssig, was ich aus der ganzen Geschichte als Hundehalter mitnehme.