Beiträge von Agamo

    Mal eine Frage an die, die sich hier über die grossen Unterschiede zwischen verschiedenen Tierarztrechnungen aufregen, beschwert ihr euch auch wenn im Restaurant x die Cola 2 Euro kostet und im anderen Restaurant 3,90?

    Ich finde auch es gibt in der Gesellschaft zum Teil ein gravierendes Ungleichgewicht was jeder Mensch so an Geld zur Verfügung hat und bin auch entsetzt, was man in welchen Berufen so verdient/verdienen kann (da allerdings auch in beide Richtungen, also manche Berufe halte ich für extrem überbezahlt und andere hingegen unterbezahlt). Und wenn ich ehrlich bin, finde ich es auch viel schlimmer (um beim "Oma Erna" Beispiel zu bleiben), dass da auch bei der gesundheitlichen Versorgung der Menschen selbst ja zum Teil gespart wird.

    Jeder wird hier wohl verstehen wie wichtig ein Haustier für einen sein kann und was man dadurch für Lebensqualität gewinnen kann, aber es ist nunmal genausowenig ein Grundrecht wie 3 mal im Jahr auf ne Kreuzfahrt zu gehen, in nem Haus mit grossem Garten zu wohnen, eine Jacht zu besitzen, 3 mal die Woche im Luxusrestaurant essen zu gehen usw.

    Blöd sind halt die Fälle, in denen man während der Haltung an einen Punkt kommt, in dem die Kosten für die Tierhaltung einfach nicht mehr zu tragen sind, bei ner Jacht, Urlaub usw kann man dann einfach den Kram verkaufen und Aktivitäten streichen, bei Haustieren wird es je nach Tier schwer das dann gut unterzubringen (unabhängig vom emotionalen Teil). Deshalb sollte man sich ja auch verdammt gut überlegen, ob und wenn ja welche Tiere man sich anschafft. Es kann dann immernoch einiges schief laufen, das Leben lässt sich nunmal nie so genau planen, aber bei manchen Menschen ist es doch (zumindest für Aussenstehende) eigentlich klar, wenn da nur eine ganz kleine unvorhergesehene Sache passiert (entweder Tier muss etwas kostspieliger behandelt werden oder es steht plötzlich etwas weniger Geld zur Verfügung) funktioniert das ganze einfach nicht mehr. Und solche Beispiele tauchen ja auch immer mal wieder hier im Forum auf, aber so Sachen, dass man schon mit einem Hund ziemlich aufs Geld schauen muss, man sich jetzt nen 2. zulegen will und das ja sicher ohne Probleme klappt, weil man diesmal ja ne Versicherung abschließt. Aber huch, die erhöhen ja auch mal die Beiträge und 50 Euro mehr im Monat sind jetzt aber so überhaupt nicht mehr möglich zu bezahlen. Oder man sucht nen Hund, der soll aber in Raten bezahlt werden (das hab ich zwar noch nicht im Forum gelesen, ist mir aber schon in meinem Umfeld direkt begegnet).

    Ich gönne wirklich jedem Menschen sein Haustier und finde es klasse, dass es Menschen/Vereine gibt, die sich auch kostenlos um die Haustiere von Menschen mit wenig Geld kümmern, die machen das aber freiwillig und müssen damit nicht ihren Lebensunterhalt bestreiten. Wäre vielleicht auch was für die, die hier so laut "Ungerechtigkeit" rufen, bleibt euch doch unbenommen genau diesen Menschen zu helfen. Warum nochmal soll der Tierarzt den Samariter geben, man selbst aber nicht?

    Liegt das eigentlich an den Rassen oder warum werden manche Hunde normal an der Leine geführt und bei anderen sieht es aus als ob die erhängt werden sollen?

    Schwimmweste ist hier überflüssig, zumindest solange nicht ne Bootstour mit Hund geplant ist. Der Hund ist absolut wasserscheu und geht nicht freiwillig ins Wasser, also wenn er nicht ausversehen ins Wasser fallen kann brauchen wir das zum Glück nicht.

    Ist das wirklich so? Ich bin sicher dass eine Bekannte von mir (selbständig tätig) keine Krankenversicherung hat. Jedenfalls zahlt sie keine Krankenversicherungsbeiträge. Nicht an eine private KK und auch nicht an eine gesetzliche.

    Meines Wissens gibt es eine Pflicht zur Krankenversicherung.

    Und ein absoluter Einzelfall wäre Bub auch kein sehr schlagkräftiges Gegenargument.

    Nein gibt es so nicht. Ich kenne 2 Menschen persönlich die sich ganz bewusst nicht krankenversichert haben und eine Person die wegen chronischer Krankheit in keine Krankenkasse aufgenommen wird (auch nicht in die gesetzliche, aber fragt mich nicht warum genau das so ist, diese Person ist auch selbstständig). Aber glaub das hat was mit zu tun ob man angestellt ist, selbstständig usw, je nachdem muss man keine private Krankenversicherung abschließen (glaub als Angestellter ist man tatsächlich immer "pflichtversichert"?) Alle Fälle übrigens in Dtl.

    Bei den 5 freien IW hätte ich das Abwehrspray in der Hand und würde es ohne zu Zögern nutzen

    Das ist in dieser Situation extrem riskant. Nicht weil man die eigenen Hunde treffen kann, sondern weil man dafuer das Bike/den Scooter loslassen muss. Rennen die eigenen Hunde dann los, wird es richtig uebel. Das geht vielleicht mit einem Trainingswagen o.ae., aber ein Bike/einen Scooter ziehen die einfach mit..

    Ohne Bike/Scooter ist es was anderes..

    Ok, dass die Hunde eingespannt waren, hab ich da für meine Reaktion ausgeblendet, weil ich eh zu schissig wäre mich auf so ein Gefährt hinterm Hund zu stellen |)

    Bei den 5 freien IW hätte ich das Abwehrspray in der Hand und würde es ohne zu Zögern nutzen.

    Habe das jetzt schon ein paar Mal gelesen. Hättet ihr wirklich?

    Ich hätte super Schiss, dass das der Funken gewesen wäre, der die Situation eskalieren lässt.

    Es ist ja erstaunlich gewesen, wie ruhig die angespannten Hunde trotz allem waren - und bei fünf (!) gegnerischen Hunden kann man doch mit Abwehrspray nur bedingt was machen.

    Ich hätte definitiv, ja, aber nicht erst gewartet bis die alle auftauchen, zuerst waren ja nur 2 da und die anderen kamen so nach und nach. Und ich hab da zu dem Zeitpunkt auch keinen anderen Menschen gesehen weit und breit, dem ich was hätte zurufen können. Also so wie sich für mich die Situation darstellt im Video (ich gehe von aus da kommen mehrere Hunde in dieser Grösse komplett ohne Halter) hätte ich nicht lange gefackelt. Eben weil da nicht nur die Gefahr eines Beissangriffs gegeben ist (so wie die angerannt kamen hätte ich jetzt auch nicht unbedingt damit gerechnet, dass die sich gleich verbeissen), sondern die einen 15 kg Hund auch so schwer verletzen können durch umrennen/drüberrennen. Ab einem bestimmten Gewichtsverhältnis bin ich relativ unentspannt bei Fremdhundbegegnungen (auch umgekehrt lasse ich meinen nicht einfach so an sehr kleine Hunde ran).